Autor
Jochen Siemer
Jochen joined pv magazine in 2023. He began working as a freelance journalist in 1988. A few years later, he found himself focusing on renewable energies. Since 2021, he has dealt exclusively with photovoltaics in all its aspects – from scientific studies on the development of the global market to the product presentation of a new roof hook.
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Artikel geschrieben von Jochen Siemer
Energy Sharing: Mehr Fragen als Antworten
pv+: Seit dem 1. Juni müssen alle deutschen Netzbetreiber die Umsetzung von Energy Sharing ermöglichen. Das könnte gerade für die Photovoltaik enorme Impulse mit sich bringen. Oder, wie Fachleute warnen, mit einer aufwendigen Minimallösung ohne echten Nutzen enden.
10. Juli 2026
Energy-Sharing: Bundesnetzagentur will Netzbetreiber aus der Pflicht nehmen
Mit einem Hinweis zur Umsetzung des Energy-Sharing-Paragrafen sorgt die Bundesnetzagentur für Kritik. Tenor: Die Koordination von Stromlieferung und -bezug durch die Netzbetreiber würde diesen zu viel Aufwand verursachen. Stattdessen soll das von der Behörde bereits vorgestellte und im Prinzip längst bekannte Dienstleistungsmodell für die Umsetzung ausreichen – was Energy-Sharing-Verfechter entschieden bezweifeln. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht nunmehr „keine weiteren Umsetzungserfordernisse für Netzbetreiber“.
09. Juli 2026
Photovoltaik-Installateure im rechtsfreien Raum
pv+: Ein neues Urteil des OLG Koblenz zur Eintragungspflicht in die Handwerksrolle hat die alte Frage „Wer darf was?“ wieder ins Rampenlicht gerückt. Darf also ein Elektroinstallateur einen Dachhaken einschrauben? pv magazine hat bei den Branchenverbänden nachgefragt: Sie sehen ihre Rechtsauffassung durch das Urteil bestätigt. Dachdecker- und Elektrotechnikhandwerk sind damit zufrieden. Der Bundesverband Solarwirtschaft eher nicht. Es fehlt nach wie vor, das macht die Diskussion um das Urteil erneut deutlich, ein wirklich sicherer Rechtsrahmen für die Arbeit auf dem Dach. Dieser pv+ Artikel erscheint zuerst online.
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„Sprechende Batterie“ soll selbsttätig Hitze oder Gasbildung melden
Ein an der Uni Kiel entwickeltes Sensorsystem könnte frühzeitig potenziell gefährliche Zustände in stationären Batteriespeichern oder Elektroauto-Batterien melden. Eigene Datenleitung sind hierfür nicht nötig, das System nutzt die bereits vorhandenen Stromleitungen.
PPAs brauchen einen Markt, der Bankfähigkeit liefert
Deutschland verfügt über ausreichend genehmigte Wind- und Solarprojekte. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht mehr in der Genehmigung, sondern in der wirtschaftlichen Realisierung. Power Purchase Agreements können dabei eine Schlüsselrolle spielen – wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.
06. Juli 2026
Europäischer Solarmonitor sieht weiterhin Dominanz lokaler Photovoltaik-Installateure
Das Zentrum Nachhaltige Transformation hat zum dritten Mal den äußerst schwierigen Versuch einer Analyse des europäischen Endkunden-Markts für Photovoltaik-Installationen unternommen. Die Studie basiert mangels eindeutiger Zahlen vielfach auf Abschätzungen, ist aber dennoch vor allem für die vielen kleinen Betriebe der Branche aufschlussreich: Die oft beschworene Übermacht ihrer großen Konkurrenten, so der Befund, gibt es nicht.
06. Juli 2026
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Eisen als Langzeit-Energiespeicher: KIT untersucht Potenzial in der Stromerzeugung
Eisen wäre eine sinnvolle Option zur Langzeitspeicherung der Energie aus Photovoltaik und Windkraft – so der zentrale Befund einer Studie des KIT. Das CO2-neutrale Verbrennen und anschließende Rückführen in den Ausgangszustand hat demnach erhebliches Potenzial für eine auf Erneuerbaren basierende Stromversorgung. Es wäre zwar kein Ersatz, aber eine sinnvolle Ergänzung für Wasserstoff.
03. Juli 2026
Flexibilitätsvermarktungsverträge – Checkliste rechtlicher Aspekte
Verträge über die Vermarktung von Großbatteriespeichern („Flexibilitätsvermarktungsverträge“; auch die Bezeichnung als „Kapazitätsvermarktungsverträge“ ist gängig) bestimmen die Stromabsatzbedingungen bei Batteriespeicherprojekten und sind damit für die Finanzierung und den Erfolg eines Speicherprojektes essenziell. Der Beitrag beleuchtet wesentliche Aspekte dieser Form von Stromvermarktung und gibt eine Checkliste an die Hand.
Rekordwirkungsgrad von 25,5 Prozent für eine CIGS-Perowskit-Tandemzelle
Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Center for the Science of Materials Berlin (CSMB) an der Berliner Humboldt-Universität haben mit der Kombination einer CIGS-Halbleiterschicht mit Perowskit den bisherigen Rekord für diese Materialkombination und diese Zellgröße deutlich überboten.
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