Skip to content

Nachrichten

Benz oder Brilliance

Modulhandel: Die deutsche Solarindustrie fürchtet die oft billigere Konkurrenz aus Asien. Aber der Weg von Modulen aus dem fernen Osten auf deutsche Dächer ist weit. Und bei etlichen Kunden steht trotz sinkender Einspeisevergütung „made in Germany“ weiter hoch im Kurs.

Ruhe nach dem Sturm

Photovoltaik Global 30: Nach dem turbulenten Jahresbeginn ist in der Solarbranche nun erst einmal Ruhe eingekehrt – zumindest an den Börsen. Der Index stabilisierte sich auf dem Niveau des Vormonats.

Stimmung im deutschen Handwerk

Umschwung: Die trübe Stimmung des Vormonats scheint Geschichte, in weiten Teilen Deutschlands verbesserten sich Gemütslage und Erwartungen der Solarteure deutlich – obwohl die Diskussion um die Kürzung der Einspeisevergütung weiterhin andauert.

Spotmarkt PV-Module

Modulpreise: Nach guten Verkaufszahlen im Februar lässt auch der März viel Gutes erwarten. Deutsche Käufer kurbeln den Branchenumsatz an, der Winter ist zu Ende, und die Preise fallen leicht.

Bauern unter Druck

Freiflächenanlagen: Solarparks auf Ackerflächen sollen ab Juli keine Förderung mehr erhalten – auch weil der Deutsche Bauernverband kräftig Druck gemacht hat. Doch längst nicht alle Landwirte stehen hinter ihrem Verband. Mit dieser Regelung verlieren sie eine wichtige Einnahmequelle.

Wieder alles offen

EEG-Diskussion: Eigentlich sah es Anfang März so aus, als sei alles klar. Das Bundeskabinett hatte beschlossen, welche Kürzungen es den Abgeordneten vorschlagen wollte. Die Abgesandte des Umweltministeriums vertrat die Entscheidung gegenüber den in Bad Staffelstein versammelten Branchenvertretern. Doch dann platzte der Koalitionskompromiss. Die Widersprüche sind einfach zu groß.

Vorgezogene Netzparität

Politische Diskussion: Um die geplante Eigenverbrauchsförderung zu verhindern, scheuen Kritiker nicht davor zurück, Anlagenbetreiber gegen Rentner auszuspielen. Uwe Leprich vom Institut für Zukunftsenergiesysteme IZES in Saarbrücken erklärt, warum das falsch ist, und benennt die Vorteile des Eigenverbrauchs.

Eigenverbrauch nicht überbewerten

Kommentar zur Eigenverbrauchsförderung: Die Vorschläge des Bundeskabinetts zur Förderung des Solarstrom-Eigenverbrauchs nähren die Hoffnung, die geplante schlechtere Vergütung für die Netzeinspeisung durch verstärkte Förderung des Eigenverbrauchs wieder auszugleichen. Susanne Jung vom Solarenergie-Förderverein Deutschland teilt diese Hoffnung nicht. Auch sonst ist sie dem Eigenverbrauch gegenüber skeptisch.

Zuwachs im Zählerschrank

Anschluss bei Eigenverbrauch: Seit die Regelung für Eigenverbrauchsförderung gilt, müssen sich Solarteure damit beschäftigen, was sich für sie dadurch ändert. Besonders die Frage, ob man beim Anschluss die Phasen des Drehstroms beachten muss, treibt die Experten um.

Lohnender Sport

Produkte für Eigenverbrauch: Die Vergütung für den Eigenverbrauch wird vermutlich weniger gesenkt als die für die Netzeinspeisung. Einige Firmen haben schnell reagiert und bieten bereits Geräte an, mit denen der Kunde noch mehr aus der Eigenverbrauchsförderung herausholen kann. Das ist ein gutes Verkaufsargument für Solaranlagen. Man muss aber wissen, unter welchen Bedingungen das möglich ist.