Sinkende Umsätze im Solargeschäft bei Wacker

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Der Wacker-Konzern legt den Geschäftsbericht zum dritten Quartal 2012 vor. Mit rund 1,2 Milliarden Euro liege der Umsatz des gesamten Unternehmens 6 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das EBITDA-Ergebnis der Tochter Wacker Polysilicon belaufe sich im dritten Quartal 2012 auf 78,8 Millionen Euro. Im Vorjahr seien es noch 179,4 Millionen Euro gewesen.

Dabei vermeldet das Unternehmen sehr unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Segmenten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Chemiebereich beispielsweise sei im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gestiegen, während es im Polysiliziumbereich um 29 Prozent zurückgegangen sei. Als Grund dafür gibt Wacker unter anderem hohe Vorratsbestände in der gesamten Lieferkette und die schwierige finanzielle Lage der Photovoltaik-Hersteller an. Diese beeinträchtigten den Absatz und das Preisniveau für polykristallines Silizium negativ.

In Erwartung einer weltweiten Neuinstallation von 30 Gigawatt Photovoltaik-Leistung im laufenden und 40 Gigawatt im kommenden Jahr stellt sich Wacker auf einen Abbau der Lagerbestände ein. Der Produktionsstart am neuen Standort in den USA werde allerdings um 18 Monate auf Mitte 2015 verschoben, teilt das Unternehmen mit. (Jacob Paulsen)

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