Aleo Solar rechnet weiter mit Verlusten

Die Bosch-Tochter, die derzeit nach einem Investor sucht, wird es auch im laufenden Geschäftsjahr nicht in die Gewinnzone schaffen. Derzeit gibt es aber nach Aussagen des Vorstandschefs von Aleo Solar Gespräche mit potenziellen Investoren.
Die Aleo Solar AG rechnet auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis. Dies sei aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen auf den Photovoltaik-Märkten zu erwarten, sagte Vorstandschef York zu Putilitz auf der Hauptversammlung. Einen konkreten Ausblick konnte er den Aktionären aber noch nicht geben. Allerdings sei die Finanzierung des Photovoltaik-Herstellers bis Ende März 2014 durch die Muttergesellschaft Robert Bosch GmbH gesichert.
Der Stuttgarter Konzern hatte im März seinen Rückzug aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik verkündet. In diesem Zuge sucht er einen Käufer für die 90,7-prozentigen Anteile an Aleo Solar. Derzeit liefen Gespräche mit potenziellen Investoren zur Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an dem Photovoltaik-Hersteller, sagte zu Putilitz weiter. Bis zum Ende des dritten Quartals solle der Käufer bestimmt sein.

Auf der Hauptversammlung ist auch Stefan Hartung, ein Mitglied der Geschäftsführung bei Bosch, in den Aufsichtsrat von Aleo Solar gewählt worden. Er folgt Siegfried Dais, der sein Mandat zum Jahresende 2012 niedergelegt hatte. (Sandra Enkhardt)

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