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Politik

EEG-Osterpaket vom Kabinett verabschiedet

Mit der Novelle sollen unter anderem die Ausbaupfade für Photovoltaik und andere Erneuerbare angepasst werden. Es ist eine Erhöhung der Solarförderung für Volleinspeiser vorgesehen und ein Aussetzen der Degression bis Anfang 2024. Bei den Innovationsausschreibungen soll für die kombinierten Speicherprojekte künftig die gleitende Marktprämie gezahlt werden, nicht mehr wie bislang eine fixe Marktprämie.

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Bundeswirtschaftsministerium: Neustart für Förderung energieeffizienter Neubauten mit halbierten Fördersätzen

Ab 20. April 2022 können Anträge für Effizienzhaus-40-Vorhaben gestellt werden. Insgesamt stehen dafür eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ist das Budget ausgeschöpft, gibt es ein Folgeprogramm mit anspruchsvolleren Konditionen.

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Photovoltaik-Förderprogramm „Solar Invest“ nach einem Wochenende wieder geschlossen

Am 1. April startete die Neuauflage des Programms, mit dem in Thüringen Photovoltaik-Anlagen und Speicher gefördert werden. Nach vier Tagen war das Budget von 10 Millionen Euro ausgeschöpft, nachdem die hohe Antragsflut zuvor noch Serverprobleme verursachte.

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Bundesnetzagentur zählt förderfreie Solarparks nicht: Photovoltaik-Zubau im Februar offiziell bei 422 Megawatt – real bei mindestens 583,5 Megawatt

Nach dem Marktstammdatenregisterauszug lag der Photovoltaik-Zubau real bei 583,5 Megawatt, wobei nur einer der beiden neuen 150 Megawatt-Solarparks in Brandenburg verzeichnet ist. Die 422 Megawatt beziehen sich auf die neu installierten Photovoltaik-Anlagen, die eine EEG-Förderung erhalten. Die Degression der Solarförderung beträgt im April erneut 1,4 Prozent und damit fällt die Einspeisevergütung für Dachanlagen zwischen 40 und 100 Kilowatt unter 5 Cent pro Kilowattstunde.

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Anreize für grünen Wasserstoff sind für die Energiewende entscheidend

Der „Berlin Energy Transition Dialogue 2022“ hat gezeigt, wie wichtig erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff für die künftige Energielandschaft der Welt sind. pv magazine sprach mit dem IRENA-Generaldirektor Francesco La Camera über die Schwierigkeiten beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, wenn keine Nachfrage besteht. Seiner Meinung nach sind die staatliche Unterstützung und die Politik entscheidend für die Bewältigung dieser Herausforderung.

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Baden-Württemberg weitet ab Mai Photovoltaik-Pflicht auf neue Wohngebäude aus

Im kommenden Jahr soll die Verpflichtung zur Installation einer Photovoltaik-Anlage dann auch für grundlegende Dachsanierungen greifen. Seit Jahresbeginn gilt die Vorschrift bereits für neue Nicht-Wohngebäude und große Parkplätze.

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Bundeswirtschaftsministerium ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus

Nach Angaben des Ministers ist die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet. Dennoch braucht es weitere Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass der Konflikt mit Russland eskaliert. Habeck ruft alle zur Reduzierung des Gasverbrauchs auf. Bund und Länder sind sich zugleich einig, dass es schnell mehr Erneuerbare und eine Steigerung der Energieeffizienz braucht.

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Schweiz plant Winterbonus für Photovoltaik-Anlagen

Der Bundesrat hat den Auftrag, die Förderinstrumente für erneuerbare Energien zu vereinheitlichen und startete dazu jetzt den parlamentarischen Prozess. Für Photovoltaik-Anlagen soll es künftig einen Winterbonus geben. Höhere Einmalvergütungen für Volleinspeiser könnten künftig über Ausschreibungen vergeben werden.

Vorausschauendes Laden der Batteriespeicher kann Verluste durch 70-Prozent-Abregelung bei kleinen Photovoltaik-Anlagen auf nahezu null reduzieren

Interview: Kleine Photovoltaik-Anlagen bis 25 Kilowatt – vor dem EEG 2021 bis 30 Kilowatt – unterliegen der Regelung, dass nur 70 Prozent der nominalen Maximalleistung einspeisen dürfen. Johannes Weniger von der HTW Berlin erklärt, wie viel Solarstrom dadurch real verloren geht und welche Möglichkeiten es für Betreiber gibt, die Abregelungsverluste zu reduzieren. Die Auslegung des Wechselrichters und die Fahrweise des Photovoltaik-Heimspeichers bieten dazu einen guten Hebel.

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bne schlägt verbesserte Erbschaftsregelung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen vor

Interview: Lukrative Pachteinnahmen für Solarparks haben sich für viele Landwirte zu einem zweiten Standbein entwickelt. Rechtlich werden diese für Photovoltaik-Anlagen verpachteten Flächen aber nicht als land- und forstwirtschaftliches Vermögen angerechnet, sondern zum Grundvermögen zugeordnet. Damit können hohe Erbschaftssteuerzahlungen anfallen, wenn der Hof an einen Nachfolger übergeben wird. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) fürchtet, dass sich dies zu einem massiven Hindernis für den weiteren Ausbau der Photovoltaik entwickelt und hat daher einen Lösungsvorschlag veröffentlicht. Wie der aussieht, erklärt Bernhard Strohmayer, Leiter erneuerbare Energien beim bne.

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