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Warum gebrauchte Elektroauto-Batterien sicherer sein können als manche kommerzielle Heimspeicher — wenn die Steuerung stimmt

Welche vier Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Second-Life-Installationen sinnvoll sind, erklärt Jakub Lipiński ist Gründer von BMS-EV in diesem Beitrag.
Second-Life-Batterie von BMS-EV
Jakub Lipinski hat in seinem eigenen Haus eine Installation mit zwei parallel geschaltete Batterien des Elektroautos „Kia EV6“ realisiert — eine mit 77 Kilowattstunden und eine mit 74 Kilowattstunden Bruttokapazität, insgesamt rund 151 Kilowattstunden nutzbare Speicherkapazität für den Haushalt. | Foto: BMS-EV

Im Februar 2025 zerriss eine Explosion ein Musterhaus der Viebrockhaus AG in Schönberg. Ursache war ein zertifizierter Heimspeicher der Marke „LG RESU“ aus dem Jahr 2019 — eine NMC-Batterie im Pouch-Gehäuse mit vollständiger CE-Kennzeichnung. Anderthalb Jahre zuvor hatte ein 30-Kilowattstunden-Speicher in Lauterbach ein Wohnhaus zerstört. Beides waren keine selbstgebauten Anlagen aus Bastelmodulen — es waren regulär erworbene oder professionell montierte Systeme.

Ich beobachte diese Vorfälle aus einer ungewöhnlichen Perspektive. In meinem Unternehmen entwickeln wir seit mehreren Jahren Steuerungen für die Wiederverwendung von Traktionsbatterien aus Elektrofahrzeugen als stationäre Heimspeicher. Wir liefern in 26 EU-Länder, und aus dieser Praxis ergibt sich für mich eine These, die der medialen Wahrnehmung entgegensteht: Eine gebrauchte Tesla-, BMW-i3- oder Nissan-Leaf-Batterie kann in einem korrekt aufgebauten Heimspeicher sicherer sein als ein neuer, zertifizierter Speicher aus dem Fachhandel. Und sie kostet einen Bruchteil. Voraussetzung ist allerdings, dass die Steuerung stimmt — und genau hier scheitern die meisten Bastelprojekte.

Das Paradox: Crash-getestete Batterien gelten als „unsicher“

Eine Traktionsbatterie eines Elektrofahrzeugs muss vor der Zulassung in der Europäischen Union die UN-ECE-Regelung Nummer 100 in der dritten Revision erfüllen. Das bedeutet konkret: mechanischer Stoßtest mit 28 g Beschleunigung, Bonfire-Test mit offener Flamme über 130 Sekunden, Wasserimmersionstest in einem Meter Tiefe für eine Stunde, Vibrationsprofil äquivalent zu 200 000 Kilometern Fahrbetrieb, Thermal-Propagation-Test in voller physischer Form seit 2022, sowie 1000 bis 3000 Validierungszyklen über fünf bis sieben Jahre Forschung und Entwicklung. Die Zertifizierungskosten eines solchen Packs liegen zwischen 500.000 Euro und 2 Millionen Euro.

Ein typischer Heimspeicher nach der Norm IEC 62619 muss keine einzige dieser Prüfungen durchlaufen. Weder Stoßtest noch Bonfire-Test noch Wasserimmersion noch das volle Vibrationsprofil. Die Anzahl der Validierungszyklen liegt typischerweise bei 300 bis 500. Die Zertifizierungskosten erreichen selten 100 000 Euro.

Das sind zwei unterschiedliche Sicherheitsklassen. IEC 62619 prüft den Betrieb unter normalen häuslichen Bedingungen. UN ECE R100 prüft das Überleben von Notfallszenarien. Eine gebrauchte Batterie aus einem Nissan „Leaf“ oder Tesla „Model 3“ hat dieses zweite, deutlich strengere Regime bereits hinter sich.

Wo Bastelprojekte tatsächlich scheitern — und es ist nicht die Batterie

Aus unserer Auswertung von Vorfällen in deutschen, niederländischen und österreichischen Do-it-yourself (DIY)-Foren liegen die Ursachen für Brände fast nie in der Batterie selbst. Sie liegen in dem, was der Bastler hinzufügt: in der Peripherie.

