Insolvenz für Arise Deutschland angemeldet

Teilen

Die Arise Technologies Corp. hat für seine deutsche Tochtergesellschaft einen Insolvenzantrag gestellt. Das Gericht habe die Dresdner Anwältin Bettina Breitenbücher von der Kanzlei Kübler zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Sie wolle nun Gespräche mit potenziellen Investoren zur Rettung des Photovoltaik-Unternehmens aufnehmen. Es gebe bereits Kaufinteressenten, sagte sie nach einem Bericht der „Freien Presse“. Diese wollten mit Spezialanfertigungen eine Nische besetzen und dafür die Produktionsanlagen und Kapazitäten aufrüsten. Gründe für die Insolvenz des Solarzellenherstellers seien die gestiegenen Rohstoffpreise sowie der wachsende Preisdruck. Es fehle das Geld, um die Produktion zu optimieren sowie die Technologie weiter zu verbessern, teilte das kanadische Photovoltaik-Unternehmen mit. Unter den derzeitigen Bedingungen sei daher eine Fortführung der Produktion in Deutschland nicht möglich. Die Kündigung der rund 100 Mitarbeiter in Bischofswerda sei vorerst nicht geplant, berichtet die „Freie Presse“ weiter.  Die Produktion von Arise in Kanada sei von der Insolvenz nicht betroffen. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Popular content

Brandschutzfolie BNridgehill Bradntest zwei Flachdach aufbauten mit Folie darunter brennen
Schadensbegrenzung: Brandschutzfolie für Photovoltaik-Dachanlagen vorgestellt
10 Februar 2026 Eine neue Brandschutzdachfolie soll das Brandrisiko von Photovoltaikanlagen auf Flach- und Steildächern reduzieren. Das norwegische Unternehmen Bridge...