Skip to content

Nachrichten

Massenproteste gegen geplante Kürzungen

Die Angst vor einem Kahlschlag in der Photovoltaik-Förderung trieb am Donnerstag bundesweit mehrere tausend Angestellte von Solarfirmen auf die Straße. In Thüringen sprach die Ministerpräsidentin den Betroffenen Mut zu.

Händeringend gesucht

Solarteurmangel: Die Installationsbetriebe schaffen es derzeit nicht, die gesamte Nachfrage nach Photovoltaikanlagen zu befriedigen. Fehlte bislang oft das Material, sind es nun die qualifizierten Monteure. Besonders gefragt sind vielseitige Handwerker mit Führungs- und Sozialkompetenz.

Fragwürdige Auffassung

Umsatzsteuer: Selbst erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen und dafür eine Vergütung bekommen – klingt einfach, aber die Tücke liegt wie so oft im Detail. Denn die Verwaltungsauffassung zur Umsatzsteuer ist nicht unumstritten. Teil 2.

Gefährliches Geklapper

Leseranfrage: Erstaunlich oft finden Gutachter Kabel, die nicht nach dem Stand der Technik befestigt sind. Das kann zu Lärm und durchgescheuerten Kabeln führen und Installateure gefährden.

Der Zellen-Doktor

Preiswertere Module: Das norwegische Unternehmen Innotech Solar repariert kurzgeschlossene Solarzellen, die bisher in den Schmelzofen wanderten. Mit einem speziellen Laserverfahren werden die defekten Zellen zu neuem Leben erweckt und anschließend zu funktionstüchtigen Modulen verbaut.

Rundum-sorglos Paket

Anlagenüberwachung: Mit Datenloggern erkennen Anlagenbetreiber Störungen, die sonst länger unerkannt bleiben. Trotzdem verzichten die Besitzer kleinerer Anlagen oft auf die Überwachung. Die Hersteller setzen jetzt auf die Überzeugungskraft der Installateure. Die neueste Gerätegeneration eröffnet ihnen ein neues Geschäftsfeld.

Qualität kontra Preisdruck

Modulworkshop: Auf dem TÜV-Workshop Photovoltaik-Modultechnik Ende November diskutierten knapp 400 Experten über den weltweiten Wandel der PV-Branche: im Spannungsfeld zwischen Qualität und drastisch gesunkenen Preisen.

Kein Persilschein für Silizium

Triple Green Teil 2: Silizium wird hergestellt aus Sand, es ist aber lange nicht so unbedenklich. Denn bis aus dem Quarz ein Modul wird, verliert er seine Unschuld: Atomstrom heizt die Schmelzen, giftige Chemikalien, bleihaltige Flussmittel und halogenhaltige Folien begleiten die Fertigung. Die kristalline Solartechnik ist längst nicht grün und sauber. Aber sie könnte es werden.

Auf Gigakurs

Zellfertigung: Die Produktionsstätten für Photovoltaikzellen werden immer größer, so dass die Herstellungskosten im Prinzip weiter sinken werden. Doch das Größenwachstum hat Grenzen, nicht nur wegen der hohen Investitionskosten. Der Markt vor Ort muss die riesigen Zellmengen auch abnehmen.

Großer Schritt für CIGS-Dünnschicht

Modulproduktion: Kupfer-Indium-basierte Dünnschichtmodule erreichen im Labor sehr hohe Wirkungsgrade, doch die Kapazitäten für die Massenproduktion wachsen nur langsam. Jetzt bietet Centrotherm eine schlüsselfertige Turnkey-Fabrik für diese Module an. Ob das zu einem riesigen Angebot an preiswerten CIGS-Modulen führen wird, hängt davon ab, ob die Anlage hält, was sie verspricht.