Für bauwerksintegrierte Solarmodule bestehen meist besondere, je nach Gebäude individuelle Anforderungen an das Design. Das Fraunhofer ISE hat gemeinsam mit dem Anlagenbauer Schmid zwei Konzepte für entsprechend flexible Produktionslinien entwickelt. Die Kosten einer Serienfertigung sinken dadurch um durchschnittlich 35 Prozent.
Seit vielen Jahrzehnten werden mit der Rundsteuertechnik abends die Straßenlaternen angeschaltet. Künftig könnte diese Technik Stromkunden oder Prosumern beim Kostensparen helfen und Lastspitzen im Netz senken. Das im Projekt „CheapFlex“ des Fraunhofer ISE entwickelte Smart Grid basiert dabei auf dynamischen Stromtarifen und bietet eine kostengünstige Alternative zu intelligenten Stromzählern.
Gemeinsam mit der Firma EVG hat das Fraunhofer ISE jetzt einen Wirkungsgraderfolg bei seinen Mehrfachsolarzellen von 33,3 Prozent erzielt. Der Clou bei der Zelle ist die ultradünnen II-V-Halbleiternschicht. Bis zur Serienfertigung werden jedoch noch einige Jahre vergehen.
Interview: Vor wenigen Tagen haben der VDE, das Fraunhofer ISE und das Frauhofer EMI ihre Pläne für ein neues Kompetenzzentrum für Batteriespeicher in Freiburg bekanntgegeben. Axel Metz, Leiter Energy Storage Systems bei VDE Renewables, erklärt im Kurzinterview im pv magazine das neue Konzept des geplanten Zentrums.
VDE, Fraunhofer ISE und Frauhofer EMI wollen in den kommenden drei Jahren 30 Millionen Euro in das neue Kompetenzzentrum in Freiburg investieren. Ziel ist es, das Tempo im Hinblick auf eine heimische Batterie-Fertigung zu erhöhen.
Der neuen Studie zu den Stromgestehungskosten des Freiburger Instituts zufolge kommen Photovoltaik-Anlagen auf Werte zwischen 3,71 und 11,54 Eurocent pro Kilowattstunde. Für die Zukunft sehen die Wissenschaftler weiterhin großes Kostensenkungspotenzial.
Photovoltaik-Anlagen und Windparks können durch starke Leistungsspitzen die Stromnetze belasten. In dem Forschungsprojekt „Flex4Energy“ wurde jetzt in einem kleinen Netzgebiet getestet, wie mit Quartierspeicher und einem neuartigen Marktplatz für Flexibilität der Netzausbau begrenzt werden kann. Projektkoordinator Peter Eckerle stellt im Gespräch mit pv magazine die Ergebnisse vor.
An der Machbarkeitsstudie für das geplante Werk mit 1,7 Gigawatt Jahreskapazität haben seit 2015 das Fraunhofer IPA, das Fraunhofer ISE, Viridis-Iq und das ZSW gearbeitet. Das Projekt wird vom lokalen Wasserkraftproduzenten ITAIPU in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Industrieverband von Parana sowie Unterstützung der deutschen Vereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg vorangetrieben.
In Asien, vor allem in China, wird inzwischen bei großen Solaranlagen die Stromgewinnung mit der Ackernutzung unter den Modulen verbunden. Ziel ist es, vor allem in dicht besiedelten Räumen eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen und so die Gesamterträge von der gleichen Fläche zu erhöhen. In Deutschland lehnen Bauernverband und Agrarministerium die Agrophotovoltaik (APV) […]
Nach einer neuen Langzeituntersuchung des Fraunhofer ISE hat sich die Effizienz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden innerhalb der letzten zehn Jahre deutlich um etwa 20 Prozent gesteigert. Das Institut will aufgrund vielversprechender Prognosen den Wärmepumpenbereich massiv ausbauen.