Im Ländle können sich Häuslebauer und Unternehmen auf einen neuen Fördertopf für Elektromobilität freuen. Diesmal wird die Anschaffung einer Wallbox in Kombination mit Photovoltaik-Anlage zum Laden des Elektroautos noch mal extra bezuschusst.
Die Europäische Union stellt einen nicht näher bezifferten Betrag zur Verfügung, der Enel auf dem Weg zu einem großer Photovoltaik-Hersteller von Modulen unterstützen soll. Das italienische Unternehmen sicherte sich die Mittel über den EU-Innovationsfonds.
Die Rowo Coating Gesellschaft für Beschichtung hat ein Verfahren entwickelt, die die Herstellung von organischen Solarzellen umweltfreundlicher macht. Es spart Material und auf den Einsatz seltener Schwermetalle kann verzichtet werden.
Der bayerische Batteriehersteller baut in Iggensbach derzeit eine Serienfertigung für industrielle Speichersysteme auf Basis von Zero- und Second-Life-Batterien aus Elektroautos auf – die „CarBatteryReFactory“. Dafür erhält er nun aus dem EU Innovation Fund eine Förderung über 4,5 Millionen Euro.
Einer schwedisch-österreichischen Gruppe von Wissenschaftlern zufolge kann die kombinierte Nutzung von Wärmepumpen und Photovoltaik-Dachanlagen in Europa mit einem Ersatz der derzeitigen Subventionen durch eine CO2-Steuerpolitik beflügelt werden. Ihre Analyse zeigt, dass die Rentabilität dieser Kombination stark von den Gaspreisen abhängt und dass eine leichte Erhöhung der Gaspreise entscheidend für eine größere Nachfrage wäre.
Agora Energiewende und Guidehouse haben die wichtigsten Politikinstrumente für die Markteinführung von grünem Wasserstoff in Europa sowie die Kosten dafür in ihrer neuen Analyse aufgezeigt. Carbon Contracts for Difference, eine Quote für strombasierte synthetische Kraftstoffe im Luftverkehr, Ausschreibungen zur Förderung von mit Wasserstoff betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, gezielte Marktanreize für CO₂-freie Materialien sowie Lieferverträge für erneuerbaren Wasserstoff halten sie für geeignet, um grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen.
Der Energieversorger hat ein Interesse daran, dass die Ü20-Photovoltaik-Anlagen in seinem Netzgebiet weiter betrieben werden. Der Solarstrom wird an Gewerbetreibende in der Region geliefert.
In einem Schreiben hat sich der bayerische Wirtschaftsminister mit dieser Forderung an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Eine Photovoltaik-Pflicht lehnt Aiwanger dagegen ab.
Die Mittel sollen genutzt werden, um die Fertigung am Standort Saerbeck zu automatisieren und damit die Kosten für Elektrolyseure zur Herstellung grünen Wasserstoffs zu senken. Die Fördermittel werden bis 2025 gezahlt.
Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für das Verbundprojekt in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein bei 300 Millionen Euro. 52 Millionen Euro kommen als Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium und weitere Zuschüsse werden erwartet. Insgesamt sind 50 Partner an dem Reallabor beteiligt, das die sich zum Ziel gesetzt hat, eine schnelle Dekarbonisierung in allen Sektoren zu demonstrieren.