Freistaat steckt Millionen in Photovoltaik

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Mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro bezuschusst das sächsische Wissenschaftsministerium zwei neue Nachwuchsforschergruppen an der Universität Leipzig, die im Bereich Energieversorgung für verwertbare Erkenntnisse sorgen sollen. Das meldet die Leipziger Volkszeitung. Die Landesspitze verspreche sich davon, den Freistaat in Sachen erneuerbare Energien krisenfest zu machen. Durch die Förderung könne "die Konkurrenzfähigkeit des sächsischen Photovoltaik- und Energiestandortes nachhaltig und langfristig gestärkt werden", begründete Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) die Finanzspritze.

Aus dem Etat gehen knapp 850 000 Euro an das Institut für Experimentelle Physik II der Uni Leipzig. Unter der Leitung von Professor Marius Grundmann sollen sich neun Doktoranden und ein promovierter Nachwuchsforscher in den kommenden zwei Jahren um effiziente Energienutzung kümmern. Konkret stehen dabei Fragen zu Energietransport und -speicherung sowie Energiegewinnung aus der Umgebung auf dem Püfstand. Die zweite Nachwuchsforschergruppe um Professor Bernd Abel am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie kann auf gut 650 000 Euro zurückgreifen. Ein Stab von vier Doktoranden und vier bereits promovierten Wissenschaftlern soll hier mit Hilfe der molekularen Elektrochemie Schlüsseltechnologien für die Energieumwandlung liefern. (William Vorsatz)

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