Kyon Energy, Projektentwickler, Errichter und Betreiber von Großbatteriespeichern, hat im niedersächsischen Alfeld eine Anlage mit 137,5 Megawatt Leistung und 282 Megawattstunden Kapazität über einen 110-Kilovolt-Anschluss an das nahe gelegene Umspannwerk des Netzbetreibers Avacon angeschlossen. Das zum Energiekonzern Total Energies gehörende Unternehmen kooperiert bei diesem Projekt mit Scale Fund, einem 2023 mit rund 300 Investoren gegründeten dänischen Investmentfonds, der ausschließlich in Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) investiert. Die Systeme werden über Tochtergesellschaften betrieben; das Projekt in Alfeld ist den Angaben zufolge die Hauptaktivität des Fonds.
Mit der Zuschaltung ist ein wichtiger Schritt zur Inbetriebnahme erreicht. Die nächsten Projektphasen sind Test- und Probebetrieb sowie die schrittweise Integration in die Regelenergie- und Strommärkte. In der kommenden Woche sind umfangreiche Systemtests und anschließend die vollständige Inbetriebnahme geplant. Den kommerziellen Betrieb soll der Batteriespeicher im August aufnehmen.
Das Projekt mache deutlich, „dass Investitionen in moderne Energiespeicher auch ohne Fördermittel wirtschaftlich tragfähig sind“, heißt es in einer Mitteilung von Kyon Energy. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben derzeit 800 Megawatt an Batteriespeicherprojekten in der Umsetzung. 155 Megawatt seien erfolgreich mit Partnern entwickelt und verkauft worden. Die Gesamtleistung seiner genehmigten und baureifen Projekte beziffert Kyon auf mehr als 1,7 Gigawatt. Die aktuelle Projektpipeline umfasst demnach über sieben Gigawatt. Damit sei man „einer der Marktführer in Deutschland“.
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Das wäre ja noch schöner, wenn man für solche Sargnagel der Energiewende auch noch Zuschüsse einheimsen könnte.
Dieser Speicher tut null eher minus für die Netzstabilität. Es werden nur die systemischen Schwächen ausgenutzt. Haben wir zuviel ist der Strom nichtdcwert , KI kauft ein. Die weiß dann aber auch schon, wann die nächste Schwäche kommt. Haben wir zu wenig, schweineteuer, Verkauf.
Das wird dann auch noch als für die Volkswirtschaft von Nutzen verkauft. Sicher ist es von Nutzen, aber dazu muss man das Volk auf den Kreis der Investoren reduzieren.
In Ihrer Bewertung des Geschäftsmodells unterliegen sie einer Fehlannahme.
Diese Speicher folgen nicht den an der Börse ausgehandelten Preisen, wie sie es Zuhause mit einem dynamischen Tarif tun.
Diese Speicher wirken am Strommarkt VOR der Preisfestsetzung (Merit Order) mit. Bei niedrigen Preisen erhöhen sie die Nachfrage, was den Preis stützt.
Bei hohen Preisen verdrängen sie die teuersten, Preissetzenden Spitzenkraftwerke aus dem Markt,cwas zu einer Dämpfung der Preise führt.
Auf große Sicht spricht man hierbei von „Kannibalisierung“ des Marktes.
Im Detail gab es hier einen Artikel, ich finde ihn auf die schnelle nicht, der darlegte, dass bereits heute die preisenkende Wirkung von Batteriespeichern größer ist, als die Preissteigerung im Einkauf.
Insgesamt also ein wichtiger Baustein für die Energiewende und Sargnagel eher für gasbefeuerte Spitzenkraftwerke.
Während die Politik noch überlegt wie sie viel Geld für sauteure Gaskraftwerke ausgibt, da bringt die Wirtschaft einfach billigen Batteriestrom auf den Markt. Hoffen wir dass die Wirtschaft schneller ist.