Finanzkrise wirkt sich kurzfristig auch negativ auf Photovoltaik-Markt aus

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Die deutlichen Verluste der Solaraktien an der Börsen zeigen, dass sich die Finanzkrise auch negativ auf den Photovoltaik-Markt auswirkt. Allerdings besteht kein Anlass zur Panik, so die übereinstimmende Meinung der Experten während des Analysten-Panels auf dem 9. Forum Solarpraxis in Berlin. Burkhard Weiss von HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG verwies auf die deutlich gesenkten Prognosen seines Bankhauses für das Marktwachstum bei der Photovoltaik. Weltweit sei 2009 ein Wachstum zwischen null und zehn Prozent zu erwarten. Investitionen in Photovoltaik seien gerade in Ländern mit staatlichen Förderprogrammen weiterhin interessant. Dennoch sei das Volumen der Investitionen zurückgegangen und damit auch das Marktwachstum geringer als zunächst prognostiziert. Die Analysten prognostizierten bis 2010 zudem deutliche Überkapazitäten, die zu klar sinkenden Preisen führen werden.

Die Finanzkrise wird nach Ansicht der Experten zu einer "heilsamen Marktbereinigung" bei den Herstellern führen. Es werde kurzfristig ein Konzentrationsprozess einsetzen, aus dem vor allem breit aufgestellte und liquide Unternehmen als Gewinner herausgehen würden. Dagegen dürften es kleinere innovative Unternehmen wegen der Finanzkrise schwer haben, sich am Markt durchzusetzen.(SE)

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