Die häufigsten Fehler, die wir sehen: Eine Steuerung mit Lithium-Eisenphosphat-Logik wird an ein Nickel-Mangan-Kobalt-Pack mit völlig anderer Spannungslage angeschlossen. Es fehlt die Spannungsüberwachung jeder einzelnen Zelle, sodass das Driften einer Zelle unbemerkt bleibt, bis sie tiefentladen oder überladen ist. Es fehlt die thermische Abschaltlogik beim Überschreiten kritischer Temperaturen. Es fehlt die Isolationsüberwachung zwischen Hochvolt-Pack und geerdetem Gehäuse. Die im Automotive-Bereich obligatorische Hochvolt-Verriegelung wird weggelassen — eine Sicherheitsschleife, die das Pack sofort abschaltet, wenn unter Spannung ein Steckverbinder getrennt wird. Es gibt keine Vorlade-Schaltung, sodass beim Schließen des Hauptschützes ein Lichtbogen entsteht, der die Kontakte innerhalb weniger Schaltzyklen zerstört. Die Schmelzsicherung im Hochvoltpfad fehlt oder ist falsch dimensioniert. Die Kommunikation mit dem Hybrid-Wechselrichter über den CAN-Bus fehlt, sodass das System mit unkontrollierten Lade- und Entladekurven läuft.

Jeder einzelne dieser Punkte hat das Potenzial, ein Brandereignis auszulösen. Die Kombination mehrerer Punkte ist das, was tatsächlich Häuser zerstört.

Bemerkenswert ist eine empirische Beobachtung. Nach sieben Jahren massiver Aktivität der internationalen Bastelszene rund um DIY Solar Forum, Second Life Storage, die Youtube-Kanäle von Jehu Garcia und HBPowerwall, wo tausende Anlagen aus Modulen von Tesla Model S, Nissan Leaf, Chevrolet Volt und BMW i3 gebaut wurden, habe ich in zwölf Fachquellen keinen einzigen mainstream-medial bestätigten Hausbrand aufspüren können, der nachweislich durch einen korrekt gebauten Second-Life-Speicher mit ordentlicher Steuerung verursacht worden wäre. Die häufig zitierte Explosion in Lauterbach betraf — entgegen verbreiteter Annahme — nicht Second-Life-Module, sondern neue Lithium-Eisenphosphat-Zellen, gekauft über Alibaba. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Was eine professionelle Steuerung leisten muss

Sicherheit in einem stationären Speicher aus einer Elektroauto-Batterie entsteht nicht durch ein einzelnes Gerät. Sie entsteht durch eine mehrschichtige Architektur, in der jede Schicht eigenständig abschalten kann, wenn die vorherige versagt.

Die erste Schicht ist das ursprüngliche Battery Management System des Fahrzeugherstellers, das im Pack bleibt und weiterhin arbeitet. Es verfügt — weil es nach UN ECE R100 entwickelt wurde — über aktives Hardware-Balancing, Hochvolt-Verriegelung, Isolationsüberwachung, Vorlade-Schaltung und aktive Flüssigkeitskühlung. Dies sind Funktionen, die in keinem von uns geprüften gängigen Heimspeicher der Marken Pylontech, BYD, Huawei, Dyness, Growatt oder Sungrow in der Wohnsegment-Konfiguration vorhanden sind.

Controller für das Batteriemanagement von BMS EV

Die zweite Schicht ist die externe Steuerung, die ich beruflich entwickle. Sie hat vier Aufgaben. Erstens kommuniziert sie mit dem ursprünglichen System des Packs über den CAN-Bus und emuliert die Antworten der übrigen Fahrzeugmodule, die in einer stationären Installation natürlich fehlen. Ohne diese Emulation geht das ursprüngliche System in den Notbetrieb und blockiert das Pack. Zweitens übersetzt sie den Batteriezustand in das Protokoll des Hybrid-Wechselrichters, sodass das Pack mit Wechselrichtern der Marken Goodwe, SMA, Fronius, Solis, Fox ESS, Solax, Growatt, Sungrow, Kostal und anderen zusammenarbeiten kann. Drittens setzt sie konservative stationäre Stromgrenzen durch — typischerweise 50 bis 100 Ampere statt der im Automotive-Bereich üblichen Spitzenwerte von bis zu 1000 Ampere. Das verlängert die Lebensdauer des Packs erheblich. Viertens überwacht sie die Hochvolt-Verriegelung sowie den Isolationswiderstand und schaltet bei jedem undefinierten Zustand — oder bei sechzigsekündigem Kommunikationsverlust mit dem Wechselrichter — die Schütze des Packs ab.

