Fachkräftemangel: Bisher ist dies kein spürbares Problem in der Solarbranche. Noch nicht, meinen Experten. In Zukunft werden die Verantwortlichen nicht mehr aus meterhohen Stapeln von Bewerbungsmappen den besten Kandidaten auswählen können, sondern mit attraktiven Arbeitsplatzbedingungen um die begehrten Fachkräfte buhlen müssen.
Studienarbeiten: Viele Studenten schreiben ihre Abschlussarbeiten für ein Unternehmen – in der Hoffnung, sich als neuer Mitarbeiter zu empfehlen. Für wenig Geld untersuchen die jungen Nachwuchskräfte spezifische Problemstellungen, für deren Lösung fest angestellten Mitarbeitern im Alltagsgeschäft kaum Zeit bleibt.
Jobbörsen: Den Stellenmarkt kann man natürlich zu Hause auf der Couch am gemütlichsten lesen – doch wer die Suche nach einer Arbeitsstelle etwas aktiver gestalten möchte, dem bieten Job- und Karriereforen eine gute Gelegenheit, potenzielle Arbeitgeber unkompliziert und persönlich kennenzulernen.
Beruf und Familie: Familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten sind ein Wunsch vieler Arbeitnehmer. Gerade in Kleinbetrieben lassen sich unkompliziert und flexibel Lösungen umsetzen, die Arbeitgeber und dem Angestellten nutzen. Wochenend- und Abendschichten werden für Installateure dennoch an der Tagesordnung bleiben.
Schnupperkurse: Praktika in Solarfachbetrieben sind begehrt. Für die Betriebe ist die Betreuung von Schülern und Studenten mit Aufwand verbunden, doch sie können auch davon profitieren. Damit ein Praktikum ein Erfolg wird, sind beide Seiten gefordert.
Branchentreffpunkte: Bad Staffelstein, München, Hamburg, Berlin, – wer sich auf Deutschlandreise begibt, kann auch in diesem Jahr wieder mehrere hochkarätige Photovoltaikmessen und -konferenzen besuchen. Sie bieten beste Gelegenheiten für Informationsaustausch und Networking und dienen somit auch der eigenen Karriere. Doch die einzelnen Branchentreffs verfolgen unterschiedliche Konzepte und sprechen verschiedene Zielgruppen an.
Stellenmarkt: Viele Solarunternehmen suchen dringend Fachkräfte. Aber die Anforderungen an Bewerber haben sich geändert. Mehr Professionalisierung und Internationalisierung sind gefragt. Größere Unternehmen wollen vor allem berufserfahrene Projektmanager, Auslandsbauleiter und Elektroingenieure einstellen.
Weiterbildungen: Sie sind ideal, um berufliche Kontakte zu knüpfen. Viele dieser Beziehungen verlaufen nach einiger Zeit im Sande, doch manche entwickeln sich auch zu anhaltenden, nützlichen Kooperationen.
Personalsuche: Etliche Planer und Installateure setzen auf ein gleichermaßen günstiges wie einfaches Mittel: die Mundpropaganda. Andere Recruitinginstrumente wie Zeitungs-annoncen oder Karriereportale im Internet spielen dagegen kaum eine Rolle.
Variable Vergütungen: Die Solarbranche entdeckt neue Vergütungsmodelle. Centrosolar hat ein System der variablen Gehälter eingeführt, das Erfolg nicht nur an Abschlüssen festmacht. Dadurch will das Unternehmen einen besseren Auftritt erreichen und sich für neue Marktanforderungen wappnen.