Das Schweizer Analyseunternehmen Pexapark registrierte im Oktober 30 Stromabnahmeverträge in Europa mit einer Gesamtleistung von 2,06 Gigawatt. Das ist das höchste monatliche Volumen, das bisher in diesem Jahr gemeldet wurde.
Shell wird für sein Projekt „Refhyne 2“ 10 Jahre lang 75 Prozent des Stroms abnehmen, der in dem derzeit im Bau befindlichen 230-Megawatt-Solarprojekt in Brandenburg erzeugt wird. Ergänzt wird die Energieversorgung des Elektrolyseurs mit einem fünfjährigen Wind-PPA mit Nordsee One.
Standort des Projekts mit 400 Megawatt Anschlussleistung und 1600 Megawattstunden Speicherkapazität ist das sächsische Boxberg, wo Leag bis in die neunziger Jahre das größte Braunkohlenkraftwerk Deutschlands betrieben hat. Nach der Sprengung von drei Kühltürmen ist dort nun Platz für die „GigaBattery Boxberg 400“.
Vor einigen Tagen hat der Bundestag die Novellierung des CCS-Gesetzes verabschiedet – mit einer unklaren Mehrheit. Gewertet wurden nur die Fraktionen en bloc. Wieviel Abgeordnete tatsächlich anwesend waren und für Ja oder Nein die Hand hoben, wurde nicht ermittelt. Hätte eine so richtungsweisende Entscheidung nicht eine namentliche Abstimmung im Bundestag verdient gehabt? Jetzt ist der […]
Das aktuell alles beherrschende Thema sind große Batteriespeicher. Dies zeigte sich auch in großen Teilen der Veranstaltung in Berlin, auf der es viel darum ging, was es noch braucht, um die Energiewende zu vollenden. Den Schlüssel dafür sehen viele derzeit in Speichern.
Der Spezialglashersteller hat das neue Produkt namens Exos zusammen mit Azur Space Solar Power entwickelt. Schott zufolge bietet es eine verbesserte Strahlungsbeständigkeit und optimierte optische Eigenschaften und ist mit einer Vielzahl von Solarzellentypen kompatibel.
Österreichs Regierung arbeitet an einer Neufassung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes. Der Entwurf sieht eine Einspeisegebühr für Stromerzeuger vor, die auch Betreiber von Photovoltaik-Anlagen treffen würde – aus Sicht des Branchenverbands Photovoltaic Austria ein „Bumerang für Versorgungssicherheit und leistbare Energie“.
Belectric-CEO Thorsten Blanke erläutert seine Einschätzung des deutschen Photovoltaik-Freiflächenmarkts. Niedrige Preise, viele Negativstunden und ein stockender Speicherausbau bremsen Projekte aus – im PPA- wie im Ausschreibungssegment. Auch Grünstromspeicher sieht er kritisch. Warum das Unternehmen derzeit keine Anlage in Deutschland baut, welche Märkte attraktiver sind und welche Weichen die Politik aus Sicht des Unternehmens stellen kann.
Den Modulwirkungsgrad des Produkts „ZEUS 3.0 Full Black“ gibt das sächsische Photovoltaik-Unternehmen mit bis zu 23,5 Prozent an. Das Modul ist bestellbar, die voraussichtliche Lieferzeit liegt dem Webshop zufolge bei mehr als vier Monaten.
Holosolis will im ostfranzösischen Hambach ein Werk mit fünf Gigawatt jährlicher Produktionskapazität errichten. Die vollständige Inbetriebnahme ist für das Jahr 2030 geplant.