Unsere Steuerung trägt eine Konformitätserklärung nach der EMV-Richtlinie 2014/30/EU sowie nach der RoHS-Richtlinie 2011/65/UE. Da sie steuerungsseitig mit zwölf Volt arbeitet, fällt sie nicht unter die Niederspannungsrichtlinie. Die funktionale Sicherheit ist in Anlehnung an die Norm ISO 26262 entwickelt.

Die dritte Schicht ist der Hybrid-Wechselrichter mit eigenen harten Spannungs- und Stromgrenzen, eigenem Temperaturmonitoring und eigener Isolationswiderstandsanalyse. Drei Schichten bedeuten drei unabhängige Abschaltmechanismen — der Ausfall einer Schicht eliminiert nicht das gesamte Sicherheitssystem. Im Automotive-Bereich trägt diese Architektur den Namen Defense in Depth und ist für Systeme der Klassen ASIL-C und ASIL-D verpflichtend.

Hardwareseitig muss zusätzlich verbaut sein: eine Schmelzsicherung Klasse T im Hochvoltpfad, ein Hauptschütz mit Vorlade-Widerstand, eine galvanische Trennung von Hoch- und Niederspannungsseite, ein manueller orangener Service-Trennschalter, ein Not-Aus, ein eigener Brandabschnitt mit Rauchmelder, ein Überspannungsschutz auf den Kommunikationsleitungen sowie dokumentierte halbjährliche Sichtprüfungen des Packs.

Konkrete Kostenrechnung: Nissan Leaf Batterie mit 40 Kilowattstunden als Beispiel

Ich zeige die Wirtschaftlichkeit anhand eines realistischen Falls. Ein Batteriepack aus einem Nissan Leaf mit 40 Kilowattstunden Kapazität, im Zustand mit dokumentiertem Gesundheitsindex von 85 bis 90 Prozent, kostet derzeit auf dem deutschen Sekundärmarkt zwischen 1800 und 2400 Euro. Unsere Steuerung kostet 590 Euro. Damit liegen wir bei 2390 bis 2990 Euro für 40 Kilowattstunden Speicherkapazität — mit der oben beschriebenen dreischichtigen Sicherheitsarchitektur. Hinzu kommen Hardware-Schutzkomponenten und Installation durch eine Elektrofachkraft, die in beiden Vergleichsfällen identisch sind und daher nicht in den Vergleich gehören.

Ein zertifizierter Heimspeicher vergleichbarer Kapazität — etwa Pylontech mit acht „US5000“-Modulen, BYD „Battery-Box Premium HVS“, Huawei „LUNA2000“ in der Größtkonfiguration oder Sungrow „SBR128“ — kostet im reinen Pack-Preis zwischen 13000 und 16000 Euro. Tesla „Powerwall 3“ liegt im integrierten System bei 12000 bis 14000 Euro. Sonnen „sonnenBatterie 10“ bei 9000 bis 11000 Euro.

Die Größenordnung des Unterschieds ist erheblich: rund 2700 Euro gegenüber 13000 bis 16000 Euro. Das Verhältnis liegt zwischen Faktor fünf und Faktor sechs. Pro installierter Kilowattstunde bedeutet das etwa 67 Euro im Second-Life-Fall gegenüber 350 bis 450 Euro im Fertigprodukt.

Die ökologische Dimension kommt hinzu. Ein Batteriepack, das nach sieben Jahren Fahrzeugbetrieb außer Dienst gestellt wurde, hat bei einem Zyklus pro Tag mit achtzig Prozent Entladetiefe noch acht bis zwölf Jahre stationären Betrieb vor sich. Jedes dieser Jahre verschiebt den energieintensiven hydrometallurgischen Recyclingprozess. Der CO2-Fußabdruck der Zelle über den Gesamtlebenszyklus sinkt nach unseren Schätzungen um 30 bis 50 Prozent.

Controller für das Batteriemanagement von BMS EV

Wann es sinnvoll ist — und wann nicht

Ich plädiere nicht für Second-Life-Speicher in jeder Heiminstallation. Diese Technologie ist nicht für Bastler und nicht für Wohnräume.

