Schräge Sache: Riesen-Solaranlage für große Marzahner Schule

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Die Berliner Stadtwerke haben im April auf der Rudolf-Virchow-Oberschule in Marzahn eine mit einer Leistung von 500 kWp sehr große Solaranlage in Betrieb genommen. Die neue Solaranlage senkt den Energiebezug der Integrierten Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe von rund 460.000 kWh pro Jahr auf etwa 280.000 kWh. Das Projekt ist Teil des zweiten sogenannten Bezirkspakets mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Damit die mehr als 1.100 Module auf die nach allen vier Himmelsrichtungen weisenden Schrägdächer der kreuzförmigen, mehr als 1.100 Schüler:innen beherbergenden Schule Schule am Glambecker Ring montiert werden konnten, waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. So wurde mit insgesamt vier Kilometern Balken und Leisten der Dachstuhl statisch verstärkt und rund ein Viertel des Daches neu gedeckt. Normalerweise haben Schulen Flachdächer, auf denen einfach gearbeitet und Material gelagert werden kann. Hier brauchte es für die umfangreichen Arbeiten lange Zeit Gerüste und Lagerflächen auf dem Hof, was freundlich toleriert wurde.

Mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben die Berliner Stadtwerke bisher vier Solar-Pakete abgeschlossen, zwei weitere werden aktuell abgestimmt. Dabei planen, bauen und betreiben die Stadtwerke die Solaranlagen, verkaufen den erzeugten Strom an das Bezirksamt und vermarkten Überschüsse in ihrem Bilanzkreis für Berlin. Die Pakete 1 und 2 aus 2019 und 2022 beinhalten 21 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 MWp. Paket 3 aus 2024 ist im Bau und umfasst 13 Anlagen mit ganz knapp 1 MWp. Paket 4 wurde im November 2025 vereinbart und enthält 0,57 MWp verteilt auf 12 Anlagen, ihr Bau wird vorbereitet. Die Pakete 5 und 6 werden derzeit verhandelt und sollen zusammen mehr als 1 MWp umfassen.