Das Fraunhofer-Institut IPA arbeitet gemeinsam mit Varta an einer neuen Generation nachhaltiger Rundzellen, die ohne kritische oder krebserregende Materialien wie Fluor, Kobalt und Nickel auskommen soll.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat nach eigenen Angaben die Bildung von P-Typ- und N-Typ-Tunneloxid- sowie polykristallinen Siliziumschichten entkoppelt. Damit lassen sich Vorder- und Rückseite unabhängig voneinander optimieren und höhere Wirkungsgrade erzielen.
Die International Solar Manufacturing Initiative soll helfen, die Nachfrage nach europäischen Produkten in wachstumsstarken Märkten zu fördern. Gleichzeitig ist sie zum Wiederaufbau einer EU-weiten Photovoltaik-Produktion gedacht.
Ein hoher Durchsatz und eine hohe Präzision können dabei helfen, die Produktionskosten für Solarzellen zu senken. Am Fraunhofer ISE machte eine Forschungsgruppe dabei nun Fortschritte mit einer Laseranlage zur Bearbeitung der Wafer für die Metallisierung. Die Anlage arbeitet 10- bis 20-mal schneller.
Aiko hat auf der Intersolar Hocheffizienzmodule vorgestellt, mit denen das Unternehmen nicht nur wie so oft üblich den Photovoltaik-Markt für kleine Aufdachanlagen erreichen will, sondern auch den Freiflächenmarkt, wie CEO Tiger Lu im Interview mit pv magazine erklärt. Das Brot-und-Butter-Geschäft sind jedoch immer noch die Perc-Zellen, die Aiko an Modulhersteller liefert. Der Hersteller produzierte 2022 40 Gigawatt an Photovoltaik-Zellen und machte einen Umsatz von über fünf Milliarden US-Dollar.
Asier Ukar, Direktor von PI Berlin Spanien, erörtert, wie wichtig es ist, die Risiken im Zusammenhang mit der passivierter Tunneloxidkontakt (Topcon)-Technologie frühzeitig anzugehen, auch wenn sie bei der Betrachtung von Standard- und greifbaren Indikatoren besser abschneidet als die passivierter Emitterrückkontakt (Perc)-Technologie.
Sieben Institute und Unternehmen aus Österreich, Deutschland, Spanien Italien und Schweden wollen innovative und nachhaltige Prozesse für eine CO2-freie Batteriezellproduktion entwickeln. Namhafte Unternehmen sollen sie dann zur Marktreife bringen.
Mit bis zu 740 Millionen Euro werden die Projekte vom Bundesforschungsministerium gefördert. Es geht dabei um die Möglichkeit, grünen Wasserstoff direkt auf hoher See zu produzieren, den Transport sowie die Serienfertigung von Elektrolyseren.
Seit 2016 hat der Verband ein Wachstum des Marktes um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro verzeichnet. Vor allem die Speicherung von Photovoltaik, Windkraft und Co. sowie die Elektrifizierung des Verkehrs sind wesentliche Treiber – die auch die Produktion in Deutschland befördern.