In den ersten 17 Tagen des Nahost-Konflikts hat die Photovoltaik täglich 111,7 Millionen Euro an fossilen Brennstoff-Importen in der EU vermieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die Solarpower Europe am Mittwoch veröffentlichte. Demnach erzeugten die Photovoltaik-Anlagen in Europa in den ersten 2,5 Märzwochen insgesamt 19,9 Terawattstunden Solarstrom. Diesen Bedarf mit Gaskraftwerken zu decken, hätte die EU 1,9 Milliarden Euro gekostet und damit nochmal 32 Prozent mehr als die bereits ausgegebenen 6 Milliarden Euro in diesem Zeitraum, so Solarpower Europe.
Allein im März könnten die kumulierten Einsparungen damit 3,76 Milliarden Euro erreichen. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Gaspreises sieht Solarpower Europe für das Gesamtjahr ein Einsparpotenzial zwischen 34,6 und 67,5 Milliarden Euro bei den fossilen Importen. Basierend auf dem „Medium“-Szenario seien kumulierte Einsparungen von 170 Milliarden Euro bis 2030 zu erwarten, so der Verband. In diesem Szenario wird das EU-weite Ausbauziel für die Photovoltaik bis zum Ende des Jahrzehnts jedoch nicht erreicht. Auch deshalb fordert Solarpower Europe von der EU eine ehrgeizigere Strategie beim Ausbau der Photovoltaik und auch der Flexibilitäten im Strommarkt.
„Europa erlebt innerhalb von vier Jahren einen zweiten Preisschock bei fossilen Brennstoffen“, sagte Walburga Hemetsberger, CEO von Solarpower Europe. „Doch die Dringlichkeit des Jahres 2022 ist Selbstzufriedenheit gewichen. Der Ausbau der Solarenergie in der EU stagnierte in den Jahren 2024 und 2025, trotz der enormen Kosten, die durch unsere Energieabhängigkeit entstanden sind“, sagte Hemetsberger weiter. Die neuen Daten der Studie von Solarpower Europe zeigten deutlich, welche Vorteile Europa vom weiteren Ausbau der Photovoltaik haben kann.
„Die Beschleunigung nicht-fossiler Flexibilitätslösungen wie Batteriespeicher, Lastmanagement und flexible Netze sollte für die Entscheidungsträger der EU oberste Priorität haben“, ergänzte Dries Acke, stellvertretender Geschäftsführer von Solarpower Europe. „Sie sollten nicht nur vorübergehende Hilfsmaßnahmen in Betracht ziehen, sondern auch einen Notfallaktionsplan verabschieden, der strukturelle Lösungen vorantreibt. Batteriespeicher erweisen sich als die schnellste und effektivste Option, um zu verhindern, dass teures Gas die Strompreise in die Höhe treibt.“
In seiner Analyse geht Solarpower Europe davon aus, dass jede zusätzlich erzeugte Kilowattstunde Solarstrom Gaskraftwerke verdrängt, die derzeit die teuerste Energiequelle seien. Den Daten zugrunde liegen Gaspreise basierend auf dem niederländischen TTF (Title Transfer Facility) vom Jahresanfang sowie Prognosen für die Entwicklung von Rystad Energy, die auch eine anhaltende Störung der Lieferkette berücksichtigen. Die Erwartungen für die Solarstromerzeugung berücksichtigen den weiter zu erwartenden Zubau und beziehen Daten von Ember ein. Die Daten für die Kosten von zusätzlichen EU-Importen fossiler Brennstoffe lieferte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Rede.
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Gas kostet ca. 4cent/kWh und PV Strom kostet aus Dachanlagen 7,0cent und von Volleinspeiser 12,5cent pro kWh.
Gaskraftwerke haben einen Wirkungsgrad von evtl. 40 %. Dann liegt man schon bei 10 ct/kWh elektrisch. Ohne Betriebskosten, Abschreibung, Wartung, …
Und das „Gas kostet ca. 4cent/kWh“ wollen Sie inhalieren, oder wie wird daraus Strom? Kraftwerke und inhärente Infrastruktur kosten auch noch etwas.
Hier ist ein Lesetipp für Sie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten
Vielleicht ist das Ansporn genug, sich zukünftig weniger Blödsinn auszudenken?
„Hier ist ein Lesetipp für Sie“
„Vielleicht ist das Ansporn genug, sich zukünftig weniger Blödsinn auszudenken?“
@Vatknik-Control,
hoffnungsloser Fall, da dieser AfD Troll nicht lesen kann, will oder wie auch immer.
