Im ersten Quartal lag die Leistung der neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland rund 65 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Verband fordert zugleich eine schnelle Umsetzung der geplanten Photovoltaik-Sonderausschreibungen durch die neue Regierung.
Weiterhin sehr schleppend läuft die Nachfrage nach dem Umweltbonus für reine Elektrofahrzeuge, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Dabei ist mittlerweile sogar das Doppelförderungsverbot aufgehoben, da auch in einigen Bundesländern Förderprogramme aufgelegt wurden.
Der Autokonzern stieg Mitte 2016 in den Markt für Photovoltaik-Heimspeicher ein. Künftig wird Daimler sein stationäres Speichergeschäft auf den Anwendungsbereich „Grid“ ausrichten.
Eon meldete, dass erstmals mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zwischen Januar und April in Deutschland erzeugt wurden. Bruno Burger von Energy Charts hat zudem ermittelt, dass die letzte Aprilwoche die beste Woche für die erneuerbaren Energien des laufenden Jahres war – mit einem Anteil von 53,2 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Die Energiewende ist in Deutschland vor allem eine Stromwende. Künftig soll die Elektrifizierung des Wärme- und Verkehrsbereichs das ändern. Der Spitzenverband der Energiewirtschaft hat dafür nun die Stabsstelle Sektorkopplung eingerichtet. In ihr sollen die Anliegen der verschiedenen Wertschöpfungsstufen und Sparten koordiniert und gebündelt werden.
Nach einer Befragung des Bonner Analysehauses bieten bislang nur recht wenige regionale Energieversorger gesonderte Tarife zum Beladen von Elektroautos an. Endkunden finden ein solches Angebot spezifischer Stromtarife hingegen überwiegend wichtig.
Der HTW-Professor fordert seit langem, dass Deutschland jährlich eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt für den Klimaschutz benötigt. Bei seinem Vortrag auf dem PV Symposium in Bad Staffelstein zeigt er jedoch eindrucksvoll, mit welchen Mitteln die Politik den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland verhindert und mit zweifelhaften Neuregelungen gegenüber früheren Jahren verändert hat.
Das chinesische Photovoltaik-Hersteller hat sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2017 seine Umsätze und Lieferungen teilweise um über die Hälfte gesteigert. Die Profite gingen dabei allerdings zurück. JA Solar-CEO Baofang Jin erklärt das mit sinkenden Verkaufspreisen und höheren Materialkosten.
Für das nächste und übernächste Winterhalbjahr sind Netzreserve-Kraftwerke mit einer Erzeugungskapazität von nur noch 6600 Megawatt statt 10.400 Megawatt im vergangenen Winterhalbjahr nötig. Ein wesentlicher Grund ist die Begrenzung der Stromexporte nach Österreich. Der Bundesnetzagentur zufolge könnte der Bedarf schnell wieder steigen, zumal die EU mehr Stromhandel unter den Mitgliedsstaaten will.
Beim Londoner internationalen Schiedsgericht hat der chinesische Photovoltaik-Hersteller einen Antrag eingereicht. Er will eine Schlichtung bezüglich der geforderten Zahlungen in Höhe von 897,5 Millionen US-Dollar erreichen.