SMA hat nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen in Deutschland ein Einheitenzertifikat für einen netzbildenden Batteriewechselrichter mit Momentanreserve erhalten. Damit ist der Weg frei für den Einsatz in Projekten, die ab 2026 am neuen Markt für Momentanreserve teilnehmen wollen.
Weil Freiflächenanlagen den Boden nicht versiegeln, soll ihre Errichtung in Überschwemmungsgebieten möglich werden. Die Bundesregierung bleibt bei ihrer Einschätzung, dass der Natur- und Bodenschutz dem entgegensteht und macht einen Alternativvorschlag.
Ein internationales Forscherteam rund um das Fraunhofer ISE fand heraus, dass die Passivierung die gesamte Perowskit-Schicht beeinflusst. Damit verbunden ist dann auch eine weitere Steigerung des Wirkungsgrads.
In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in den Niederlanden mehr Stunden mit negativen Börsenstrompreisen verzeichnet als im gesamten Jahr 2024. Das niederländische Beratungsunternehmen Stratergy sagt, dass die Korrelation zwischen Photovoltaik-Erzeugung und Stunden mit negativen Preisen „immer stärker wird“.
Die Dynamik auf dem Markt für große Batteriespeicher ist enorm. Im Versorgungssicherheitsbericht der Bundesnetzagentur werden sie dennoch kaum berücksichtigt, was nach Ansicht des Verbands zu teuren politischen Fehlentscheidungen führen könnte.
Das Fraunhofer ISE hat gemeinsam mit den deutschen Übertragungsnetzbetreibern ein Prüf- und Bewertungsverfahren für netzbildende Wechselrichter entwickelt und im Projekt „GFM Benchmark“ erprobt. Die Ergebnisse fließen in die deutsche und europäische Normung ein.
Mit Blick auf die Kostenbelastung für Unternehmen und Haushalte fordert die DIHK eine Änderung der Energiepolitik. Ihre Studie „Neue Wege für die Energiewende (‚Plan B‘)“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Investitionen und laufenden Kosten im Energiesektor von 2025 bis 2049 auf 4,8 bis 5,5 Billionen Euro summieren könnten, wobei fast die Hälfte auf Importe entfällt. Eine übergreifende Netzplanung, ein Auslaufen der Erneuerbaren-Förderung für bereits wirtschaftliche Anlagen und der Einsatz von blauem Wasserstoff sowie CCS wären nach Ansicht der DIHK Maßnahmen, um die Kosten kurzfristig zu senken.
Bereits aktuell entlasten Großspeicher die Netze. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens Neon im Auftrag von Eco Stor sparen Netzbetreiber Redispatch-Kosten zwischen drei und sechs Euro jährlich für jedes Kilowatt Batterieleistung. Doch die Einsparungen könnten noch viel höher ausfallen.
Der weitere Erfolg der Energiewende hängt auch und ganz wesentlich von der erfolgreichen Digitalisierung ab. Allein im Juni gab es 141 Stunden mit negativen Preisen und der Marktwert für Solarstrom sank auf 1,84 Cent pro Kilowattstunde. Ein Grund dafür: Der Verbrauch, egal ob Elektroauto, Wärmepumpe oder Waschmaschine, kann sich noch nicht flexibel am Angebot ausrichten. […]
In einer Analyse zum Stand der Energiewende mahnt die Denkfabrik, Deutschland gerate bei der Elektrifizierung ins Hintertreffen. Nicht nur deshalb müsse der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft weiter vorangehen, sondern auch wegen der dämpfenden Wirkung auf die Strompreise.