Bis zu 110 Kilowattstunden nutzbare Kapazität hat der neue Batteriespeicher „SALT 110“ des Wiener Unternehmens. Anfang März sollen die ersten Anlagen bei Kunden in Deutschland und Österreich installiert werden.
Ein Positionspapier des Fraunhofer IEE schlägt vor, große Batteriespeicher im Mittelspannungsnetz frühzeitig auf netzbildende Funktionen vorzubereiten. Mit dem Konzept „Grid-Forming Readiness“ soll die regulatorische Lücke zwischen heutiger Planung und Betrieb und künftigen noch unbekannten Anforderungen und Bedarfen an netzbildenden Funktionen geschlossen werden.
Die Analysten verzeichneten in dem Segment ein Wachstum von etwa 7 auf 17,4 Gigawatt im vergangenen Jahr. Deutschland sehen die Analysten aufgrund des hohen Flexibilisierungsbedarfs als führenden Batteriemarkt in Europa und rechnen mit einem kurz- und langfristigen Marktwachstum.
Ein Whitepaper von 8energies, Enspired und Goldbeck Solar untersucht die Wirtschaftlichkeit von Co-Location-Graustromspeichern an Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Durch geteilte Infrastrukturkosten und die zusätzliche Monetarisierung des Netzanschlusses lässt sich der interne Zinsfuß eines Projektes je nach Szenario um bis zu knapp 30 Prozent steigern.
Die aktuell installierte Kapazität an Batteriespeichern müsste bis 2045 somit auf das etwa 25-fache anwachsen. Der Ausbau ist CAV Partners zufolge nur mit verstärktem Einsatz von privatem Kapital realisierbar.
Gemeinsam mit Vertretern aus Industrie, Gewerbe, Energiewirtschaft, Batteriespeicherbranche und von Rechenzentren hat die DIHK Impulse für schnellere und rechtssichere Netzanschlussverfahren entwickelt. Die aktuellen Engpässe seien dabei nicht nur eine Herausforderung für die Netzbetreiber, sondern für alle Wirtschaftsbranchen.
Mehr als 50 Unternehmen aus der Netz- und Speicherbranche haben in den vergangenen Monaten hauptsächlich über die vier Themenfelder Netzanschlussanfragen, flexible Netzanschlussvereinbarungen, Speichernetzentgelte und Co-Location diskutiert. Mit einem Diskussionspapier adressieren sie nun die Herausforderungen und Lösungen vornehmlich an die Politik und Regulierungsbehörden.
Die Hochschule Koblenz spricht von einem Durchbruch. Das patentierte Verfahren habe das Potenzial für eine Alternative zu batteriegestützten Stromspeichern.
Das US-Unternehmen hat die Vermögenswerte und das geistige Eigentum der deutschen Voltstorage GmbH übernommen. Es vereint damit zwei Eisen-Flow-Batterietechnologien unter einem Dach.
Die beiden Unternehmen arbeiten bereits in einem Joint Venture an der Entwicklung großer Batteriespeicher-Projekte. Nun soll die vollständige Integration von Big Battery Deutschland durch Terralayr erfolgen, das sich damit auch eine Projektpipeline von mehr als einem Gigawatt sichert.