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Indielux gewinnt weiteren strategischen Investor

Einen Monat nach Start der Finanzierungsrunde hat das Berliner Unternehmen die Marke von einer Million Euro überschritten. 500.000 Euro will Maxxihandel investieren, das damit als zweiter strategischer Investor an Bord kommt.
Stromwächter, Indielux, ready2plugin
Die ready2plugin-Technologie soll „zum ABS für die Steckdoseneinspeisung“ werden, so das Ziel von Indielux-Gründer Marcus Vietzke.. | Foto: Indielux GmbH

Vor rund einem Monat startete Indielux eine Finanzierungsrunde in Form eines Crowdinvestings auf der Plattform „FunderNation“. Am Dienstag nun knackte das Berliner Unternehmen die Marke von einer Million Euro. So schnell wie kein anderes Unternehmen zuvor, wie der Plattformbetreiber bestätigte. Das Fundingziel von ursprünglich 800.000 Euro ist damit schon 49 Tage vor Ende erreicht. Aufgrund des anhaltenden Interesses sei es nun auf 1,4 Millionen Euro erhöht worden, teilten Indielux und „FunderNation“ mit.

Im Zuge der Finanzierungsrunde hat Indielux bislang auch zwei strategische Investoren gewinnen können. So beteligte sich zunächst Gerold Schulze, Geschäftsführer der p&e power&energy GmbH, mit 150.000 Euro. Ganz frisch sei mit der Maxxihandel GmbH ein Termsheet über ein Investment in Höhe von 500.000 Euro unterzeichnet worden. Es sei somit der zweite strategische Investor und zudem der erste Lizenznehmer von Indielux ready2plugin-Technologie, einem patentierten Leistungslastschutz für die Steckdoseneinspeisung.

Steckdosenspeicher mit integriertem ready2plugin-Leitungsüberlastschutz.
Steckdosenspeicher mit integriertem ready2plugin-Leitungsüberlastschutz | Foto: Indielux GmbH

Maxxihandel entwickelt und produziert als deutsches Unternehmen skalierbare Batteriespeicher für die Selbstinstallation. Das Maxxisun-System lasse sich stufenlos vom Balkonkraftwerksspeicher bis zur Eigenheim-Photovoltaik-Anlage skalieren. Die ready2plugin-Technologie sei dabei in unter drei Monaten in den „Maxxicharge V2“ integriert worden, heißt es von Indielux. Geräte mit dem integrierten Leitungsüberlastschutz seien seit März 2023 am Markt und ermöglichten eine Steckdoseneinspeisung bis zu 2300 Watt.

p&e entwickelt hingegen eine skalierbare Leistungselektronik-Plattform. Dabei wird jede einzelne Batteriezelle direkt angesteuert und die Ausgangsspannung ohne separaten zentralen Wechselrichter unmittelbar aus dem Speicher erzeugt, wie es weiter heißt. Künftig sind gemeinsame Entwicklungen mit Indielux geplant.

Das Berliner Unternehmen will das zusätzliche Kapital vor allem in Marketing und Vertrieb investieren. Zudem sei die Weiterentwicklung des auf der ready2plugin-Technologie basierenden „Stromwächters“ und der „Cloud-API“ geplant. Indielux will zudem Geld für den Schutz und die Durchsetzung seiner Patente ausgeben.

„Dass unser erster Lizenznehmer nun auch plant Investor zu werden, ist für uns das stärkste denkbare Signal“, sagte Indielux-Geschäftsführer Marcus Vietzke. „Es zeigt, dass ready2plugin nicht nur technisch überzeugt, sondern auch wirtschaftlich trägt.“ Sein Ziel sei es, die ready2plugin-Technologie „zum ABS für die Steckdoseneinspeisung“ zu machen.

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