Die Photovoltaik-Pflicht hält Einzug in die Gesetzgebung von vielen Bundesländern und das Gründach droht damit ins Hintertreffen zu geraten. Auf dem BuGG-Fachkongress „Solar-Gründach“ in Berlin mahnen mehrere Verbände dringend einheitliche Regelungen und Förderungen für solare Gründächer an und betonen die Kompatibilität beider Konzepte.
Hans Ruscheweyh ist einer der bekanntesten Aerodynamiker, die die Ballastierung von Photovoltaik-Flachdachsystemen berechnen. Er warnt im Vorabinterview zum pv magazine-Webinar davor, Ballast sparen zu wollen, indem man Anlagen ins Dachinnere verschiebt. Cedrik Zapfe wiederum, Gutachter und CTO bei Schletter, rät zu einer Begrenzung der Schienenlänge wegen des Raupeneffekts auf sechs Meter.
Die Direktvermarktung von Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen zwischen 100 und 750 Kilowattpeak wird nun auch von Hanwha Q-Cells angeboten. Für eine pauschale monatliche Gebühr von 60 bis 110 Euro will der Modulhersteller die Vermarktung und Abrechnung übernehmen.
Temperaturschwankungen können Photovoltaik-Anlagen auf Flachdächern wandern lassen. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat jetzt in einem Hinweispapier Lösungswege für den sogenannten Raupeneffekt zusammengefasst.
Auf der Intersolar in München stellte K2 Systems die beiden neuen Photovoltaik-Flachdachsysteme S-Dome V und D-Dome V vor. Das dabei eingesetzte Auflagepad soll auch den Raupeneffekt verhindern, über den derzeit in der Solarbranche diskutiert wird.
Zugversuche zur Ermittlung der Haftreibung, Untersuchungen zur Druckfestigkeit der Wärmedämmung, Dokumentation der Berechnungen und angesetzten Werte – die korrekte Ballastierung von Flachdachanlagen erfordert mehr, als ein paar Betonplatten auf dem Dach zu verteilen. Im zweiten Teil der Fragen und Antworten zum pv magazine Webinar werden die Themen Wärmedämmung und Haftreibungsbeiwert besprochen sowie allgemeinere Fragen beantwortet.