Frankreich: Zuschläge für 80 Megawatt Photovoltaik-Dachanlagen

Das französische Ministerium für Energie, Ökologie und nachhaltige Entwicklung hat am Freitag die Gewinner der dritten Runde der Ausschreibung für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 100 und 250 Kilowatt Leistung veröffentlicht. Insgesamt haben 353 Projekte einen Zuschlag erhalten. Nach Angaben des Energieministeriums werden mit den Anlagen Investition von insgesamt 132 Millionen Euro ausgelöst und jedes Jahr 100 Gigawattstunden Ökostrom produziert.

Die durchschnittliche Vergütung für die erfolgreichen Bieter beträgt 131,25 Euro pro Megawattstunde. Damit lag der Preis in der dritten Runde der Ausschreibung für diese Anlagen niedriger als in den beiden vorangegangenen. Insgesamt wurden Photovoltaik-Dachanlagen mit 240 Megawatt Gesamtleistung in den drei Runden ausgeschrieben. In der im März abgeschlossenen ersten Auktion lag der durchschnittliche Preis bei 139 Euro pro Megawattstunde. Bei der im Mai abgeschlossenen Ausschreibungsrunde lag er bei 134,8 Euro pro Megawattstunde.

Die Ausschreibung von mittelgroßen Photovoltaik-Anlagen ist nichts Neues in Frankreich, da das Land ähnliche Ausschreibungen bereits im Juli 2011 und März 2013 durchführte. Frankreich hatte im August angekündigt, dass es zwischen 2017 und 2020 rund drei Gigawatt Photovoltaik-Projekte im Anlagenbereich zwischen 500 Kilowatt und 17 Megawatt ausschreiben will. Im September folgte dann die Veröffentlichung des Ministeriums, dass es weitere 1,35 Gigawatt Photovoltaik- Dachanlagen in den nächsten drei Jahren über Ausschreibungen fördern will. (Ilias Tsagas/ bearbeitet und übersetzt von Ylva Gouras)

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