Weiterbildung: Fast alle großen Hersteller der Photovoltaikbranche bieten ein umfangreiches Seminarprogramm an. Das fördert nicht nur die Qualität, sondern bindet auch Kunden. Unabhängige Bildungsanbieter müssen sich deshalb zunehmend Nischen suchen.
Headhunting: Wenn eine Branche boomt wie die Photovoltaik, sind erfahrene Topmanager und Spezialisten besonders knapp. Sie müssen oft bei Mitbewerbern abgeworben werden. Diese delikate Aufgabe überlassen die Personalabteilungen gern externen Dienstleistern.
Betriebliches Gesundheitsmanagement: Die Gesundheit der Belegschaft ist auch eine Managementaufgabe. Doch zu selten wird sie aktiv gefördert. Solarfirmen, die sich darauf eingelassen haben, sehen: Das Wohlbefinden bei der Arbeit wird gesteigert und das hilft sogar, Geld zu sparen.
Auslandsarbeit: Für Fachkräfte aus der Photovoltaikbranche stellt sich nun immer öfter die Frage, ob sie ihrer Karriere mit einer Zeit im Ausland zusätzlichen Schub verleihen können. Als Schrittmacher und Erfahrungsträger sind sie in der Welt willkommen.
Gehaltsstudie: Noch ist die Photovoltaik eine Wachstumsbranche. Fachkräfte werden gesucht. Gut für qualifizierte Bewerber, sie können etwas fordern. Aber wie viel genau? Was lässt sich in der Branche tatsächlich verdienen? Personalverantwortlichen und Bewerbern fehlt bislang ein systematischer Vergleich. Eine kürzlich erschienene Studie verspricht Abhilfe zu schaffen.
Richtig bewerben: Branchenerfahrene Mitarbeiter werden im Photovoltaikhandwerk und in der Industrie händeringend gesucht. Doch auch Quereinsteiger haben Chancen. Beide können mit gut gemachten Bewerbungen punkten.
Management: Leistungsdruck, dauernde Fremdheit und schwankende Zukunftsaussichten sind abschreckend für die meisten. Ein Interimsmanager nennt es Herausforderung, Unabhängigkeit und die Möglichkeit zu gestalten. Sein Credo lautet: Ärmel hochkrempeln und loslegen. Immer mehr Solarfirmen nutzen diese modernen Nomaden, um den schnell wechselnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Bei der Projektleitung oder bei kurzen Auslandseinsätzen profitiert auch der Mittelstand.
E-Recruiting: Die Personalsuche mit Unterstützung elektronischer Medien ist heutzutage üblich. Auch für Installationsbetriebe ergeben sich neue Chancen durch das Internet. Große Solarfirmen setzten mittlerweile auch auf soziale Netzwerke.
Eigenwerbung: Mit „Employer Branding“ machen sich Unternehmen als Arbeitgeber interessant. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten lohnt sich der Aufwand, um die besten Arbeitnehmer zu gewinnen und zu halten.
Solarteurmangel: Die Installationsbetriebe schaffen es derzeit nicht, die gesamte Nachfrage nach Photovoltaikanlagen zu befriedigen. Fehlte bislang oft das Material, sind es nun die qualifizierten Monteure. Besonders gefragt sind vielseitige Handwerker mit Führungs- und Sozialkompetenz.