Der skalierbare Megawattspeicher ist für den vollautomatisierten Stromhandel gedacht. Neben Stand-alone- und Co-Location-Lösung bietet das Unternehmen seine Speicher auch zur Wertsteigerung von Gewerbeimmobilien und als Investitionsmöglichkeit für Projektgesellschaften an.
Bis zum Jahresende soll der Zwei-Stunden-Speicher am Netz sein. Er soll Erzeugungsspitzen aus Photovoltaik-Anlagen puffern und zur Bereitstellung von Primärregelleistung genutzt werden.
Der Hersteller richtet sich mit seinem neuen Angebot an den Markt für Gewerbe- und Industrieanwendungen. Der Speicher lässt sich im Außenbereich aufstellen, ist flüssigkeitsgekühlt und bietet die Möglichkeit vielfältiger Betriebsmodi.
Bis Juni 2025 hat die China Energy Storage Alliance (CNESA) angesichts beschleunigter Implementierungen und sich verändernder Marktbedingungen eine installierte Gesamtspeicherleistung von 164,3 Gigawatt gemeldet. Davon entfallen 101,3 Gigawatt auf neue Energiespeicher, die keine Pumpspeicherkraftwerke sind.
Es handelt sich nach eigenen Angaben um das bislang größte Speicherprojekt des Unternehmens in Europa. Die Inbetriebnahme strebt Baywa re für 2029/30 an.
Im vierten Quartal will das israelische IPP-Unternehmen mit dem Bau von zwei Speichern mit insgesamt 100 Megawatt beginnen. Die Inbetriebnahme soll dann im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Nach Angaben des Unternehmens ist es die größte Batteriespeicher-Fabrik dieser Art in Europa. Im kommenden Jahr soll sie eine jährliche Produktionskapazität von 250 Megawattstunden erreichen, die bis Ende 2030 dann noch auf eine Gigawattstunde erhöht werden soll.
Der Anbieter von Ki-optimierter Batteriespeichervermarktung hat drei verschiedene Modelle untersucht, bei denen Speicher mit Photovoltaik-Anlagen kombiniert werden, und die Erlöse einem klassischen Stand-alone-Speicher gegenübergestellt. Dabei zeigt sich, wenn die Speicher eine 75 bis 100 Prozent der angeschlossenen Erneuerbaren-Anlagen haben und an verschiedenen Märkten aktiv sind, können ebenfalls hohe Erlöse erzielt werden.
Mit Clarios wird ein weltweit aktiver Anbieter von Energiespeicherlösungen die Geschäftsbereiche übernehmen. Ecobat will sich künftig ganz auf sein Kerngeschäft im Recycling und das weltweite Lithium-Ionen-Batteriegeschäft konzentrieren.
Ursprünglich hatte die Regierung nur zwölf Millionen Euro für den zweiten Fördercall eingeplant. Doch um alle Anträge bewilligen zu können, stocke sie auf und will damit etwa 220 Megawatt neue Photovoltaik-Leistung und 200 Megawattstunden Speicher ermöglichen.