Nicht nur von der Erneuerbare-Energien-Branche mit Bangen erwartet: Der im Mai von Bundeswirtschaftsministerin Reiche angekündigte „Realitätscheck“ der Energiewende liegt mit einem Gutachten von EWI und BET nun vor – mit teils überraschenden Ergebnissen. Der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und anderen Erneuerbaren wird nicht grundsätzlich infrage gestellt, das Ziel von 80 Prozent Erneuerbaren-Anteil 2030 ausdrücklich bekräftigt.
Volker Schöller von Schoenergie setzt sich dafür ein, dass die vielen Großspeicher, die vermutlich bald gebaut werden, netzbildend sind. Dafür baut er am Umspannwerk in Föhren ein Demonstrationsprojekt mit Komponenten von SMA, die sich schon in Großbritannien bewähren. Ein Standard für die Zukunft?
Ein von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und der Nationalen Energiebehörde (NEA) angekündigter Plan soll Investitionen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro auslösen – hauptsächlich für Batteriespeicher.
Ab dem 1. Oktober müssen Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen jährlich mindestens 2500 Euro je Megawatt an die Standortgemeinde abführen. Repowering-Anlagen sind ebenfalls betroffen. Die Beteiligung kann auch durch Bürgerstromtarife erfolgen.
Interview: Im Zuge der Beratungen über das EU-Stromabkommen hat der Schweizer Bundesrat eine Abschaffung der Minimalvergütung nach einer Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen. Dies schafft zusätzlich Unsicherheit auf dem heimischen Photovoltaik-Markt und ist aus Sicht von Swissolar nicht notwendig, sagt David Stickelberger, Leiter Markt und Politik. Der Verband wird sich für die Weiterführung stark machen, wobei eine alternative Finanzierung zu beraten sein wird.
In einem Positionspapier legen die Verbände dar, warum sie den aktuellen Entwurf zum Cybersicherheitsgesetz ablehnen. Sie fürchten massive Bürokratie und Verzögerungen beim Netzausbau.
Das vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigte Energiewende-Monitoring verzögert sich. Der Bundesverband Erneuerbare Energie fürchtet, dass unmittelbare politische Konsequenzen abgeleitet werden und fordert mehr Zeit für die Bewertung.
Das bislang weltweit einzigartige Projekt startet in Partnerschaft mit Recharge in Schweden. Es umfasst 66 Standorte und über 500 Schnellladepunkte, die künftig Flexibilitätsdienstleistungen für das Stromnetz übernehmen.
Der massive Ausbau der Photovoltaik ist Voraussetzung für das Erreichen der deutschen Klimaziele und schon längst nicht mehr rein ideologisch, sondern marktwirtschaftlich getrieben. Doch in der praktischen Umsetzung häufen sich Zielkonflikte. Besonders bei großen Freiflächenanlagen treffen ambitionierte Leistungskonzepte auf knappe Netzanschlusskapazitäten, volatile Strompreise und ein zunehmend komplexes Fördersystem. Die zentrale Frage lautet: Wie lässt sich […]
Mit der Verabschiedung des Gesetzes würden Hemmnisse aus dem Weg geräumt, die aktuell noch Investitionen der Immobilienfondsbranche in Photovoltaik-Dachanlagen behindert. Vielmehr würden sich damit sogar neue Geschäftsmodelle ergeben.