Wirsol E-Mobility ebenfalls insolvent

Die Wirsol E-Mobility GmbH hat in dieser Woche beim Amtsgericht Karlsruhe einen Insolvenzantrag gestellt. Das vorläufige Verfahren sei nun eröffnet worden und der Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Nach Angaben von Wirsol sind drei Mitarbeiter von der Zahlungsunfähigkeit betroffen. Die Sparte hatte Wirsol erst im Oktober 2012 gegründet, da sich erneuerbare Energien und Elektromobilität gut ergänzten. Kern des Wirsol-Sortiments sollten sogenannte Pedelecs und E-Scooter sein.

Erst Ende Oktober eröffnete das Amtsgericht Karlsruhe für die Wirsol Gruppe, die Wirsol Solar AG, die Wirsol Deutschland GmbH und die Wirsol Solar System GmbH ein vorläufiges Insolvenzverfahren. Der Rechtsanwalt Markus Ernestus ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bei den Verfahren bestellt worden. Bis zum Jahresende sind die Gehälter der Mitarbeiter über das Insolvenzgeld gesichert. Bis dahin hofften das Photovoltaik-Unternehmen und der vorläufige Insolvenzverwalter auf eine Lösung. Über die aktuellen Fortschritte in den Verfahren war zunächst nichts zu erfahren. Noch vor den vorläufigen Insolvenzverfahren plante Wirsol ein sogenanntes Schutzschirmverfahren. Diese Sanierung in Eigenregie soll nach Medienberichten aber am Widerstand der Gläubiger gegen ein solches Verfahren gescheitert sein. (Sandra Enkhardt)