PERC-Technologie bringt Meyer Burger mehr Aufträge

Die Meyer Burger Technology AG hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Anstieg beim Auftragseingang erzielen können – ein Plus von 42 Prozent auf 222,6 Millionen Schweizer Franken. Dafür seien insbesondere die Photovoltaik-Technologien wie Heterojunction Zellbeschichtungsequipment, MB PERC-Technologie MAiA 2.1 sowie entsprechende Wafer- und Modulmesstechnologien verantwortlich, teilte der Schweizer Konzern mit. Insgesamt habe der Auftragseingang im Photovoltaik-Bereich bei rund 82 Millionen Schweizer Franken im ersten Halbjahr gelegen; im Vorjahreszeitraum waren es nur 27 Millionen Schweizer Franken. Beim Umsatz habe Meyer Burger durch die Aufwertung des Schweizer Franken ein Minus um rund 3,6 Prozent auf 124,4 Millionen Euro hinnehmen müssen. Allerdings betonte das Unternehmen, dass eine größere Anzahl von Maschinen kurz vor der Abnahme zum Stichtag gestanden habe und diese Aufträge in den Folgemonaten umsatzrelevant würden. Für das Gesamtjahr sei zu erwarten, dass der Auftragseingang aus dem Vorjahr mit 326 Millionen Schweizer Franken deutlich übertroffen werde. Der Nettoumsatz soll 2015 bei rund 400 Millionen Schweizer Franken liegen.

Für das zweite Halbjahr ist Meyer Burger zuversichtlich den Umsatz weiter steigern zu können. Der Schweizer Konzern habe die Produktionskapazitäten für seine PERC- und Maia-Technologie am deutschen Standort in Hohenstein-Ernstthal ausgebaut. Mit der Erhöhung der Auslieferungen sei für die kommenden Monate mit einem größeren Umsatzanteil zu rechnen. Zugleich sei Meyer Burger auf einem guten Weg 30 Millionen Schweizer Franken bei seinen Betriebskosten einzusparen. Dies reflektiere auch das EBITDA-Ergebnis, dass bei -32,7 Millionen Schweizer Franken lag und damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert wurde, aber noch leicht hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Konzernergebnis lag Meyer Burger zufolge im ersten Halbjahr mit -93,0 Millionen Schweizer Franken deutlicher im Minus als im Vorjahr. (Sandra Enkhardt)