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Ausland

Schlechte Zeit für Großprojekte

Italien: Binnen weniger Tage sorgten zwei Beschlüsse für Aufsehen, die den Bau von Freiflächenanlagen betreffen. Mittlerweile zeichnet sich immerhin ab, dass Anlagen auf Ackerflächen wie geplant bis Ende März eine Vergütung erhalten.

Prinzip Hoffnung

Palästina: Die Palästinenser-Verwaltung will in diesem Jahr den ersten Einspeisetarif für Photovoltaik einführen, allerdings zunächst für nur fünf Megawatt Leistung. Gershon Baskin jedoch will mehr: Er plant den großen Wurf.

Irgendwo hakt es

Ontario: Trotz hoher finanzieller Anreize und einer großen Projektpipeline wurden in der kanadischen Provinz bisher vergleichsweise wenig Photovoltaikanlagen installiert. Die Solarbranche hofft nun auf raschere Genehmigungszeiten und eine größere Akzeptanz bei den Banken.

Kleine werden groß

Neue Märkte: Viele kontroverse Themen haben das Jahr 2011 bestimmt – sinkende Modulpreise, Insolvenzen, die Atomkatastrophe in Fukushima, der Handelsstreit zwischen den USA und China. Es ist jedoch nicht alles verloren: Während viele traditionelle Solarmärkte leiden, ist eine Reihe neuer Märkte darum bemüht, die Lücke zu füllen.

Schockwelle verändert den Markt

Italien: Nach einer längeren Zeit der Unsicherheit und des Wartens ist jetzt klar, wie es in Italien weitergeht. Mit dem Conto Energia IV haben große Freiflächenanlagen von heute auf morgen ihren Reiz verloren. Neuausrichtung lautet das Stichwort.

Der Sonnengott soll es richten

Griechenland: Trotz hoher Sonneneinstrahlung und großzügiger Vergütung entwickelt sich der griechische Photovoltaikmarkt nur langsam. Daher startete bereits die Regierung unter Giorgos Papandreou eine neue Offensive: Mit dem Projekt „Helios“ sollen langfristig Solarsysteme mit einer Gesamtleistung von zehn Gigawatt entstehen. Das soll einer der Bausteine sein, um die Finanzkrise zu überwinden.

Stimmung im deutschen Handwerk: Gut erholt

Geschäftsklima: Nach der eher wackeligen Jahresmitte haben sich die Umfragewerte weiter erholt. In fast allen Regionen haben die Optimisten ihre Mehrheit ausgebaut.

Trendwende in Sicht

Kroatien: Das sonnenreiche Land in Südosteuropa bietet ein Energieeinspeisegesetz mit attraktiven Vergütungen. Dennoch wurden bislang nur wenige Photovoltaikanlagen realisiert. Welche Chancen und Risiken bietet der kroatische Markt?

Aufbruch in die Wettbewerbsfähigkeit

Spanien: Mit dem Verfall der Modulpreise ist absehbar, dass Solarstrom in sonnenreichen Regionen wie Spanien mit konventionellen Energien konkurrieren kann. Das wird umso wichtiger, weil die Solarstromtechnologien in Spanien trotz eines zu erwartenden Regierungswechsels bei den Parlamentswahlen im November künftig kaum mehr mit neuen Subventionen rechnen können.

Deutsche Förderung für brasilianische Stadien

Brasilien: Solarenergie fristet im fünftgrößten Staat der Erde noch ein Schattendasein. Nach den bisherigen Plänen sollen eher Wasserkraft, Bioenergie und etwas Windkraft den Energiehunger des aufstrebenden Schwellenlandes stillen. Nun sollen Solar-Stadien zur Fußball-WM 2014 die Politik und Investoren für Photovoltaik begeistern – KfW Entwicklungsbank und GIZ helfen dabei.