Die Bundesnetzagentur lud am Freitag nach Bonn zu einem Expertenaustausch für die Festlegung von Speichernetzentgelten, die im Zuge des AgNes-Prozesses vorgesehen ist. AgNes steht dabei als Abkürzung für das Verfahren zur Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom. In Vorbereitung zu dem Treffen hat die Bonner Behörde bereits ein 16-seitiges Papier „Orientierungspunkte Speichernetzentgelte“ veröffentlicht.
Seither wird heftig darüber diskutiert, ob die Vollbefreiung der Speicher bei den Netzentgelten überhaupt bis 2029 bestehen bleiben wird und weiterhin für 20 Jahre gelten wird. Auch in der Diskussion am Freitag kam es schnell auf diesen Punkt. Vertreter der Speicherbranche und von Verbänden lehnten ein solches Vorgehen mit Hinweis auf den Vertrauensschutz komplett ab.
Die Vertreter der Bundesnetzagentur hingegen trugen ihre Argumentationskette vor, wonach eine vorzeitige Beendigung der Vollbefreiung möglich sei. Zum einen verwiesen sie auf die ansonsten geschaffene Benachteiligung aller neuen Speicher, die ab 2029 ans Netz gehen werden. Zum anderen prüfe die Behörde aktuell, ob es sich im Sinne des Vertrauensschutzes nicht um eine „unechte Rückwirkung“ handele. Dieser sei – so die Bundesnetzagentur – eigentlich seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) im Jahr 2021 nicht mehr gegeben gewesen. Der EuGH hatte die Festschreibung der Vollbefreiung im Gesetz als rechtswidrig eingestuft. Desweiteren sei auch bereits 2023 eine Neugestaltung der Netzentgeltsystematik in Deutschland beschlossen und in diesem Zuge der Bundesnetzagentur die Abweichungskompetenz übertragen worden. Auch dies müsste von Speicherinvestoren als Signal erkannt worden sein, dass die Netzentgeltsystematik jederzeit Änderungen unterliegen könne und kein Vertrauensschutz mehr bestehe, so die Argumentation der Behördenvertreter.
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Projektierer und Verbände ließen diese aber nicht gelten und verwiesen ihrerseits auf Änderungen von Gesetzesrahmen, bei denen der Vertrauensschutz frühestens mit der Vorlage eines Gesetzentwurfs nicht mehr gegeben sei. So könnte sich die Bundesnetzagentur also frühestens auf 2025 und die Vorlage ihrer Eckpunkte für die Netzentgeltreform berufen. Doch auch dies ist für viele Speicherbetreiber schwierig. Die Investitionsentscheidung seien damit gefährdet, die Finanzierung der Projekte durch die Banken fraglich.
Ein Knackpunkt dabei, niemand weiß bislang genau, wie die Netzentgelte für Batteriespeicher ab 2029 genau ausgestaltet werden sollen. Es liegen verschiedene Optionen auf dem Tisch. So würden feste Arbeitspreise das Geschäftsmodell der Speicherbetreiber massiv einschränken. Bei dynamischen Netzentgeltkomponenten mit Anreizfunktionen könnte es dagegen sogar zu Zusatzerlösen für die Speicherbetreiber kommen.
Mit Blick auf letzteres sagte ein Vertreter der Bundesnetzagentur scherzhaft: „Mehrerlöse sind natürlich immer vom Vertrauensschutz gedeckt.“ Daher werde ein System präferiert, bei dem ein Floor als Abschöpfungskomponente eingeführt wird, wenn der dynamische Arbeitspreis den Finanzierungsarbeitspreis überkompensiert. Denn – das ist ein erklärtes Ziel der Bundesnetzagentur – die Speicher sollen künftig ihren Beitrag zur Finanzierung der Netze leisten. Sie stellte unmissverständlich klar, dass die Vollbefreiung spätestens 2029 enden wird und das aktuelle System nicht bis 2045 beibehalten werden soll. Der Vertrauensschutz werde dabei final in der Abwägungsphase entschieden. Dabei gelte es, die Interessen sorgfältig auszutarieren und für einen geordneten Übergang zu sorgen, so die Vertreter der Bundesnetzagentur. Dabei seien auch individuelle Regelungen denkbar.
