Eine Analyse von McKinsey sieht erhebliche Fortschritte beim weltweiten Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und anderer Energiewende-Technologien. Das Tempo reicht jedoch nicht aus, um die Ziele von Europa, der USA und China für 2030 zu erreichen. Dabei mangelt es nicht an Vorhaben – viele Projekte scheitern aber an der Finanzierung. Bislang sind erst 15 Prozent der Anlagen und Technologien installiert, die für das Erreichen der Pariser Klimaziele bis 2050 notwendig sind, so die Consultants.
McKinsey zufolge ist die weltweite Erneuerbare-Energien-Leistung 2025 um 585 Gigawatt gestiegen, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark zeigte sich dabei die Photovoltaik, die von weiterhin sinkenden Kosten profitiert habe. Der globale Absatz von Elektroautos wuchs um 25 Prozent auf rund 17 Millionen Fahrzeuge.
Die Consultants haben beobachtet, dass nicht nur Projekte aus den Bereichen Wasserstoff und klimaneutrale Kraftstoffe an der fehlenden Finanzierung scheitern, sondern auch Photovoltaik- und Windenergie-Vorhaben – obwohl die Technologien schon lange etabliert sind. Das liege unter anderem daran, dass sich Prioritäten von Staaten und Unternehmen verändert hätten.
„Photovoltaik bleibt die Erfolgstechnologie der Energiewende“
„Der Fortschritt unterscheidet sich stark nach Region und Technologie“, sagt Diego Hernandez Diaz, Partner bei McKinsey und Mitautor der Studie. So mache etwa China beim Ausbau der Energiewende-Technologien erhebliche Fortschritte, etwa bei der Photovoltaik. Das Land hat seit 2023 rund 300 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert.
Ohnehin ist die Photovoltaik auch weiterhin „die Erfolgstechnologie der Energiewende“, so McKinsey. Zwar würde der Ausbau in Europa und in den USA nicht genügen, um deren Ziele für 2030 einzuhalten. Sie seien aber wegen der kurzen Realisierungszeiten immer noch erreichbar.
Der Markt für Batteriespeicher wächst zwar schnell, liegt aber weiterhin deutlich unter dem erforderlichen Niveau, so McKinsey. Bis 2030 seien zusätzliche Projekte mit rund 221 Gigawatt in Europa, 154 Gigawatt in den USA und 123 Gigawatt in China notwendig.
„Batteriespeicher bleiben der größte Unsicherheitsfaktor“, so Hernandez Diaz. Allerdings ließen sich Speicher deutlich schneller planen, genehmigen und errichten als etwa Atomkraftwerke oder Gaskraftwerke mit CO₂-Abscheidung. „In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Ausbau daher stark beschleunigt. Das Geschäftsmodell gilt inzwischen sowohl für große Betreiber als auch für Haushalte in Kombination mit Dach-Photovoltaik als etabliert.“
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McKinsey, ja. Gibt es seit KI noch Bedarf an diesen Beratungshäusern aus den USA?
Mit McKinsey durfte ich einmal zusammenarbeiten. In meinen Augen überbewertet.
Wenn man das weitere Vorgehen, in Bezug auf die Umstellung der Energieversorgung auf Echtzeit -Sonnenenergie, aus der Logik heraus vorhersagen möchte , dann sind Wasserstoffspeicher und H2-to-everything als „Gleichrichter“ klar notwendig.
Einordnung:
Speziell in den Monaten ohne starke Sonneneinstrahlung dominiert der Windstrom den Strombörsenpreis nahezu 1:1 . Die eingespeisten Windstrommengen diktieren die Volatilität des Preises an der Strombörse praktisch vollständig.
Lösungen:
Beispielsweise könnte man den Windstrom teilweise als kontinuierlichen WindWasserstoffstrom an die Börse schicken.
Es gäbe also zum Beispiel ein Paket WEAH2 – Strom von 5 GW , welches im Zeitraum XY ( 10/20/50 ) Tage
niemals unterschritten wird.