Sehr geehrte Frau Enkhard,
es ist unbegreiflich, dass Sie den Nonsens von n.mt unkommentiert verbreiten – die massenhaften Beiträge lassen auf einen KD-Bot schließen (Künstliche Dummheit).
Da Sie andererseits die sachlichen Kommentare von Hans Diehl gerne mit Anmerkungen versehen, wäre zumindest eine fachliche Richtigstellung bei den Nonsensbeiträgen angebracht.
Wer den Unterschied zwischen Energiekosten und Stromgestehungs- und Betriebskosten nicht begreift, sollte eben kein politisch motiviertes Meinungsblabla in einem Fachmagazin verbreiten.
Abgesehen davon, dass die Energiekosten von Sonne, Wind und Wasser 0 Euro/MWh betragen (Gas 52,71 Euro/MWh lt. aktueller Energy Chart im gleichen PV Magazin, Tendenz weiter steigend), betrugen die Stromgestehungskosten bei Gaskraftwerken bereits in 2024 schon im Mittel 24 Cent/kWh (s. DE2024_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbar_260402_104547) und damit mehr als 12 Cent/kWh über dem von kleinen Dach PV. Aktuell sind Sie noch wesentlich höher, mit extrem steigernder Tendenz – dies sollten selbst die allerdümmsten Afder-Fans mitbekommen haben.
Deshalb werden die durch EE eingesparten Gaskosten für 2026 wohl noch mehr als 67 Milliarden betragen. Diese Energieimportkosten sind eine gewaltiger volkswirtschaftlicher Schaden aufgrund politisch gewollter Abhängigkeit (falsche Ziele EU Taxonomie), sogar von Unrechtsstaaten. Dagegen kann jede zugebaute PV-Anlage (aktuell 4 – 12 Cent/kWh SGK) zur Kostensenkung beitragen, insbesondere in Verbindung mit Speichern. Den schnellen Ausbau der EE in Zukunft zu behindern und die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu fördern (u.a. Subvention von Gaskraftwerken), ist daher eindeutig schizophren, da disruptiv für unsere Wirtschaft und sozial ungerecht für unsere Bevölkerung.
Deshalb meine Bitte – zukünftig Kommentare besser prüfen oder zumindest Fakten Richtigstellen.
Deutschland importiert fossile Energie für 80 Milliarden Euro.
Es ist natürlich gut, wenn es verringert wird!
Nur sollte man es auch ins Verhältnis zur Energie (kWh/EUR) setzen und nicht nur die Euros aufzeigen.
Weil keinen Ahnung ob 80Mrd viel oder wenig sind, zur Imponierten Energie.
Nur wenn man die Folgekosten der Klimazerstörung komplett außen vor lässt. Wenn schon vergleichen, dann richtig!
Ja stimme zu.
Nur wir sind im internationalen Wettbewerb, der Preis zählt leider und nicht welche Farbe der Strom hat.
Oder streichen wir einen Feiertag um die Energiewende zu bezahlen.
„Sorry ich bin eine Person der … Wissenschaft“
Man sollte sich in Deutschland mal ganz ernsthaft Gedanken machen über solche Personen.
Ich nehme nur Leute ernst, wenn diese auch für die Vergangenheit für Ihren CO2-Fußabdruck eine größere Menge Geld spenden. Mit PV Geld zu verdienen und sich dann noch als Umweltengel darzustellen.
Diese Leute können sich in der eigenen Blase feiern lassen, …. für bleibt und ist es eine Doppelmoral.
Ich habe keine Probleme mit normalen PV-Besitzern, super Sache.
„Ich nehme nur Leute ernst,…“
Da bist Du hier mit Deinem ewigen AfD Geschwafel komplett am falschen Platz.
„Und wem hat man dies zu verdanken Frau Reiche und Altmaier. DANKE DANKE DANKE Politiker mit so viel Weitsicht!“
Mittwoch. 1. April 2026 23:00 Uhr ZDF -> Markus Lanz. zu Gast (u.a.) -> Peter Altmaier.
Ich frage mich jetzt ernsthaft: wie kann man sich die Welt sooo schöööön reden???
DANKE DANKE DANKE, Herr Altmaier!
Mein Dankeschön geht an Frau Julia Löhr.
Naja Herr Lanz fordert Weitsicht, aber wo war die 4 Gewalt, die Presse der ORR???
Wo waren den die kritischen Worte von Lanz, in den letzten Jahren.