Als zusätzliches Thema kamen bei der Expertenanhörung auch die flexiblen Netzanschlussvereinbarungen, kurz FCA, auf den Tisch. Diese sehen eine Einschränkung der Batteriespeicher beim Netzanschluss vor, wobei die Vorgaben vielfältig sein können, sie können sich sowohl auf die verfügbare Anschlussleistung als auch auf die Nutzung des Netzanschlusses oder die Fahrweise der Batteriespeicher beziehen. Bei der Bundesnetzagentur zeigte man sich überrascht davon, dass die FCA „noch in den Kinderschuhen“ steckten und es dafür bislang keine Standards gebe. Ein Vertreter beteuerte jedoch, dass sie auch bei den Netzentgelten berücksichtigt würden. Schließlich seien die Netzentgelte nur voll anzuwenden, wenn der Netzanschluss auch uneingeschränkt genutzt werden könne.
Schwerpunktthema Großspeicher
Großspeicher sind auch in der Februar-Ausgabe des pv magazine Deutschland ein Thema eines Schwerpunktes. Das Magazin erscheint am 6. Februar
Schnelle Klarheit ist dabei für die Speicherbranche enorm wichtig. Andernfalls drohe eine Speicherlücke von mindestens zehn Gigawatt in den nächsten Jahren, warnte Eco Stor-Geschäftsführer Georg Gallmetzer. Denn Investitionsentscheidung würden nicht gefällt, auch wenn die Marktkommunikation zu spät erfolge oder Übergangsregelungen unklar blieben.
Beim großen Thema Vertrauensschutz konnte die Bundesnetzagentur die geladenen Experten am Ende wieder etwas einfangen. Die Behördenvertreter beteuerten, dass sie keinen Abriss der Investitionen in Speicher wollten. Sie wollen vielmehr eine gute und faire Regelung schaffen, die neue, noch nicht gebaute Speicher an den Netzkosten beteilige. Warum sollte eine solche Regelung dann nicht auch auf bestehende Speicher übertragen werden können, stellten sie dabei als rhetorische Frage in den Raum. Doch um das Vertrauen wieder herzustellen, müsse nun dringend die Dimensionierung der Preiselemente kalkuliert werden.
Der Zeitplan im AgNes-Prozess sieht vor, dass es am 20. Februar einen weiteren Expertenaustausch geben wird. Diesmal zum Thema Einspeiseentgelte und im März noch einen zum Thema Kostenwälzung. Für das zweite Quartal kündigte die Bundesnetzagentur die Veröffentlichung von AgNes-Zwischenergebnissen an. Mitte 2026 soll dann der erste Entwurf der Festlegung folgen, der nochmal konsultiert wird, und dann schließlich Ende 2026 der Festlegungsentwurf. Die praktische Anwendung der Übergangsregelungen und AgNes-Vorgaben ist laut Zeitplan der Bundesnetzagentur ab Anfang 2029 vorgesehen, wobei die Marktkommunikation bereits 2028 anlaufen soll.
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Also ich bin dafür, dass Speicher mindestens das Doppelte oder Dreifache and Netzentgelten bezahlen wie fossile Generatoren.
Lieber Dirk Schiller, das ist doch einfach nur unqualifiziertes Gerede und dummes Zeug, sorry…
Speicher, über die hier geredet wird, entlasten die Netze, sie gleichen zwischen hohen und niedrigen Preisen aus, und machen Industriestrom günstiger bzw vergleichmößigen den Preis. Und entlasten die Netze.
Außerdem werden Netzentgelte ja für den Strom bezahlt, wenn er verbraucht wird. Warum also bis zum Verbrauch zwei mal bezahlen?
Die Forderung bedeutet für gespeicherten Strom doppelte Netzentgelte.
