Mit dem Hochlauf der Elektromobilität wächst nicht nur die Zahl der Elektrofahrzeuge, sondern auch ihre Bedeutung für das Stromsystem. Millionen von Fahrzeugen werden künftig eine erhebliche zusätzliche Last darstellen, gleichzeitig bieten sie aber auch ein bislang kaum genutztes Flexibilitätspotenzial. Smart Charging und eine flexible Ladepreisgestaltung werden daher zunehmend als Schlüssel betrachtet, um die Integration erneuerbarer […]
Die Neufassung der AFIR von April dieses Jahres ändert in den kommenden Jahren einiges im Bereich des öffentlichen Ladens von Elektroautos. Eine bessere Datenverfügbarkeit ermöglicht es E-Mobilisten, Preise für vertragsloses Laden ähnlich wie heute schon bei Tank-Apps zu vergleichen. Auch eine bessere Datenkommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Teil des Pakets.
Eine Enervis-Studie im Auftrag von Green Planet Energy sieht in der intelligenten Steuerung, insbesondere der Anpassung an die verfügbare Photovoltaik-Leistung, großes Potenzial für CO2-Reduktion und die Vermeidung von Einspeisespitzen. Nicht allein Nutzer von Elektroautos und Wärmepumpen könnten hiervon profitieren, sondern – durch günstigere Strompreise – auch alle anderen Stromkunden.
Eine Umfrage von GridX gibt Auskunft über das Ladeverhalten von E-Auto-Fahrern. Danach hat smartes Laden zuletzt stark an Bedeutung gewonnen. Fast die Hälfte der Befragten hat für das öffentliche Laden kein Abo oder einen festen Tarif mit vergünstigten Ladepreisen abgeschlossen.
Eine Analyse des Mobilitäts-Dienstleisters Geotab zeigt, dass die jährliche Degradation von E-Auto-Batterien heute im Durchschnitt 1,8 Prozent beträgt – vor fünf Jahren lag der Wert noch bei 2,3 Prozent. Die Experten erwarten, dass die Rate in den nächsten Jahren weiter sinkt.
Mehrere Vorfälle, darunter mit Todesfällen und Evakuierungen, haben dazu geführt, dass die koreanische Regierung die Autohersteller nach großen Bränden aufgefordert hat, freiwillig die Produzenten der Batterien in ihren Elektrofahrzeugen offenzulegen.
Ziel des Gemeinschaftsprojekts von TransnetBW, Audi und IE2S ist ein niedrigschwelliges Angebot, um konventionelle Festpreis-Stromverträge mit der Vermarktung von Flexibilitäten zu kombinieren. Nach einer Erprobungsphase mit digitalen Zwillingen soll der Versuch ab September auf reale Fahrzeuge ausgeweitet werden.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft formuliert sieben Empfehlungen zum bidirektionalen Laden an die Politik, um die Speicherkapazität von Elektroautos für die Energiewende nutzbar zu machen.
Wie das gewaltige Wachstum der Solarenergie seit 2019 die Welt im rasanten Tempo zum Besseren verändert
Rechtliche Hürden gibt es kaum, wirtschaftliche sehr wohl, und die Einbindung von Photovoltaik-Anlagen macht das gemeinschaftliche Nutzen von Elektroauto-Batterien deutlich attraktiver – so lässt sich eine Studie des Fraunhofer IAO zur bidirektionalen Ladeinfrastruktur in Wohnquartieren zusammenfassen.