Wenn das nächste mal Habeck dort sitzt, wird Habeck zugeben, es war ein Fehler die 3 AKWs nicht weiter laufen zu lassen.
Man hätte sagen können AKWs laufen weiter bis Südlink etc. steht.
Zumindest wird es langsam über allen Parteien Konsens, das billige Gas hat uns Reichtum und Wohlstand beschert.
Nur die PV Youtuber müssen es noch zugeben und einsehen.
Nur weil es Altmaier und Reiche gab, können jetzt PV Youtuber Videos machen, mit dem Inhalt die Belastung des EEG Konto wird in den nächsten 5 Jahren sinken und wir günstig Grüne Energie ist.
Lesen und Verstehen …
… ist so ein Problem bei Dir.
Lanz liefert die Plattform.
Altmaier hat sich um Kopf und Kragen geredet.
Vorgeführt hat Altmaier die Frau Julia Löhr. Und das
Faktenbasiert.
Und nochmal: Ich lebe seit fast 20 Jahren in Norwegen. Mich interessiert das EEG von DE genau -> 0,0!
(das einzigste was mich am EEG interessiert, daß ich die Vorteile und Nachteile herausfilter. Man muss ja nicht die Fehler anderer noch mal machen.
Zum Thema Einspeisevergütung habe ich mich schon genug geäußert, da hätte man spätestens mit der Parität in 2013 gegen wirken müssen)
Die Anfangsfrage von Herrn niran
war durchaus neutral und richtig. Dazu dann die richtige Einordnung von Herrn Stephan, dass die Effizienz von Gasanlagen nur 40% ist. ( Was nebenbei der Grund ist, warum Wärmepumpen nicht toll sind, weil ich den strombedarf im Winter aus fossilen ,/ Gas decken muss. … Solange das der Fall ist, sollte man mit dem Geld sicher was sinnvolleres tun, da man volks- ökologisch effektiv nur 16,66% Energie einspart …Berechnung s.u …)
Allerdings wird es dann problematisch, da jeder anders rechnet. Generell so. Wie soll ich auf einen Börsenstrompreis von teilweise paar Cent kommen , wenn für Kosten bei 12-24 Cent liegen. ???!!???
Es zeigt sich also, dass die Kostenmodelle, egal von wem , oft was auslassen oder nicht anwendbar sind.
Da würde ich mir mal was mit Grenzkosten wünschen oder wie sonst bei Börsen Preisen von 1 Cent, die Unternehmen ihre kosten umrechnen, oder umdeklarieren oder sonst was. Warte generell Mal interessant. Oder was da an Subventionen dabei ist, wenn der Marktpreis unter den (Gestehungs) oder welchen kosten ist. Die „BETREIBER/Hersteller“ also nicht kostenneutral verkaufen können.
Leider wird auf sowas nicht eingegangen in den kurzen Zeitungs /PR Artikeln.
Beispiel ist z.B., dass ENBW sagt: Offshore Windkraft lohnt sich nicht ohne staatliche Subventionen…
Beim britische Atomkraftwerk muss die Regierung dem Betreiber die Preisdifferenz zahlen, wenn der Marktpreis unter 15 Cent liegt. (Die Preiskalkulation von 15 Cent ist vereinfacht ausgedrückt, da die in etwa da liegt und Inflation ein wenig mit einbezieht nach einem britischen Berechnungsverfahren)
Wenn in Studien des ISE dort Kosten von 12-24 Cent einfach genannt werden.
Generell fehlt hierzu mal ne 10 Seitige Dokumentation ohne daß einseitig sich mal die und mal die andern Werte genommen werden.
Rechnung: …
Bei 40 % Effizienz werden 250 Einheiten benötigt damit ( bei 40% Effizienz ) 100 beim Kunden ankommen zum Betreiben der WP. Ein kleiner Teil fällt für Eigenverbrauch und Abtau -vorgänge an, so dass diese aus dem Reststrom daraus 300 Einheiten macht.
Gegenüber 250, die man bei ner direkten Gasheizung zur Verfügung hätte. Man hat also 50/300 = 1/6 gespart . 16,66% ökologische Energieeinsparung für soviel Geld, das ist zu wenig. Sorry
H schrieb eine Menge merkwuerdiges Zeug:
„Rechnung: …
Bei 40 % Effizienz werden 250 Einheiten benötigt damit ( bei 40% Effizienz ) 100 beim Kunden ankommen zum Betreiben der WP. Ein kleiner Teil fällt für Eigenverbrauch und Abtau -vorgänge an, so dass diese aus dem Reststrom daraus 300 Einheiten macht.
