Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen hat 19.000 Solarmodule an die spanische Solaer verkauft. Sie sollen in den kommenden Wochen installiert werden. Außerdem treibt Conergy-Chef Dieter Ammer den Konzernumbau weiter voran.
Die Bosch-Tochter hat auf die bestehende Krise auf dem Photovoltaik-Markt reagiert und schickt mehr als die Hälfte ihrer Belegschaft für drei Monate in Kurzarbeit. Die Erweiterung der Fertigungskapazitäten wird indes unvermindert vorangetrieben.
Der Bau des Solarzellen-Werks bei Porto von Itarion ist gestoppt. Centrosolar hat die Verhandlungen mit einem portugiesischen Konsortium abgebrochen, dass die Anteile der insolventen Qimonda übernehmen wollte, um das Joint Venture fortzuführen.
Frank Asbeck hat Gerüchte dementiert, dass der Bonner Solarkonzern übernommen werden könnte. Sie waren im Zuge des Übernahmeangebots von Bosch an die Aktionäre von Aleo Solar laut geworden.
Der Bosch-Konzern will den Solarmodul-Hersteller Aleo Solar mehrheitlich übernehmen. Zugleich will der Automobilzulieferer aus Stuttgart auch seine Anteile an Johanna Solar Technology aufstocken.
In einem Brief an den Bundeswirtschaftsminister hat Passaus Landrat Franz Meyer (CSU) eine Änderung der Gewerbesteuerregelung bei Photovoltaik-Anlagen gefordert. Er droht damit, andernfalls keine Flächen für entsprechende Anlagen mehr auszuweisen.
Papst Benedikt XVI. erweist sich als Freund der Sonnenenergie: Auf dem Dach seines Privathauses in der Oberpfalz ist eine Photovoltaik-Anlage installiert worden. Mehrere Solarfirmen sponsorten die Anlage; die Einnahmen spendet der Papst einem gemeinnützigen Verein. Zuvor wurde die Audienzhalle des Vatikans bereits mit Solarmodulen bestückt – ebenfalls ein Geschenk deutscher Solarunternehmen.
Die Qualifizierungsangebote der Renewables Academy sind offiziell zu einem UN-Dekade-Projekt erhoben worden. Mehr als 500 Teilnehmer von drei Kontinenten haben die Kurse bislang besucht.
Nach mehreren negativen Meldungen aus der Photovoltaik-Branche konnte Solarworld mit guten Halbjahreszahlen glänzen. Die Aktien von Solarwerten gehörten zu den Gewinnern des Tages an den Börsen.
Der Vorstand des Solarunternehmens hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr senken müssen – statt eines Gewinns von mindestens 30 Millionen Euro wird es 2009 wohl einen Verlust geben. An seinen Investitions- und Ausbauplänen will Ersol aber festhalten.