RCT Hydrogen will die Produktion von Elektrolyseuren für die industrielle Wasserstofferzeugung in Saarbrücken in Kürze aufnehmen. Basierend auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen RCT Hydrogen und der Brück GmbH seien die Vorbereitungen für die Produktionsstätte mit einer Jahreskapazität von 250 Megawatt erfolgt. Im Juni soll die Produktion der ersten Elektrolyseeinheiten für Kunden beginnen. Die Montage des ersten 5,0 Megawatt Elektrolyseurs bei einem deutschen Industrieunternehmen sei dann direkt vorgesehen. Die Inbetriebnahme sei noch für dieses Jahr geplant, wie RCT Hydrogen weiter mitteilte. Anlagen mit einer Elektrolysekapazität von mehr als 30 Megawatt befänden sich derzeit in der Planungsphase.
Das Unternehmen setzt mit seinen Produkten auf die alkalische Druckelektrolyse zur Erzeugung des Wasserstoffs. „Dank der hohen Qualitätsstandards eines deutschen Premium-Herstellers und der TÜV-zertifizierten Technologie konnten die ersten Industriekunden davon überzeugt werden, die Wasserstoffproduktion in ihre eigenen Fertigungsprozesse zu integrieren“, hieß es weiter. Die Elektrolyseure werden direkt in einem „Hydrogen-as-a-Service“-Modell für die Industrieunternehmen hergestellt, die sie dann an ihren Standorten zur Wasserstofferzeugung nutzen.
Auch am Produktionsstandort in Saarbrücken will RCT Hydrogen eine 2,5 Megawatt-Demonstrationsanlage realisieren. Der erzeugte Wasserstoff könnte dabei dann das Erdgas in den mit der Produktion verbundenen Hochtemperaturprozessen direkt ersetzen. „Wir sehen darin eine Chance, Wasserstoff in der Produktion einzusetzen. Dies wäre ein erster Schritt weg von fossilen Brennstoffen bei der industriellen Fertigung von geschmiedeten Stahlkomponenten“, wie Frederic Scholl, Leiter Business Development bei der Brück GmbH, sagte.
Die Schlüsselkomponenten für die Produktion bekommt RCT Hydrogen von seinem Partner Guofuhee geliefert. Dies ermögliche eine kosteneffiziente Fertigung in Deutschland und Europa. „Der hohe Wirkungsgrad in Verbindung mit der langen Lebensdauer der Elektrolysesysteme stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die Kunden dar“, sagte Eric Rüland, VP Sales and Products bei RCT Hydrogen. “Dies gewährleistet zuverlässig niedrige Kosten für grünen, CO2-freien Wasserstoff von weniger als 5,00 Euro pro Kilogramm.“
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Perplexity lieferte folgendes als Ergänzung:
Technische Details:
Leistung: Elektrolyseur-Stacks bis zu 5 MW pro Einheit; skalierbar auf Großanlagen (z. B. 100 MW+).
Effizienz: Typisch 65–75% (HHV), mit Leistungsgarantie über 15 Jahre und Refurbishment-Konzept für längere Laufzeit.
Produktion: Erstes 2,5-MW-System startete Q1 2026 in Thüringen (Deutschland) via Joint Venture RCT Hydrogen (51% RCT, 49% Guofuhee).
Die Frage ist was kostet der Stromeinkauf.
5 Euro / 33kWh pro kg = 15cent / pro kWh
Jetzt gehen wir davon aus 15cent werden in einem ReadyH2 verbrannt zu Strom, sind wir wohl bei 22cent/kWh für den Preis des Stroms
Dazu kommen noch der Kapazitätspreis +5cent/kWh, dann sind wir wohl ich schätze bei 27cent zuzüglich Steuern, Umlagen, Abgaben bis der Strom zuhause ankommt.
Gerne ein Gegenbeispiel bringen!
Es geht aus meiner Sicht eher um den Wasserstoff-Bedarf in der Industrie als wichtiges Ausgangsprodukt, z.B. für viele Basis-Chemikalien (z.B. Ammoniak und Methanol für Düngemittel, Kunststoffe etrc.). Statt Dampfreformierung aus teurem oder knappen Erdgas, wird der dann halt im eigenen Land aus Überschussstrom hergestellt.
H2 für Gaskraftwerke zu nutzen wird nur für wenige Stunden im jahr nötig sein – die Kosten für den Brennstoff sind also weniger das Problem als die Investition zu Beginn.
Es gibt sogar Firmen, die eigene Windräder mit eigener Stromleitung bis zum Werk anbinden, um dort unabhängig den H2 für den eigenen Bedarf zu erzeugen, z.B als Schutzgas-Bestandteil bei Edelstahl-Schweißen.
Um grünen Wasserstoff herzustellen, ist grüner Strom unerlässlich. In Deutschland kann dieser jedoch nicht einfach aus dem Netz bezogen werden, da der CO2-Anteil zu hoch ist. Im Saarland wurde der Bau von drei Elektrolyseuren abgesagt, da mit dezentralem grünem Strom keine höhere Auslastung als die des jeweiligen Erzeugers erzielt werden kann. Steht der Erzeuger still, steht auch der Elektrolyseur still. Für eine wirtschaftliche Auslastung von mindestens 65% liegen die Kosten bei 5 Euro pro Megawattstunde, was jedoch nur in Frankreich realisierbar ist. In Deutschland funktioniert das nicht, und auch Überschussstrom ist keine Lösung. Solche kostspieligen Anlagen können nicht drei Viertel des Jahres ungenutzt bleiben. Der Verschleiß der Stacks stnutzungsabhängig . Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 60.000 Stunden möglich. Wer erwartet, dass diese 15 Jahre lang genutzt werden können, kalkuliert von vornherein nur mit einer Auslastung von 50%. Und selbst das ist unter den aktuellen EU-Vorschriften in Deutschland nicht erreichbar.
„51% RCT, 49% Guofuhee“
Na wenigstens wirds hier in Deutschland umgesetzt und nicht in China produziert.
Bisher wurde doch immer unser Know-How ins Ausland exportiert, das geht scheinbar auch mal umgekehrt:
Siehe: https://h2-news.de/wirtschaft-unternehmen/deutsch-chinesische-joint-venture-startet-elektrolyseur-fertigung-in-thueringen/
@Winfried,
„Na wenigstens wirds hier in Deutschland umgesetzt und nicht in China produziert.
Bisher wurde doch immer unser Know-How ins Ausland exportiert, das geht scheinbar auch mal umgekehrt“
Der Chinese weiß schon, was er an DE hat.
(Gestern einen Bericht gesehen, wo ein Chinese offen gesagt hat: Deutschland hat das Know-how und kluge Köpfe. Wir können dieses Know-how aber günstiger produzieren)