Der norwegische Photovoltaik-Konzern REC hat weitere Stilllegungen beschlossen. Die Produktionskapazität der Wafer-Fabrik in Herøya soll um 60 Prozent reduziert werden.
Photovoltaik-Anlagen waren im Jahr 2010 kaum von Einspeisemanagement-Maßnahmen der Netzbetreiber betroffen. Das zeigt der aktuelle Monitoringbericht der Bundesnetzagentur.
Sogenannte Schneckenspuren auf Solarzellen sind für Experten nach wie vor ein Rätsel. Viele Modulhersteller sind von dem Phänomen betroffen. So kommen bekannte Gutachter auf geschädigte Module mit einer Kapazität von 72 Megawatt in den letzten fünf Jahren.
Kaum hat die US-Regierung auf Initiative von Solarworld mit den Untersuchungen wegen mutmaßlicher Dumpingpreise chinesischer Photovoltaik-Hersteller begonnen, regt sich Widerstand. In den USA haben sich die Gegner des Vorstoßes zur „Coalition for Affordable Energy“ (CASE) zusammengeschlossen, und China will die Preisgestaltung von US-Firmen für Polysilizium untersuchen.
Die aktuelle Diskussion um eine mögliche Deckelung des Photovoltaik-Zubaus in Deutschland hat nicht nur in der Branche für Irritationen gesorgt. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW befürchtet eine Vollbremsung bei der Energiewende und ruft zu einer Volksbewegung für Solarstrom in Bürgerhand auf.
An der neuen Verordnung zur Nachrüstpflicht von Photovoltaik-Anlagen wegen der 50,2 Hertz-Problematik wird noch gearbeitet. Das Photovoltaikforum will nun verhindern, dass die Kosten für die Umrüstung bei den Betreibern von Photovoltaik-Bestandsanlagen hängen bleiben.
Der Hersteller von Leiterplatten baut in China vier Produktionslinien für Solarzellen und –module auf. Außerdem soll ein Vertriebskanal für die Projektierung von Solarparks entstehen.
Der chinesische Photovoltaik-Konzern kann mit dem dritten Quartal durchaus zufrieden sein. Wegen der fallenden Preise für Photovoltaik-Produkte sank der Umsatz zwar leicht, aber seinen Absatz konnte Suntech weiter steigern. Die Prognose für 2011 wurde leicht gesenkt.
Nach Pfeiffer und Fuchs hat sich mit Bareiß der dritte CDU-Wirtschaftspolitiker gegen die Photovoltaik positioniert. Verbraucherschützer Krawinkel unterstützt eine Deckelung der Solarförderung.
Die Nachhaltigkeitsstudie der Schweizer Bank zeigt für viele kleinere Photovoltaik-Hersteller eine düsteres Bild von der Zukunft. Die Marktbereinigung ist unvermeidlich, wird der Solarbranche insgesamt aber mittelfristig beim weiteren Wachstum helfen.