Vielleicht sollte man nicht so völlig unqualifiziertes Zeug schreiben… Sorry…
Die industriepolitischen ideologische Linie der Regierung scheint zu stimmen. „Wir müssen mehr für den Schutz der Dinosaurier tuen, auch wenn diese faktisch ausgestorben sind.“ 93% des weltweiten Kraftwerksausbaus sind schon heute erneuerbar, aber wir setzen auf neue Gaskraftwerke statt Speicher, stützen die Kraftwerksdauerläufer und betreiben eine Feigenblatt-Transformation. Armes Deutschland, wo sind denn die Denker geblieben? Alle schon ausgewandert….
Gute Satire! Denn: 3 x Null = Null.
😉
Herrlich! 🙂
Was für eine Farce. Unfassbar, dass solche Themen jetzt erst diskutiert werden damit dann eventuell Ende 2026 eine Festlegung-Entwurf da ist.
Und warum muss man ausgerechnet bei Technologien die das Leben für alle günstiger und besser machen solche Daumenschrauben ansetzen? Absolut unverständlich. Wenn ich mit einem Dieselungetüm Pestizide in der Welt verteilen will kriegt man das Geld hinterher geworfen. Oder Kunden in Milliardenhöhe über den Tisch zieht, dann würde einen die CDU als bedeutend Ansehen. Was für ein trauriges Land das geworden ist. Vorwärts nimmer, rückwärts immer.
Sehe ganz genauso, solche Beschlüsse bringen noch mehr Verwirrung und Unplanbarkeit, sowie noch mehr Bürokratie. Da hat man echt keinen Bock mehr drauf.
Hier sieht man wieder wozu es führt, wenn man bei den Vorschriften die technischen Hintergründe vernachlässigt. Die strikte Trennung in Netzbetrieb und Energieerzeugung, die man mal zur Profitmaximierung eingeführt hat, funktioniert gut bei großen zentralen Kraftwerken und verteilten Verbrauchern.
Die Speicher will man jetzt der Erzeuger-/Verbraucherseite zuordnen, obwohl sie eigentlich lokal das Netz stützen sollen und Verbrauchs- und Erzeugungsspitzen abfangen sollen. An sich müssten Speicher also eher dem Netz zugeordnet werden und sollten daher auch von Netzbetreibern betrieben werden dürfen, nur so lässt sich der Netzausbau kostengünstig und resourcenschonend umsetzen.
Es ist eben deutlich einfacher neben eine Trafostation einen Speichercontainer zu stellen, um die ca. 5h Leistungsspitze von PV-Anlagen zu puffern, als 5km Mittelspannungskabel zu verlegen. Diese Wahl sollten die Netzbetreiber haben.
Ansonsten baut der Speicherinvestor der Speicher irgendwohin, dann müssen kilometerweise neue Kabel verlegt werden und an Ende wird börsengetrieben der Speicher trotzdem mit Kohlestrom geladen und die regenerative Quellen abgeregelt. Und alle wundern sich, warum es so teuer geworden ist.
über welche Speichergrößen wird hier denn verhandelt / gesprochen? Sind das, die kleinen Speicher in Haus bis Sagen wir mal 20 kWh die zur Hausversorgung (incl. Auto) dienen, oder die von großen Einheiten, so am 1 MWh. Wer soll denn geschröpft werden? Das man heute erst mit dem Denken beginnt, nachdem schon lange gehandelt wird, scheint in vielen Bereichen üblich geworden zu sein – schade, erst Denken dann Handeln ist nicht mehr „state of the art
Alle Größen, und auch Netzentgelte für PV-Einspeisung sind im Gespräch, weil mit zunehmenden Prosumern sonst immer weniger Netzentgelte anfallen, so die Logik … ob das dann nach Gleichheitsprinzip (bezahlen dann alle Stromerzeuger Netzentgelte?) einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhält? Hoffen wir, dass eine Regelung gefunden wird, die netzdienliches Verhalten belohnt, sodass die Kosten für den Ausbau geringer ausfallen als zum Teil angenommen
Die Grünstromspeicher, und das sind alle Speicher im Kontext einer PV-Anlage, können hier eigentlich nicht gemeint sein. Sie nutzen das Netz nicht.