Sinnvoll ist die Lösung, wenn alle vier Bedingungen erfüllt sind: Die Installation erfolgt durch eine berechtigte Elektrofachkraft. Das Batteriepack hat eine dokumentierte Historie mit Gesundheitstest und Zugang zur Servicedatenbank des Fahrzeugherstellers. Eine zertifizierte Steuerung mit den oben beschriebenen Sicherheitsfunktionen wird verwendet. Der Speicher steht in einem abgeschlossenen Brandabschnitt mit Rauchmelder und eigenem Wärmeableitsystem — typischerweise in der Garage, in einem Hauswirtschaftsraum oder in einem separaten technischen Anbau.

Klar abzuraten ist von der Lösung, wenn die Installation durch einen Hobbybastler ohne elektrische Qualifikationen erfolgt, wenn eine ungeprüfte Open-Source-Steuerung ohne Konformitätserklärung verwendet wird, wenn das Pack im Wohnbereich aufgestellt werden soll oder wenn kein Brandschutzkonzept existiert.

Die Trennlinie verläuft also nicht zwischen Eigenbau und Fertigprodukt — sie verläuft zwischen einer fachgerecht ausgeführten Installation mit angemessener Steuerung und einer nicht fachgerecht ausgeführten Installation. Diese Unterscheidung ist für beide Seiten der gegenwärtigen Debatte unbequem: für die Eigenbau-Enthusiasten, weil sie viele Szenarien ausschließt, in denen heute Packs ohne Berechtigung in Wohnräumen installiert werden; und für die Hersteller kommerzieller Lösungen, weil sie zeigt, dass auch das Argument „Eigenbau ist immer schlecht“ nicht trägt. Aus der Perspektive eines Steuerungsherstellers, der beide Seiten des Marktes sieht, ist sie aber meines Erachtens der Wahrheit am nächsten.

Die Rückrufe von Tesla „Powerwall 2“ im September 2025 (fünf dokumentierte Brände bei 10500 verbauten Einheiten) und LG „RESU 10“ in den Jahren 2020 und 2021 (fünf dokumentierte Brände, eine Personenverletzung) sowie die Explosion in Schönberg zeigen, dass die IEC-62619-Zertifizierung und das CE-Zeichen Marktmindestanforderungen sind — keine Garantien der Zuverlässigkeit über den Produktlebenszyklus hinweg. Demgegenüber finden sich nach sieben Jahren massiver Bastelszene keine vergleichbar dokumentierten Brände korrekt gebauter Second-Life-Speicher. Diese empirische Asymmetrie öffnet aus meiner Sicht eine Diskussion, die in der bisherigen Fachöffentlichkeit kaum geführt wird.

— Der Autor Jakub Lipiński ist Gründer von BMS-EV — einem polnischen Unternehmen, das Steuerungen für die Wiederverwendung von Elektrofahrzeug-Batterien als Heimspeicher entwickelt und in 26 Mitgliedsländer der Europäischen Union liefert. —

*Interessenkonflikt:Der Autor ist Hersteller von Steuerungen für das zweite Leben von Elektrofahrzeug-Batterien und hat ein unmittelbares kommerzielles Interesse am Wachstum dieses Marktsegments. Der vorliegende Beitrag ist eine bewusste, mit klar deklarierter Position des Autors versehene Meinungsäußerung, gestützt auf technische Daten aus offenen Quellen, die Normen UN ECE R100 Rev.3 und IEC 62619, den Bericht der Newcastle University für das britische Office for Product Safety and Standards aus dem Jahr 2023, Recalls der US-amerikanischen Consumer Product Safety Commission, Statistiken des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sowie die Erfahrung des Unternehmens aus rund einhundert dokumentierten Installationen im Wohnsegment.*

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Kommentare

andre-9409
5 Stunden

Die Preisdarstellung ist absolut irreführend. Bei einem Hochvoltstromspeicher mit 8 Modulen hat man ein auf den Haushalt optimiertes Produkt. Es wird ein gebrauchter und abgenutzter Artikel mit einem neuen Artikel verglichen.