Gegenüber 250, die man bei ner direkten Gasheizung zur Verfügung hätte. Man hat also 50/300 = 1/6 gespart . 16,66% ökologische Energieeinsparung für soviel Geld, das ist zu wenig. Sorry“
Was genau H dazu treibt, bei Gaskraftwerken saemtliche Verluste einzukalkulieren, inklusive der Transportverluste, diese dann aber bei der Gasheizung wegzulassen, ist nicht ersichtlich. Als wir noch Gas überwiegend aus Russland bezogen, kamen ca. 90% der Primärenergie am heimischen Zähler an. Dank Verflüssigung und Gasifizierung sind das mittlerweile weniger als 80%.
Von diesen ~80% sind bei guter Einstellung des Heizungssystems etwa 80% nutzbar, bei schlechter Einstellung eher um die 50%. Das heißt, wir haben im Haushalt einen thermischen Wirkungsgrad von 40% bis 64%, bezogen auf Primärenergie.
In einem Gaskraftwerk haben wir einen Wirkungsgrad, der vergleichsweise an der Untergrenze liegt. Wir müssen aber die 66% – 80%, welche die Wärmepumpe der Umgebung entzieht (welche dann innerhalb von Stunden wieder genau dort landen) nicht transportieren.
Daher können mit 40% der Primärenergie im Winter selbst bei einer sehr schlecht eingestellten Wärmepumpe (COP 2) immer noch 80% thermischer Wirkungsgrad erzielt werden. Das heißt, die schlechtesten Wärmepumpen sind immer noch besser als die besten Gasheizer.
Das ist auch die Kernaussage von diversen Studien (peer reviewed).
Davon abgesehen ist eine Wärmepumpe ohnehin günstiger zu betreiben als eine Gasheizung, selbst wenn man kein Solar hat. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du kein Gas zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung auf deinem Dach erzeugen kannst. Ich kann sogar mit meinem Zaun Strom für die Wärmepumpe erzeugen. Auch im Winter.
Herr Schiller
wenn sie sagen, dass durch LNG nun nur 80% des Gases ankommt, dann gilt das auch für das Gaskraftwerk. Die Zahl ist also irrelevant, da sowohl im Haus als auch im Gaskraftwerk die identische Menge Gas verbrannt wird. ( Egal ob Verluste bei der Förderung entstehen , egal ob in Russland 10 %(90%Rest) oder USA 20% Rest ,( 80% )
Beim Verbrennen von Gas in kraftwerken zu Strom geht fast die Hälfte verloren. Stimmen Sie da zu?
Durch Transport und Anteil der Speicherung nochmal 10 Prozentpunkte. = 40%
Eine Gas Brennwert Heizung hat einen Wirkungsgrad von > 98 % !!!
Ihre angenommen Werte gelten für ganz alte Geräte.
Diese 250 Gas /Energie Mengen -einheiten bringen also zu Hause 250*0,98=249,5 kWh bei dem Brennwertgerät.
Im Kraftwerk mit Verstromung gelangen 100 als Strom zu ihnen. Daraus macht die WP 300 kWh. Also letztendlich nur 50 mehr als das brennwertgeraet.
Jetzt wollen sie den Fall erörtern, dass diese schlecht eingestellt sei… was ihnen übrigens auch bei ner WP passieren könnte.
Womöglich meinen Sie auch bauliche Unterschiede. Z.B Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gegen Gasheizung mit Heizkörpern. Allerdings sind diese Werte auf bauliche Gegebenheiten zurück zu führen. Es gibt auch Fußbodenheizung mit Gasheizung. Genauso wie es WP mit Heizkörpern im Altbau gibt. Aber Unterschiede beim Verbrauch ist den baulichen Gegebenheiten geschuldet, nicht der Quelle der Wärmeerzeugung.
Ihren Wärme aus der Luft etc Rechnungsabschnitt mit den 66%- 80% , verstehe ich dabei nicht.
MfG
Wenn sie PV haben, gilt das individuell für sie nicht. Volkswirtschaftlich jedoch weiterhin, da ihr überschüssiger PV Strom ( ohne die Eigennutzung für WP)
sonst von jemand anderem hätte genutzt werden können. So muss für den nun diese Strom Menge im Gaskraftwerk erzeugt werden.
