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2019

Berliner Verwaltungsgericht weist Klimaklage ab

Drei Bauernfamilien und Greenpeace hatten im Frühjahr 2019 Klage eingereicht, da sie die Maßnahmen der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel gegen den Klimawandel für unzureichend halten. Das Verwaltungsgericht Berlin wies die Klage jedoch ab. Es fehle den Klägern an Klagebefugnis.

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Uniper hält an Plänen für Kohlekraftwerk „Datteln 4“ fest

Angesichts des beschlossenen Kohleausstiegs hat die sogenannte Kohlekommission empfohlen, dass möglichst keine neuen Kohlekraftwerke mehr ans Netz gehen sollen. Uniper arbeitet jedoch weiter an einer Inbetriebnahme von „Datteln 4“ im Sommer 2020.

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COP, Klima, Klassenkampf?

Der Weltklimagipfel in Santiago de Chile wurde kurzfristig abgesagt. Vor dem Hintergrund der Sozialproteste im Land wuchsen die Bedenken, ob Logistik und Sicherheit für den Großevent gewährleistet werden können. Dennoch dürfen soziale Probleme und Umweltverschmutzung nicht gegeneinander ausgespielt werden: Beide hängen eng mit den wirtschaftspolitischen Paradigmen der letzten Jahrzehnte zusammen – hier und dort.

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Finanzminister Olaf Scholz kündigt Ausgabe von Umweltanleihen an

Die grünen Staatsobligationen sollen parallel zu den üblichen Bundesanleihen mit jeweils gleicher Laufzeit und gleichem Kupon emittiert werden. Scholz will damit eine Beteiligung an ökologisch ausgerichteten Projekten ermöglichen und Deutschland als Sustainable-Finance-Standort voranbringen.

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Photovoltaik-Zubau sinkt im September auf knapp 287 Megawatt

Nach Zahlen der Bundesnetzagentur wurden damit in den ersten neun Monaten des Jahres etwa 2,969 Gigawatt neue Photovoltaik-Anlagen installiert. Für die Monate November bis Januar reduziert sich die Degression der Fördersätze auf ein Prozent.

Aktionäre von Meyer Burger stimmen gegen Sentis-Vertreter im Verwaltungsrat

Auf der außerordentlichen Generalversammlung folgte eine Mehrheit der Anteilseigner der Empfehlung der Unternehmensspitze des Schweizer Technologieunternehmens. Meyer Burger sieht in dem Votum auch eine klare Zustimmung für seine Neuausrichtung des Photovoltaik-Geschäfts.

Centrotherm mit Zuversicht dank Großaufträgen asiatischer Photovoltaik-Hersteller

Der enorme Auftragseingang sorgt für eine hohe Produktionsauslastung bei dem deutschen Photovoltaik-Anlagenbauer. Nach Angaben von Centrotherm sind vor allem die Lösungen zur Herstellung von Hocheffizienz-Solarzellen in Asien gefragt. Im ersten Halbjahr 2019 schlug sich dies aber in der Bilanz noch nicht nieder.

Brandenburg startet neue Förderung für Photovoltaik-Heimspeicher

Bis zu 3000 Euro Zuschuss werden für die Installation von kleinen Batteriespeichern gewährt. Im ersten Aufruf plant das Wirtschaftsministerium in Potsdam die Förderung von 500 Heimspeichern.

O&M-Geschäft von Wirsol komplett bei Enovos Renewables integriert

Im Herbst 2018 war der Verkauf der Sparte zwischen den Photovoltaik-Dienstleistern vereinbart worden. Die Mitarbeiter von Wirsol O&M übernahm Enovos ebenfalls.

Warum 20 Kilowatt pro Haus das neue Paradigma wird

Anlagendimensionierung: Volle solare Autarkie im Wohngebäude sei technisch möglich, aber unwirtschaftlich, heißt es seit Jahren. Und im strengen Wortsinn einer Insellösung mag der Lehrsatz auch zutreffen. Trotzdem kann eine vollständig solare Eigenversorgung im Bereich der Mobilität wirtschaftlich gelingen, wie Ralf Ossenbrink vom Speicherhersteller E3/DC in einer Beispielkalkulation darlegt. Das könnte zu einem Paradigmenwechsel führen: 20 Kilowatt statt 10 Kilowatt Photovoltaikleistung pro Haus.

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