Der Preis für einen gebrauchten Nissan Leaf Akku ist der Kaufpreis. Hinzu kommen Kosten für den Transport, elektrische Installation und Montage- bzw Befestigungsmaterial. Dann ist man schell bei 6000€. Eine Garantie von 10 Jahren bekommt man als Kunde auch nicht.

In der PV Branche wird heute leider viel zu sehr gelogen. Hätte ich nicht so viel zu tun, würde ich die Firma wegen unlauteren Wettbewerbs abmahnen

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uwe dyroff
3 Stunden

„Bei einem Hochvoltstromspeicher mit 8 Modulen hat man ein auf den Haushalt optimiertes Produkt“

@andre-9409,
definiere doch mal bitte -> auf den Haushalt…

maeder.c
21 Stunden

Die beiden Batterien wurden viel “ zu schön“ an der Wand befestigt. Das Bild wäre viel härter und heftiger ,wenn die Batterien irgendwie schräg und krumm in einem aus Baumarktlatten zusammengespaxten Gestell hingen , und zusätzlich mit Spanngurten daran festgezurrt wären. Das ganze noch gar iert mit einem beeindruckenden Kabelsalat , welcher mit hunderten Kabelbindern irgendwie random befestigt wurde.
Scherz beiseite…
+ Ist es den Batterien wirklich egal , dass diese dauerhaft um 90 Grad gedreht, bezogen auf die Einbaulage m Auto , an der Wand hängen? Es gibt ja immerhin die Schwerkraft die flüssige Bestandteile nach unten durchreicht.
+ Eine tolle Idee ist es gewiss, und wer es kann soll es machen.

maeder.c
21 Stunden

Unglaublich dass dieser Beitrag bisher unkommentiert geblieben ist ! Früher wurden solche sehr speziellen Installationen mit einer Flut von lobenden und unkenden Kommentaren bedacht.
Dass hat diese Gründe :
0.1. Um kommentieren zu können, muss man sich dauerhaft mit einer E-Mail Adresse anmelden. Diese Pflicht scheint vielen Lesern bereits zuviel zu sein , da die E-Mail oft den Klarnamen enthält?
Eigentlich hat jede natürliche Person gefühlt fünf E-Mail-Adressen , welche gar nicht genutzt werden. Wenn man ein Microsoft- oder Google Konto innerhalb von fünf Minuten erstellt, hat man schon eine E-Mail Adresse. Ich habe neben meiner privaten E-Mail Adresse zwei „Bürokratie – E-Mail – Adressen“, welche für „Bürokratie + Sonstiges “ genutzt werden. Da ist es mir egal wieviel Spam reinkommt. Lokale Internet und Festnetzanbieter stellen auch oft ein oder zwei E-Mail-Adressen zur Verfügung.
0.2. Der PV+ Bereich bedarf eines Energieausgleichs in Form von Euro um diesen lesen zu können. Dieses irritiert scheinbar viele Leser*innen , und man ordnet dies vorschnell als 2 – Klassen – Gesellschaft ein. Geld ist auch eine Form von Energie, wenn auch nur eine geglaubte. Die Sonne schickt zwar keine Rechnungen , die Berufsschullehrer für Elektrotechnik und die Lehrer an Gymnasien und Fachhochschulen aber durchaus.
0.3. Viele frühere Kommentatoren nehmen die *Große Produktaufwertung * ( GP ) des PV – Magazins zum Anlass , sich selbst eine Schreibsperre aufzuerlegen.
0.3.1. Da man als Kommentator Zeit und Gedanken investiert, welche nicht bezahlt werden
0.3.2. Am Spielfeldrand die Sache betrachten möchte.

Erfahrungsgemäß kommen aber die meisten Kommentator*innen früher oder später zurück aufs solare Spielfeld, da der Sog dorthin stark ist .

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uwe dyroff
16 Stunden

@maeder.c,
zu 0.3.1.: die sitzen momentan alle im Schatten (sogar hier in Norwegen) und versuchen, sich nicht zu bewegen. Die „restliche“ Energie wird für die TV Fernbedienung benötigt , um sich die Holzhackerbuben reinzuziehen. (das ändert sich dann [vielleicht] ab Montag)

Sandra Enkhardt
20 Stunden

Zu 0.1 Es ist wirklich traurig, dass sich so viele Leser damit schwertun. Dabei taucht die Mail-Adresse ja nicht öffentlich auf. Alle Beiträge und Artikel werden mit Klarnamen veröffentlicht. Aber kommentieren und kritisieren ist dann wohl doch einfacher aus der Anonymität heraus…!?

