Der Versorger stellt 30.000 Euro bereit, um seine Bürgerenergie-Partnergesellschaften bei Photovoltaik-Projekten zu unterstützen, die durch den Solardeckel gefährdet sind. Mit dem Geld sollen vor Baubeginn anfallende Vorlaufkosten abgesichert werden.
Im ersten Quartal 2020 hat Eon seinen Nettogewinn um sechs Prozent auf 691 Millionen Euro gesteigert. Dabei profitierte der Konzern von der Übernahme der Netzgeschäfte von Innogy. Eon-Chef Johannes Theyssen fordert die Begrenzung der EEG-Umlage auf fünf Cent pro Kilowattstunde.
Die Warschauer Anwaltskanzlei SolivanPontes und die Berliner Unternehmensberatung Enervis erwarten, dass sich bei den kommenden Ausschreibungen viele Photovoltaik-Großprojekte durchsetzen werden. Aktuell liegen Netzanschlussanträge für Projekte mit einem Volumen von zusammen zwei Gigawatt vor.
Die Talfahrt geht erwartungsgemäß weiter. Der Überschuss schrumpfte im April um knapp 800 Millionen Euro.
Mit dem geänderten Verfahren will die Bundesnetzagentur Systemungleichgewichte im deutschen Stromnetz vermeiden, wie sie im vergangenen Sommer aufgetreten sind. Bilanzkreisverantwortliche bekommen nun einen stärkeren finanziellen Anreiz zum Ausgleich ihrer Bilanzkreise.
Agora Energiewende und Agora Verkehrswende wollen mit 50 Maßnahmen die Corona-bedingte Wirtschaftskrise überwinden und zugleich den klimagerechten Umbau der Gesellschaft voran bringen. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien sieht das Paket jedoch kaum Geld vor. Stattdessen sollen Hemmnisse wie der Solardeckel beseitigt werden.
Der Mittelständler aus dem Schwarzwald arbeitet mit Investoren aus Saudi-Arabien zusammen. Die Fabrik für Vanadium-Redox-Flow-Batterien soll 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Geplant ist eine Produktionskapazität von drei Gigawattstunden pro Jahr.
Mieterstrom-Anbieter appelieren an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und den Wirtschaftsausschuss des Bundestages, mit der aktuellen Mini-EEG-Novelle die Bedingungen für Mieterstrom zu verbessern. Konkret verlangen sie unter anderem eine deutliche Erhöhung des Mieterstromzuschlags und den Abbau gewerbesteuerrechtlicher Hürden.
Deutschland ist der historische Champion der Solarenergie. Bereits im Jahr 2000 übernahm es die Führung und ließ aus einer Prototypenfertigung von Stromgeneratoren eine echte Solarindustrie entstehen. Wir alle kennen die Geschichte mit dem wachsenden Markt und die deutsche Fertigungsindustrie – gefolgt von anderen Ländern – nahm den „einfachen“ Weg der Auslagerung ihrer Fertigungslinien nach China. […]
Der Schweizer Technologiekonzern erwägt eine große Fertigung für hocheffiziente Solarzellen und -module aufzubauen. Die Solarmodule sollen dann in schwimmenden Solarparks im Rheinischen Revier verbaut werden, wofür es viel Zustimmung aus Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort gibt.