Ein großer Teil des Windstroms wird direkt in Wasserstoff mittel Wasserelektrolyseanlangen umgewandelt, und im Bedarfsfall verstromt um das 5 GW-Paket im vereinbarten Mindestzeitraum ( 50 Tage) liefern zu können.
Der Dauer-Input in das Paket beträgt vielleicht 3 bis 10 Gigawatt Windstrom , der Output eben diese 5 GW – Dauerleistung.
Der an die Börse gebrachte gesamte Windstrom ( Windstrom+WEAH2 – Paket) würde zwar sinken im Vergleich zu den Vorjahren, aber die Volatilität würde zurückgehen.
Zudem wäre der Weg frei für weitere grosse WEA-Projekte , da plötzlich wieder viel Luft ( ha,ha — Mega- Kalauer) nach oben ist .
Dasselbe System könnte auch den Photovoltaikstrom beschneiden , zugunsten eines 24/100 PVH2-Arbeitsstroms ,welcher eben kontinuierlich fließt.
Kontinuierlicher Strom aus Erneuerbaren Energien wird die gesamte Nation beeindrucken.
„Das Land hat seit 2023 rund 300 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert.“
Und schon kann ich die Analyse leider nicht mehr ernst nehmen.
https://www.pv-magazine.de/2024/02/05/chinas-verzeichnet-rekordzubau-von-21688-gigawatt-photovoltaik-im-jahr-2023/ (216,88)
https://www.pv-magazine.de/2025/01/22/china-installiert-2024-insgesamt-277-gigawatt-photovoltaik-leistung/
https://www.pv-magazine.de/2025/06/24/china-erreicht-den-meilenstein-von-einem-terawatt-photovoltaik-leistung/ (197,85; nur Jan-Mai 2025)
Wenn die Datengrundlage schon so weit daneben liegt, welche Aussagekraft haben dann die Schlussfolgerungen noch? Bei der IEA stimmen ja wenigstens die Zahlen für die Vergangenheit.
Die berühmteste Nicht-Steuer an die sich kein Politiker heranwagt : Die Ultra-Reichen-Steuer !
Idee:
Um die Wasserstoff-Ökonomie zu fördern könnte der Staat eine 300 Jahre-Pflichtanleihe mit 0,2 % Kupon auflegen , in welche nur Vermögende ab 2 Milliarden EURO aufwärts investieren dürfen…äh….müssen .
Die gesamte Anleihe könnte ein Volumen von 50 Milliarden Euro haben .
Nur berechtigte und angemeldete Personen dürfen mit dieser Anleihe handeln , also die 2+ Milliardärinnen und der Staat . Die Anleihe ist vom Konzept her ein “ BA“ ( = Bad Invest ) ,eine schlechte Investition also , welche (vermutlich) direkt nach der Ausgabe stark im Kurs fallen wird .
Um dieses Bad Invest quasi garantiert zu machen , fließen die 30 Milliarden Euro direkt
in den Aufbau von Wasserelektrolyseanlagen , Wasserstofftankstellen, H2-Kraftwerken ( heiss+kalt ) und 350/700 bar Wasserstofftankstellen . Es gibt wenig Investments die so zuverlässig das investierte Geld in saubere Luft auflösen , wie Investments in Wasserstoff.
Der Ausgabekurs ist 100 % . Nach kurzer Zeit dürfte der Kurs auf 90/80/70 oderauch nur 20 % sinken . Der Staat reicht das Geld an die teilstaatliche H2 -Firma weiter , welche (vielleicht) irgendwann einmal Gewinne macht .
Da „minderbemittelte“ keine Anteile an dieser Anleihe kaufen dürfen , bleiben diese vom „geplanten“ Kursverlust verschont . Der geneigte Milliardär , die geneigte Milliardärin kann selbst entscheiden wieviel „Klima-Steuer“ zu zahlen Sie bereit ist . Entweder wird die Anleihe gehalten , oder mit Verlust versilbert
Der Staat kann und darf jederzeit die im Kurs gefallenen Anteile günstig zurückerwerben , oder die 300 Jahre abwarten bis die Rückzahlung ansteht .
Eventuell sieht die Welt in 300 Jahren ja ganz anders aus , und der Kurs steht wieder bei 99,9998 % ….