Photovoltaik-Anlagen und Windparks können durch starke Leistungsspitzen die Stromnetze belasten. In dem Forschungsprojekt „Flex4Energy“ wurde jetzt in einem kleinen Netzgebiet getestet, wie mit Quartierspeicher und einem neuartigen Marktplatz für Flexibilität der Netzausbau begrenzt werden kann. Projektkoordinator Peter Eckerle stellt im Gespräch mit pv magazine die Ergebnisse vor.
An der Machbarkeitsstudie für das geplante Werk mit 1,7 Gigawatt Jahreskapazität haben seit 2015 das Fraunhofer IPA, das Fraunhofer ISE, Viridis-Iq und das ZSW gearbeitet. Das Projekt wird vom lokalen Wasserkraftproduzenten ITAIPU in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Industrieverband von Parana sowie Unterstützung der deutschen Vereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg vorangetrieben.
In Asien, vor allem in China, wird inzwischen bei großen Solaranlagen die Stromgewinnung mit der Ackernutzung unter den Modulen verbunden. Ziel ist es, vor allem in dicht besiedelten Räumen eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen und so die Gesamterträge von der gleichen Fläche zu erhöhen. In Deutschland lehnen Bauernverband und Agrarministerium die Agrophotovoltaik (APV) […]
Nach einer neuen Langzeituntersuchung des Fraunhofer ISE hat sich die Effizienz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden innerhalb der letzten zehn Jahre deutlich um etwa 20 Prozent gesteigert. Das Institut will aufgrund vielversprechender Prognosen den Wärmepumpenbereich massiv ausbauen.
Bislang galt für Ackerflächen: entweder Photovoltaik oder Photosynthese, also Stromerzeugung oder Nahrungsmittelproduktion. Eine Pilotanlage des Fraunhofer ISE zeigt, dass beides sehr gut miteinander vereinbar ist.
Nach dem Artikel zur Agro-Photovoltaik in der Printausgabe haben wir Ideen gesucht, wie die Technik, bei der Ackerland doppelt für Energie und Nahrungsproduktion genutzt wird, noch heißen könnte. Die interessantesten Ideen diskutieren wir mit Stephan Schindele vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, der an mehreren interessanten Agro-Photovoltaik-Anwendungen forscht.
Mit moderner Reinraum-Ausstattung wollen die Freiburger Wissenschaftler ihren technologischen Vorsprung weiter ausbauen. Bund und Land finanzieren den Neubau des Fraunhofer ISE mit mehr als 30 Millionen Euro.
Freiflächen: Die Landwirtschaft leidet am Photovoltaik-Flächenverbrauch – diesen Konflikt versuchen Politiker und Lobbyisten zu schüren. Wie auch immer man dazu steht – mit Agro-Photovoltaik lässt sich gleichzeitig Nahrung anbauen und Strom erzeugen. Doch diese Nische ist aufgrund bürokratischer Hindernisse und politischer Widerstände fast völlig unzugänglich.
Erst vor wenigen Monaten vermeldeten die Freiburger Wissenschaftler einen neuen Wirkungsgradrekord. Die Verwendung von hochreinem Silizium des Projektpartners Wacker Chemie sowie gezielte Anpassungen bei der Kristallisation und bei den Zellprozessschritten haben die weitere Effizienzsteigerung ermöglicht.
Selbst in kleinen Wechselrichtern für Netzanschluss und Eigenverbrauch lassen sich noch entscheidende Einsparungen erreichen. Das zeigt nun das Forschungsprojekt „LeiKoBa“ anhand eines ersten Prototyps. Mit Hilfe von Computersimulationen fanden die Forscher eine neuartige Topologie, die Material und Bauteile einspart und außerdem die Zuverlässigkeit steigern soll.