Zwei Fraunhofer-Institute und vier Industrieunternehmen wollen ein Konzept entwickeln, dass den flächendeckenden Einsatz von integrierten Solarmodulen bei Elektro- und Schwerlastern ermöglicht. Neben den Photovoltaik-Komponenten stehen auch Fertigungskonzepte im Fokus des auf drei Jahre angelegten Projekts „Lade-PV“.
Die Zahlen von Energy Charts der Freiburger Wissenschaftler zeigen eine deutliche Verschiebung der Erzeugung von konventionellen zu erneuerbaren Energien in den ersten drei Monaten 2020. Allein die in Deutschland installierten Windkraftanlagen erreichten 37,7 Prozent an der Nettostromerzeugung, während die Stein- und Braunkohlekraftwerke zusammen nur 21,3 Prozent beitrugen.
Ein Forscherteam des deutschen Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE entwickelt Wege zur Integration von Spannungs- und Temperatursensoren in kristalline Solarzellen, um eine direkte und kontinuierliche Messung in herkömmlichen Solarmodulen zu erreichen. Die Freiburger Wissenschaftler erklärten, dass die getesteten Sensoren nur einen minimalen Teil der Zelle abdecken und dass ihre Interaktion mit dem Modul und der […]
Die Freiburger Wissenschaftler haben verschiedene Szenarien simuliert. Dabei haben sie nicht nur auf die technischen und wirtschaftlichen Aspekte betrachtet, sondern auch verschiedene gesellschaftliche Entwicklungsmodelle einbezogen. Das Fraunhofer ISE kommt zu dem Schluss, dass eine Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen auf verschiedenen Wegen und zu unterschiedlichen Kosten bis 2050 erreichbar ist. Klar scheint, dass mehr Photovoltaik benötigt wird, als bislang angenommen.
Das technische Potenzial schätzt das Fraunhofer ISE sogar auf 56 Gigawatt. Die Freiburger Wissenschaftler empfehlen, etwa über die Innovationsausschreibungen zusätzliche Anreize für die Entwicklung von Floating-Photovoltaik in Deutschland zu setzen. Die Kosten für die schwimmenden Photovoltaik-Anlagen sind im Schnitt 10 bis 15 Prozent höher als für herkömmliche Solarparks.
Das Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa.
Vor allem die Windkraft legte kräftig zu und zeugte fast ein Viertel des verbrauchten Stroms. Die Photovoltaik-Anlagen lagen bei einem Anteil von neun Prozent. Die erste vorläufige Jahresauswertung von Energy Charts des Fraunhofer ISE zeigt zudem, dass der Exportüberschuss deutlich zurückgegangen ist.
Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts, an dem sechs Fraunhofer-Institute arbeiten, steht die Verbesserung der Effizienz von kostengünstigen Tandemsolarzellen, bei Perowskit- und Silizium-Technologie kombinieren. Mit Wirkungsgraden von 35 Prozent und mehr sollen sie siw Photovoltaik-Produktion auch in Europa wieder attraktiv und wettbewerbsfähig möglich machen.
Drei Jahre lang wurde das Freiburger Rathaus gebaut, zwei Jahre ist es in Betrieb. Eine gute Nachricht haben jetzt die Projektpartner: Das Rathaus gilt dank Photovoltaik, photovoltaisch-thermischen Kollektoren und Geothermie als das europaweit größte öffentliche Netto-Nullenergiegebäude.
Das Pilotprojekt in Erftstadt steht kurz vor dem Aus. Die Stadt verlangt vom Hersteller den Rückbau der Solarmodule, nachdem es in der Vergangenheit zu Kurzschlüssen kam. Solmove wiederum geht seinerseits gegen die Kündigung der Stadt vor und sagt zugleich, dass es für die weitere Entwicklung seiner Technologie viel aus dem Projekt gelernt hat. Das Fraunhofer ISE sieht viel Potenzial für die Photovoltaik-Erzeugung auf und an Straßen.