Gläubigerversammlung bei Centrosolar geplant

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Voraussichtlich am 9. September werde die insolvenzrechtliche Gläubigerversammlung der Centrosolar Group AG in Hamburg stattfinden. Der genaue Ort und Termin würden noch bekannt gegeben, teilte das Münchner Photovoltaik-Unternehmen mit. Anleihegläubiger müssten zu dem Termin nicht persönlich erscheinen, da sie von ihrem gemeinsamen Vertreter, Rechtsanwalt Christian Becker, vertreten würden.

Es soll dabei um die weiteren Schritt zur Umsetzung des Insolvenzplans gehen. Eine erfolgreiche Sanierung hänge nach von weiteren Bedingungen ab, hieß es dazu. Dazu zählten neben einer positiven operativen Entwicklung auch eine Steuerbefreiung auf den anfallenden Sanierungsgewinn. Die Eckpunkte des Insolvenzplans hatte die Centrosolar Group Ende Februar vorgestellt. Mittlerweile seien die Beteiligungen an der Renusol GmbH und der Centrosolar Grundstücksverwaltungs GmbH verkauft worden. Aus dem Verkaufserlös der beiden Gesellschaften sollen alle Gläubiger eine Barkomponente in Höhe von etwa zwei Prozent ihrer nominalen Forderungen erhalten, so der ursprüngliche Insolvenzplan.

Bei der Gläubigerversammlung wird es auch darum gehen, dass die nun einzig verbliebene Beteiligung an der Centrosolar America unter dem Dach der Centrosolar Group fortgeführt werden solle. Die Gläubiger sollen dafür ihre Forderungen in Aktien tauschen. Die Anleihegläubiger hätten diesem Vorschlag bereits Mitte April mit 99,7 Prozent zugestimmt. Nun müssten die restlichen Gläubiger folgen. Wenn Gläubiger den Tausch nicht wollten, könnten sie zusätzlich eine Barauszahlung von 0,5 Prozent erhalten, hieß es weiter. Dem Tausch von Forderungen in Aktien würde dann noch eine Barkapitalerhöhung folgen. Es sollen 2,4 Millionen neue Aktien nach dem Insolvenzplan ausgegeben werden. (Sandra Enkhardt)

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