China setzt auf Frankreich im EU-Dumpingverfahren

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Chinas Handelsminister Gao Hucheng und seine französische Amtskollegin Nicole Bricq haben sich bei einem Treffen auch über die derzeit laufenden Untersuchungen zu Dumping- und Subventionsvorwürfe gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller in der EU verständigt. China erwartet, dass Frankreich eine entscheidende Rolle bei den Ermittlungen einnehmen werde, heißt es in einer Veröffentlichung des chinesischen Handelsministeriums. Frankreich solle die EU drängen, nur vorsichtig auf Schutzmaßnahmen zu setzen. Diese möglichen Importzölle für kristalline Photovoltaik-Produkte in der EU müssten im Kontext der allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und der Europäischen Union gesehen werden. Die chinesische Seite hoffe, dass die unterschiedlichen Auffassungen zwischen beiden Seiten doch noch durch Konsultationen und Gespräche gelöst werden könnten.
Die EU wird bis Anfang Juni ihre Entscheidung über vorläufige Anti-Dumpingzölle für chinesische Photovoltaik-Hersteller veröffentlichen. Erst in dieser Woche hatte Brüssel auch Untersuchungen wegen möglicher unlauterer Beihilfen für chinesische Hersteller von Solarglas aufgenommen. (Sandra Enkhardt)

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