(Die er halt sonst von ihrer PV erhalten hatte ohne Eigennutzung für die verbrauchte strommenge der WP)
Ich habe eine PV Anlage mit 24,3 kWp für Vollinspeisung auf meinem Dach installieren lassen. Die Anlage läuft seit Oktober 25 und läuft hervorragend mit 30% plus gegenüber Chatgbt und ich erwarte mehr als 20% Vergütung af den Kapitaleinsatz. Ist das üblich?
AkiM
Nach einem halben Jahr Betrieb lässt sich das noch nicht auf 20 Jahre hochrechnen.
Bei den Berechnunsgmjethoden werden meist Wetterdaten zu Grunde gelegt, die einen Zeitraum über mehre Jahre oder Jahrzehnte abbilden – dann fällt ein besonders sonniger Winter nicht so auf.
Bei der Rentabilität würd eich mal Folgendes schätzen: 24,3 kWp ergenen je nach Standort und Ausrichtung zwischen 20.000 kWh/a und im Extremfall auch mal bis zu max. 27.000 kWh. Rechnen wir mal mit 24.300 kWh/a weiter: bei 11,28 ct/kWh Einspeisevergütung erlösen sie etwa 2.741 € im Jahr. Versicherungs- und Wartungskosten sowie Messstellenbetrieb lasse ich mal weg – ein defekter Wechselrichter kann während der Betriebszeit auch mal einen Austausch erfordern… Je nach Investitionskosten (sagen wir: 1.000 €/kWp) hätte sich ihre 24.300 € Invest nach 8,9 a statisch amortisiert (bei einem kalkulatorischen Zins von angenommen 4 % und wegen der nicht setigenden Einspeisevergütung bei gleichzeitigen Inflation für alle sonstigen Kosten: dynamisch etwa 11,2 Jahre, also etwa 2 Jahre länger). Sie hätten in der Zwischenzeit ihr Geld ja auch in ETF oder sonstwas anlegen können. Jedenfalls: ich errechne hier bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren eher eine interne Verzinsung von etwa 5,2 %. Reich wird man damit nicht… Sehr fair im Vergleich zu den Gewinnmargen an Börsen etc. Einem börsennotierten Unternehmen (bzw. den Aktionären), welches Kraftwerke betreibt, würde das vermutlich nicht reichen.
Herr Schiller
wenn sie sagen, dass durch LNG nun nur 80% des Gases ankommt, dann gilt das auch für das Gaskraftwerk. Die Zahl ist also irrelevant, da sowohl im Haus als auch im Gaskraftwerk die identische Menge Gas verbrannt wird. ( Egal ob Verluste bei der Förderung entstehen , egal ob in Russland 10 %(90%Rest) oder USA 20% Rest ,( 80% )
Beim Verbrennen von Gas in kraftwerken zu Strom geht fast die Hälfte verloren. Stimmen Sie da zu?
Durch Transport und Anteil der Speicherung nochmal 10 Prozentpunkte. = 40%
Eine Gas Brennwert Heizung hat einen Wirkungsgrad von > 98 % !!!
Ihre angenommen Werte gelten für ganz alte Geräte.
Diese 250 Gas /Energie Mengen -einheiten bringen also zu Hause 250*0,98=249,5 kWh bei dem Brennwertgerät.
Im Kraftwerk mit Verstromung gelangen 100 als Strom zu ihnen. Daraus macht die WP 300 kWh. Also letztendlich nur 50 mehr als das brennwertgeraet.
Jetzt wollen sie den Fall erörtern, dass diese schlecht eingestellt sei… was ihnen übrigens auch bei ner WP passieren könnte.
Womöglich meinen Sie auch bauliche Unterschiede. Z.B Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gegen Gasheizung mit Heizkörpern. Allerdings sind diese Werte auf bauliche Gegebenheiten zurück zu führen. Es gibt auch Fußbodenheizung mit Gasheizung. Genauso wie es WP mit Heizkörpern im Altbau gibt. Aber Unterschiede beim Verbrauch ist den baulichen Gegebenheiten geschuldet, nicht der Quelle der Wärmeerzeugung.
Ihren Wärme aus der Luft etc Rechnungsabschnitt mit den 66%- 80% , verstehe ich dabei nicht.
MfG
Wenn sie PV haben, gilt das individuell für sie nicht. Volkswirtschaftlich jedoch weiterhin, da ihr überschüssiger PV Strom ( ohne die Eigennutzung für WP)
sonst von jemand anderem hätte genutzt werden können. So muss für den nun diese Strom Menge im Gaskraftwerk erzeugt werden.
(Die er halt sonst von ihrer PV erhalten hatte ohne Eigennutzung für die verbrauchte strommenge der WP)