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ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
1 minute ago

Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. Dies ist eine Vorschau. Dein Kommentar wird sichtbar, nachdem er freigegeben wurde.

… lassen Sie sich von der KI-Intelligenz Ihres Vertrauens erklären: „Inwieweit stellt dieser Screenshot unter dem Link https://postimg.cc/gLrCc6Fy eine Verbesserung der Zugänglichkeit einer Website für mehr Menschen in Europa oder Deutschland dar – unter Berücksichtigung ihrer digitalen Kompetenzen, ihres Verständnisses der Mechanismen hinter der Datenübertragung im Internet sowie eines Signals, das zur Teilnahme einlädt?“ Sollte die KI eigensinnig widersprechen, brauchen ‚wir‘ sicher wieder neue Gesetze, zur Regulierung 🙂
ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
1 minute ago

„Was hat das mit der Anmeldung mit Mail-Adresse für das Kommentieren zu tun?“
… es ‚ginge‘ vielmehr um die niedrigschwellige Teilhabe an demokratischen Gestaltungsprozessen.
Ja, Sie haben Recht, das ist nicht die vorrangige Aufgabe von privatUnternehmen, aber es ist auch keine ‚Schlechterstellung‘ in Umbruchphasen, wie einer Energiewende (mit dem Anspruch der Teilhabeoption für die *gesamte* Bevölkerung)? …

Wäre es nicht redlich, könnte jede Bürgerin bzw. jeder Bürger in den Kommentarseiten bei Bundesministerien aktuelle Gesetzesvorhaben, Reformen und parteiliche Entwicklungen kommentieren und Bundestagsabgeordnete und Amtsträger der Ministerien müssten sich mit den (ver)öffentlichen Demokratieprozessen, auch als Folge des politischen Handelns, verantwortlich, auseinandersetzen?

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Sandra Enkhardt
1 minute ago

Es steht doch alle offen!
Falls jemand an der Anmeldung scheitert, kann er/sie sich gern an [email protected] melden.

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
1 minute ago

mit der thematischen Rückkehr zur Anonymität, ein Beispiel durch die Freischreiber, aus dem anonymen Honorarreport:
„Auch in der diesjährigen
Auswertung ist bei den Stundenhonoraren von 86,00 Euro
bis 4,86 Euro alles drin. Eine Erklärung dafür könnte sein,
dass Aufträge oft pauschal vergütet werden und dann auf die
Stunde heruntergerechnet ein mieses Honorar ergeben.“
https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf

… freundlichen Dank Ihnen

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
4 Minuten

… und weiter?
… meines Wissens werden ‚freie Journalisten (und Journalistinnen)‘, teils, nach Zeilenhonorar oder gezählten Worten bezahlt, manchmal erkennt dabei auch die regionaltypischen Interessenvertretungen (was dem Vertrauen in die Unabhängigkeit des ‚Journalismus‘ nicht immer zuträglich wäre, aber das ist nur eine persönliche Einschätzung, unabhängig von den Eneuerbaren Energien oder der Energiewende) …
… logisch, wie überall woanders auch …
„Das Zeilen- oder Zeichenhonorar ist im freien Journalismus noch immer eine gängige Abrechnungsmethode, wird aber zunehmend durch Pauschalen oder Stundensätze abgelöst. Die Bezahlung nach Zeilen und Zeichen variiert stark je nach Medium und Verhandlungsgeschick.“

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Sandra Enkhardt
1 minute ago

Was hat das mit der Anmeldung mit Mail-Adresse für das Kommentieren zu tun?

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
22 Minuten

„Dazu kommt, die Mail-Adresse wird ja nicht veröffentlicht.“
… es ist bekannt, dass (ganz allgemein) Zeitungsredakteure/Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter/Journalistinnen und Journalisten (als Beispiele für Stichworte) zwischen Redaktionen/Verlagen/Zeitungen/Mediennetzwerken in D. wechseln …

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Sandra Enkhardt
15 Minuten

Und?

