Kyocera liefert 190.000 Module nach Spanien

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Etwa 190.000 multikristalline Solarmodule von Kyocera Corp sind in Spanien installiert worden. Sie seien in zwei Photovoltaik-Parks auf einer Fläche von 338.581 Quadratmeter in der Region Castilla-La Mancha verbaut worden, teilte der japanische Technologiekonzern mit. Insgesamt haben sie eine Gesamtleistung von knapp 40 Megawatt, wie es weiter hieß. Sie decken damit den Großteil der Gesamtkapazitäten der beiden Photovoltaik-Parks ab, die jeweils über eine Gesamtleistung von 31,8 Megawatt und 15,5 Megawatt verfügen.

In diesem Jahr hatte Kyocera mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarzellen begonnen. Das Werk im japanischen Yasu werde bereits im Frühjahr mit der Fertigung starten. Parallen baut das Unternehmen eine Solarzellen-Fabrik in China. Bis 2012 will Kyocera nach eigenen Angaben seine Produktionskapazitäten von derzeit 300 Megawatt auf jährlich 650 Megawatt aufstocken.

Der Photovoltaik-Ausbau in Spanien ist in diesem Jahr fast zum Erliegen gekommen. Die Regierung in Madrid hatte Ende September 2008 eine Deckelung der Solarstrom-Förderung beschlossen. Nach einem Zubau neu installierter Photovoltaik-Leistung von mehr als 1000 Megawatt im Vorjahr war sie 2009 auf 500 Megawatt begrenzt. Dies traf auch besonders deutsche Unternehmen hart, die eine Vielzahl von Projekten auf der iberischen Halbinsel zuvor realisiert haben und nun nach neuen Absatzmärkten suchen mussten. (Sandra Enkhardt)

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