Von Graciosa lernen
Fluktuierende Sonnenenergie: Es gibt keine Speicher, um Wind- und Sonnenkraft in das Stromnetz zu integrieren? Falsch. Experten arbeiten an vielen verschiedenen Technologien, die teilweise schon gut erprobt sind. Auf abgelegenen Inseln lohnen sie sich sogar schon.
Ein wummerndes Stahlungetüm versorgt die beschaulichen Dörfer der Azoreninsel Graciosa mit Strom. Doch nicht mehr lange, denn der Fünf-Megawatt- Dieselgenerator soll bald abgeschaltet werden. Die Ökostromverfechter der Berliner Solon-Tochter Younicos wollen das Eiland unabhängig machen von fossilen Energieträgern, mit einem Zehn-zu- eins-Mix aus Windkraft und Photovoltaik, Gesamtleistung zehn Megawatt, einbisschen Biobrennstoff – und vor allem …
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