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
36 Minuten

„12.7 Recht auf Widerruf der Einwilligungserklärung

Sie haben gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO das Recht, Ihre Einwilligung in die Verarbeitung jederzeit zu widerrufen. Die Rechtmäßigkeit, der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird nicht berührt. Das Widerrufsrecht kann durch eine formlose Erklärung ausgeübt werden. Es genügt eine schriftliche Erklärung oder wahlweise eine E-Mail an die oben genannte Kontaktadresse. Ihre Einwilligung zur Verwendung von Cookies können Sie über unserem Banner zurückziehen, welcher Ihnen mit Aufrufen unserer Datenschutzerklärung angezeigt wird.“
… wobei unklar bleibt, welche die ‚oben genannte Kontaktadresse‘ wäre?

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
47 Minuten

Pardon, das hätte ich zuvor nochmal testen sollen, denn die drei Seiten Datenschutzhinweise/AGB/Impressum, im TrackingFenster direkt, sind ohne TrackingFenster-Sperre zugänglich.

„Unsere berechtigten Interessen an der Verarbeitung liegen in der Speicherung der Nutzereinstellungen und Präferenzen in Bezug auf den Einsatz von Cookies und der Auswertung der Einwilligungsquoten. Spätestens vierundzwanzig Monate nach Vornahme der Nutzereinstellungen erfolgt eine erneute Abfrage der Zustimmung.

Sie können Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen, soweit die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO beruht. Ihr Widerspruchrecht besteht bei Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Zwecks Widerspruchs wenden Sie sich bitte via E-Mail an [email protected].“
… diesen Anspruch jedoch (für die eigene Datenhoheit) halte ich nicht für ’niedrigschwellig‘, aber das dürfte beim Nutzerverhalten, die Ausnahme mit einem Verhältnis zwischen 1:100000 – 1:1000000, sein?
… mir wurde nicht klar, wie man die Einwilligung über die Datenschutzrichtlinie widerrufen soll/kann? Danke

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Sandra Enkhardt
13 Minuten

Nochmals danke.

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
1 Stunde

Ob kostenfrei und niedrigschwellig das Gleiche ist, darüber könnte man geteilter Meinung sein …
… das interessante ist ja auch, dass man das Impressum nicht lesen kann wenn man nicht das ‚Tracking‘ ermöglicht, ob das so regelgerecht ist?
[url=https://postimg.cc/gLrCc6Fy][img]https://i.postimg.cc/gLrCc6Fy/Tracking-Fenster.png[/img][/url]

https://i.postimg.cc/D0cngqxN/Tracking-Fenster.png

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Sandra Enkhardt
53 Minuten

Danke für den Hinweis!
Ich finde es weiterhin recht niedrigschwellig, aber sicher kann man da geteilter Meinung sein. Dazu kommt, die Mail-Adresse wird ja nicht veröffentlicht.

ehrlich und korrekt, wie Ihre Krankenkasse (1000000’%‘ Beitragserhöhung seit 3 Jahren)
2 Stunden

Die Folgen waren/sind bekannt, wenn eener in der DDR öffentlich die Missstände kritisiert hatte und ein Pendant zu ‚Wandlitz‘ ist in der BRD die konformistische Meinungsformung (durch einen Kanon des ‚etablierten‘ Deutungsnarrativs und der Kommerzialisierungsvorwand ist nur ein Deckmantel für die neue ‚Schwelle‘ zur Anmeldung. Das kannte/kennt man auch (ähnlich) aus dem Redaktionsverhalten in den Kommentarbereichen von Spiegel, Zeit, Süddeutsche (zumindest solange es diese Kommentarbereiche gab) in dieser ‚Demokratie‘ der ‚faktischen‘ Hemmnisse durch ‚technische‘ Ausgrenzung (jung, hip und technikaffin, kann/darf kommentieren, wer nur auf dem Computer tippen kann, sollte auch keine Meinung äußern in D.?)?
Zuvor war pv-magazine eine lobenswerte Ausnahme, das hat man mit der neuen ‚Servicequalität‘ geändert, oder nicht? Wo sollte man das einordnen, wenn nicht ‚hier‘?)

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Sandra Enkhardt
1 Stunde

Man muss sich nur mit eine Mail-Adresse anmelden. Es ist weiterhin kostenlos für alle. Wer ein Handy oder Computer hat, sollte dazu fähig sein. Ich sehe hier keine Ausgrenzung…