REC fährt Silizium-Produktion in USA herunter

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Die Renewable Energy Corporation ASA (REC) hat wegen des anhaltenden Preisdrucks entschieden, ihre Produktion von Silizium in den USA vorübergehend zu reduzieren. Die Kapazität werde um 2400 Tonnen jährlich vermindert, teilte das norwegische Photovoltaik-Unternehmen mit. Betroffen von der Reduzierung sei das Polysilizium Werk I in Moses Lake sowie 46 Mitarbeiter. Teilweise sollen die Angestellten intern versetzt werden. Insgesamt werde REC in den USA in diesem Jahr voraussichtlich 20.000 Tonnen Silizium produzieren. REC habe im vergangenen Jahr hart gearbeitet, um die Produktionskosten im Werk in Moses Lake zu senken, sagte Tore Torvund, Präsident der Silizium-Sparte bei den Photovoltaik-Unternehmen. Dennoch sei es unter den derzeitigen Bedingungen nicht wirtschaftlich, die Produktion in vollem Umfang fortzusetzen. Die Preise für das durch das Siemens-Verfahren hergestellte Silizium seien deutlich unter die Produktionskosten gefallen, so Torvund weiter.
Im vergangenen Jahr hatte REC seine Waferproduktion in Norwegen komplett geschlossen und abgewickelt. Das Photovoltaik-Unternehmen verfügt aber noch über eine integrierte Fabrik in Singapur. (Sandra Enkhardt)

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