Französischer PV-Markt: Frankreich gilt als attraktiver Zukunftsmarkt, trotz komplizierter Genehmigungsverfahren, Anmeldestaus und einer rigiden Beschränkung der Förderung gebäudeintegrierte Installationen. Damit die Entwicklung nicht ins Stocken gerät, drängen Installateure auf eine Lockerung der Förderungsbedingungen. Die schleppenden Genehmigungsprozesse waren Hauptkritikpunkt beim Frankreich-Forum des Europäischen Photovoltaikindustrieverbandes EPIA.
Solarkonferenz: Spannend wird es bei der Conferencia de la Industria Solar – España 2008 am 23. und 24. Oktober in Madrid. Der boomende spanische PV-Markt muss harte Einschnitte bei der Förderung verkraften. Welche Perspektiven sich künftig für die Solarenergie in Spanien bieten, möchte die Konferenz der Solarpraxis AG aufzeigen.
EU PVSEC: 48.000 Quadratmeter Fläche, 700 Aussteller, mehr als 3.500 Konferenzteilnehmer aus 80 Ländern – die diesjährige European Photovoltaik Solar Energy Conference and Exhibition ist schon vor ihrem Beginn eine Veranstaltung der Superlative.
PV im Auto: Mit den neuen EU-Klimaschutzvorgaben für Autohersteller lohnt sich der Einbau von Solarmodulen ins Autodach. Für PV-Unternehmen entsteht so ein attraktiver Markt – das Interesse der Autobauer an automobilen Solardächern ist erwacht.
Cleantech-Studie: Die meisten Solarfirmen rechnen mit kräftigem Wachstum und wollen in Personal, neue Produkte und Export investieren. Größter Bremsklotz ist der Fachkräftemangel. Dies ergab eine Marktstudie „Cleantech Wachstumspfade“ der Unternehmensberatung Maisberger Whiteoaks.
Sommerhoch: Nachdem die Stimmung im Elektrohandwerk in den vergangenen Wochen tief in den Keller gerutscht war, zeichnet sich seit Mitte Juli ein Gegentrend ab. Sollte sich die Aufwärtsbewegung auch im August fortgesetzt haben, dürften die Elektrohandwerker wieder gleichauf mit ihren SHK-Kollegen liegen.
Modulpreise: Der aktuelle Spotmarktpreisindex zeigt weiter nach oben, die Hoffnung auf kurzfristig sinkende Preise hat sich leider nicht erfüllt. Besonders die chinesischen Markenhersteller profitieren von der Entwicklung. Eine Entspannung ist jedoch schon für 2009 möglich.
Interview: Einen Megatrend bei Umweltinnovationen sieht der prominente Berliner Politikwissenschaftler Martin Jänicke. Ganz an der Spitze stehen seiner Einschätzung nach Deutschland und die Photovoltaik. Ein wichtiger Grund dafür sei das international vorbildliche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Solarregion Thüringen: Der Anfang war zwar steinig, doch inzwischen boomt die Solarindustrie in Thüringen. Jeder zehnte Wafer stammt von dort. Nicht ganz ohne Zutun des Staates. Das Land unternimmt nämlich einiges, um Firmen anzulocken und bietet vor allem eine gute Infrastruktur.
Gewerkschaftsstudie: Die deutsche Solarindustrie lebt von der Sympathie für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Kein Wunder, dass sie selbst am Prinzip Nachhaltigkeit gemessen wird. Was „nachhaltige Unternehmensentwicklung“ in der Branche aus Sicht der Gewerkschaften bedeuten könnte, analysiert eine Studie der ostdeutschen PV-Industrie, die von der Industriegewerkschaft Metall in Auftrag gegeben wurde.