Wie Haushalte in Mehrparteienhäusern einen gemeinsamen Batteriespeicher möglichst effizient nutzen und Speicherkapazitäten untereinander handeln können, soll das Forschungsprojekt „Melani“ in einem Quartier in Bielefeld zeigen. An dem Projekt sind unter anderem Naturstrom und SMA beteiligt.
Der Photovoltaik-Installationsmarkt ist im Wandel. Größere Handwerksbetriebe würden sich bald die Frage stellen, ob sie ihre Unabhängigkeit aufgeben, sagt Philipp Schröder, CEO und Gründer von 1Komma5°, im pv magazine Podcast. Er erläutert den Wandel im Detail und wie seine Neugründung Unternehmern eine Alternative bietet.
Bis zu seinem Ausscheiden bei dem von ihm gegründeten Speicherhersteller Senec hörte man viel von Mathias Hammer. Jetzt ist er zurück auf dem Photovoltaik-Installationsmarkt. Er will mit seiner Neugründung Energiekonzepte Mitteldeutschland nicht nur installieren, sondern vor allem auch ganze Installationsbetriebe kaufen. Im pv magazine Podcast erzählt er, warum das für alle Seiten von Vorteil sein kann.
In Mosambik baut Enteria solarbetriebene Wassertürme. Finanziert werden sie über den Verkauf von Solarstrom an Gewerbekunden in Deutschland, die Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren lassen. Unsere Jury honoriert das Projekt mit einem „pv magazine Spotlight“.
Dass man mit einem Batteriespeicher Strom kauft, wenn er günstig ist, und verkauft, wenn er teuer ist, liegt nahe. Doch es ist gar nicht leicht herauszubekommen, wie viel Erlöse sich damit generieren lassen und wie das zu einem lohnenden Geschäftsmodell wird. Das wird umso wichtiger, je mehr Solarstrom im Netz ist. Das erste Ergebnis des Highlight-Gewinners und seines Kooperationspartners zeigt, in welche Richtung es gehen könnte.
Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 22. Juli. Das Unternehmen will damit 165 Millionen Schweizer Franken erlösen, die es für den Wandel vom Anlagenbauer zum Modul- und Zellhersteller benötigt.
Im Gespräch mit pv magazine haben zwei Analysten von Enervis beschrieben, wie es bei PPA-Photovoltaik-Projekten, die sich in Europa in der Entwicklung oder im Bau befinden, aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu Verzögerungen kommen kann. Sie erklärten auch, dass es bei dem derzeitigen Preisniveau kein Geschäftsmodell mehr gibt, um weitere förderfrei Solarparks zu planen. Daher wird es wohl zumindest bis zum Jahresende keine weiteren Vertragsabschlüsse mehr geben.