Der Ministerrat in Wien hat den Entwurf des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes verabschiedet. Der Bundesverband Photovoltaic Austria spricht vom bislang ambitioniertesten Energiegesetz in der Historie des Landes, bei dem vor allem die Photovoltaik ab dem kommenden Jahr stark profitieren könnte. Etwas Nachbesserungsbedarf besteht jedoch noch.
Die Klimaschutzministerin hat umfangreiche Ausbaupläne für Photovoltaik-Anlagen vorgelegt – 11 Terawattstunden Kapazität sollen bis 2030 neu hinzukommen. PV Austria begrüßte das Programm, fordert jedoch noch mehr von Engagement von den Bundesländern, die sich für eine Photovoltaik-Pflicht auf Neubauten stark machen sollten.
ÖVP und SPÖ haben in der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause je einen Antrag für mehr Photovoltaik-Ausbau in den Nationalrat eingebracht. Dem Bundesverband Photovoltaic Austria gehen die Anträge nicht weit genug – und im Herbst stehen Neuwahlen an.
Die Alpenrepublik steht am Übergang vom Ökostrom- zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz. PV Austria fordert erneut eine installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt bis 2030, wenn die Energiewende in Österreich gelingen soll.