Deutschland hat Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) zufolge in diesem Jahr 4,7 Prozent weniger Energie verbraucht als 2021. Das lag nach Auffassung des Vereins an den gestiegenen Energiepreisen, aber auch an Energieeffizienzmaßnahmen, preisbedingten Produktionskürzungen und einer wärmeren Witterung. Bereinigt um den Temperatureinfluss wäre der Energieverbrauch 2022 in Deutschland um 3,9 Prozent gesunken.

Grafik: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen

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Betrifft CO2 Emissionen:
Anders als zB. der BDEW gibt Ageb einen Rueckgang bei den energiebedingten CO2 Emissionen um 1 % an, eine wichtige Zahl wenn man bedenkt das Frankreichs kollabierender Atompark auch ohne den Anstieg von Treibhausgasemisssionen von Deutschland aus mit ersetzt werden kann.
Siehe
https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-faellt-2022-auf-niedrigsten-stand-seit-der-wiedervereinigung/
„Für das Gesamtjahr 2022 rechnet die AG Energiebilanzen mit einem Rückgang der energiebedingten CO₂-Emissionen um etwa 1 Prozent oder etwa 7 Millionen Tonnen. Die Substitutionseffekte im Energiemix führten zu einem Anstieg der CO₂-Emissionen. Dieser Zuwachs lag jedoch unter der Einsparung, die sich aus dem Rückgang des Gesamtverbrauchs ergibt, erklärte die AG Energiebilanzen.“