Graustromspeicher sind quasi Stromhandelsspeicher, die sehr wohl das Netz nutzen…
Ähnlich wie die großen europäischen Stromhändler. Deren durch das deutsche Netz durchgehandelten und durchgeleiteten Strommengen, Zahlen m.E. Keinerlei Netzentgelte… noch nie.
Bisschen so wie die deutschen Autobahnen vor der LKW-Maut…
Es ist wirklich unglaublich: da gibt es eine Technik, die unglaublich günstig geworden ist, sich am freien Markt lohnt und subventionsfreien Solarstrom für unter 10ct nachts erlaubt … und dann werden sich dafür solche bürokratischen und finanziellen Hürden überlegt?
Wenn Batteriespeicher Netzentgelte zahlen, dann müssten dies nach der Logik ja alle Stromerzeuger inklusive fossiler Kraftwerke bezahlen. Das erhöht die Börsenstromkosten und die Schwankungen der Börsenstrompreise massiv. Demgegenüber würden die Netzentgelte zwar deutlich sinken müssen, ich befürchte aber Schlimmes, wenn ich an die Netzbetreiber denke, welche häufig eher wie ineffiziente und teure Behörden agieren.
Welches volkswirtschaftlich sinnvolle Ziel sollen also Netzentgelte für Batteriespiecher haben?
In der Energiebranche wurde selten offen, sondern in der Regel über Bande und unter Ausschluß der Öffentlichkeit diskutiert.
Das EEG vor 25 Jahren war ein „Betriebsunfall“ und die erwirkten Änderungen 2009 (Verramschen an der Börse), 2012 (massive EEG Vergütungsreduktion), 2015 ff (Ausschreibungen) und vieles mehr hat die EE nicht stoppen können.
Jetzt und mit der offenen Unterstützung aus dem BMWI, geht’s ans Eingemachte: Vertrauensschutz aushebeln und echte Bestrafung für die Mißachtung der Ansprüche der fossilen Akteuere.
Nur der geeinte Widerstand und die Forderung 100% EE asap auch aus CDU/CSU/SPD kann diese fossile Koalition noch stoppen.
Dürfen Regeln für bestehende Anlagen nachträglich geschleift werden? Auch wenn Winkeladvokaten rechtliche Wege dafür meinen aufzeigen zu können, darf man Investoren doch nicht so vor den Kopf stoßen.
Verwandelt sich Deutschland gerade in eine Bananenrepublik?
Das Agnes Diskussionspapier skizziert ja wirklich noch einen sehr unfertigen Zustand. Gut wäre analog zu Linux mit Version 0,4 zu starten. Abwarten, ob sich die inhaltliche Qualität noch steigern lässt…
Unglaublich!
Speicher, über die hier geredet wird, entlasten die Netze, sie gleichen zwischen hohen und niedrigen Preisen aus, und machen Industriestrom günstiger bzw vergleichmößigen den Preis. Außerdem werden Netzentgelte ja für den Strom bezahlt, wenn er verbraucht wird.
Die Forderung bedeutet für gespeicherten Strom am Ende (bis zum Verbrauch) 2 mal Netzentgelte. Warum, versteht kein Mensch. Man zweifelt hier am Sachverstand der BNA.
Fragt sich, welche Lobby wirklich hinter den Forderungen der BNA steckt?
Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Deutschland begeht energiepolitischen Selbstmord. Während in China 300 GW PV und in riesigen Maßstab Speicher und Netze und Rekordzeit gebaut werden, geht’s hier teuer zurück zu Gas und Öl. Man kann diese Dummheit der Berliner Politiker und der Bonner Bürokraten nicht fassen.
Und damit wird es für deutsche Hersteller dieser Batteriespeicher schon wieder ein Stückchen schwerer die Systeme regional an den Mann/ die Frau zu bringen. Diese Unsicherheit kann die Existenzen dieser Firmen und alle anderen Projektierer/Stakeholder in der Kette bedrohen und damit wieder eine weiter Abwanderung der Wertschöpfung nach China erzeugen und auch die Abhängigkeit von China massiv erhöhen. Und das zu dem Zeitpunkt in welcher die deutsche Politik verlangt, mehr zu arbeiten und die EU die Cybersicherheit immer größer schreibt, ist das für mich unverständlich.
Es muss einfacher, vor allem klar und sinnvoll geregelt werden, bevor eine solche Diskussion ohne Zahlen aufkommt. Das bringt nur eine frühe Verunsicherung und damit große Verzögerung jeglicher Speicherprojekte und entsprechend der Energiewende/Preisspitzenreduzierung mit sich. Schön wäre hier eine Planungssicherheit und ein Miteinander und kein Gegeneinander. Dann geht’s einfacher und schneller und alle werden gehört.
„[…] Speicher sollen künftig ihren Beitrag zur Finanzierung der Netze leisten[…]“ – eine Argumentation zum verzweifeln. Das ist in etwa so als würden Suchtkliniken dazu verdonnert die Produktion von Alkohol zu subventionieren um hochprozentiges günstiger verkaufen zu können.
Ich kann dem was zuvor geschrieben wurde nur zustimmen, mir fehlen die Worte. Wir reden und diskutieren nur noch in diesem Land und kommen nicht ins handeln, wir reden über längst notwendigen Bürokratie Abbau und dann wieder so etwas sich so einen Schwachsinn auszudenken, dass können nur unsere Volksvertreter tun. Es geht nur um schnelle Kasse machen, den wirtschaftlichen Fokus der unsere Wirtschaft endlich in Schwung bringen soll haben wir leider verloren.
Wir sind ein Volk der Schwätzer und Diskutierer geworden, wir verwalten uns nur noch selbst und die um uns herum lachen über uns.
Ich will ja nicht penibel sein, aber man liest hier auf PV-Magazin immer wieder:
„für Batteriespeichern“
„der Nachfrage sowie der Ausbau von Speichern“
„die Speichern“
Der Plural von der Speicher ist die Speicher. Das Substantiv bleibt im Nominativ Plural also identisch zur Singularform. Und das muss man auch schon hören, wenn man das geschriebene selber liest. „Für Batteriespeichern“ hört sich einfach nicht richtig an und erschwert auch das Lesen.
Bitte verstehen Sie meinen Kommentar dazu nicht falsch. Solche Sachen führen dazu, dass Sprachfehler sich verselbstständigen im Volksmund. Genau das selbe passiert mit der Fehlverwendung von „als“ und „wie“.
Danke. Wenn man hier schaut, heißt es im Dativ Plural durchaus den Speichern…
https://wort.schule/speicher
Ja, als Österreicher bzw. EU-Bürger werde ich vor lauter Kopfschütteln wohl bald einen Halswirbel-Schaden erleiden! Nein, im Ernst, es ist wirklich beängstigend und ernüchternd was sich „unsere Bürokraten“ am Schreibtisch so einfallen lassen! Wo liegt der Kern des Problems? Im Schulsystem, denn da werden seit vielen Jahrzehnten junge lernhungrige Menschen zu Systemidioten ausgebildet. Lernanstalten wo Missgunst, Neid und Gewalt geschürt wird. Ein Teil kann sich durch angeborene Intelligenz und ausreichend hohen sozialen Hintergrund retten. Der Rest mündet in „Bullshit Jobs“ wie in so Gremien die sich all diesen Quatsch wie eben den hier beschriebenen ausdenken! Fernab jedweder Sinnhaftigkeit und ökonomischer und ökologischer Effizienz! Mamma Mia!
Frage, wie sieht es bezüglich Netzgebühren aus wenn es um Energietransit quer durch Europa geht??
Siehe hier: https://energy-charts.info/charts/import_export_map/chart.htm?l=de&c=AT
Die Hochspannungsnetze werden überwiegend durch Energietransfer von Staat x zu Staat y hervorgerufen! Dafür sollten gerechtfertigte hohe Gebühren kassiert werden, nicht beim privaten Speicherbetreiber!
Was ist eigentlich mit den angedachten Netzentgelten, wenn ich meinen Speicher direkt hinter der Grenze aufbaue? Und der Strom zum Laden über die Grenze geht?!
Vlt. dort ja weiterhin keine bzw. bessere Konditionen für BESS als in D.
In der Schweiz z.B. : D