Schweizer können ihr Engagement für die Energiewende mit einem Aufkleber auf dem Handy kundtun. Für 10 Schweizer Franken erhalten sie die Solarvignette der Non-Profit-Organisation Solafrica. Der Betrag entspricht den Kosten für die Produktion von 5 Kilowattstunden Solarstrom, also dem jährlichen Durchschnittsverbrauch eines Mobiltelefons. Tatsächlich wird mit den Spendengeldern der Bau einer Photovoltaik-Anlage finanziert.
Der Hersteller von Salzwasserbatterien musste wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung Konkurs anmelden. Eine Sanierung des österreichischen Unternehmens wird nach den veröffentlichten Informationen nicht angestrebt.
Im Zuge der Strompreisbremse sollen 90 Prozent der Zufallsgewinne technologiespezifisch zunächst am Spot-, später am Terminmarkt von den Betreibern abgeschöpft werden. Dabei ist auch eine rückwirkende Abschöpfung seit dem 1. März zumindest für den Spotmarkt im Gespräch. Bei Erneuerbaren-Anlagen ohne anzulegenden Wert sei eine Abschöpfung oberhalb von 10 Cent pro Kilowattstunde geplant, ansonsten wird die EEG-Vergütung angesetzt plus einer Sicherheitsmarge.
Der Photovoltaik-Komplettanbieter aus Dresden konnte seine Einnahmen damit mehr als verdoppeln. Bei neuen Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt erreichte Solarwatt nach eigenen Angaben einem Marktanteil von mehr als 20 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres.
Eine neue Studie von E3G und Ember hat ergeben, dass Photovoltaik und Windenergie im Zeitraum von März bis September 2022 fast ein Viertel des Stroms in der EU erzeugt haben, gegenüber 21 Prozent im vergangenes Jahr. Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine haben die beiden Erzeugungsquellen dem Bericht zufolge zusammen einen Rekordzuwachs von 39 Terawattstunden oder 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet.
Nach einer ersten Auswertung steigen für die Haushalte die Netzentgelte für Strom und Gas um durchschnittlich 25 Prozent zum Jahreswechsel. Dabei hat die Bundesregierung bereits 13 Milliarden Euro an die Übertragungsnetzbetreiber aus dem EEG-Topf überwiesen, um den Kostenanstieg einzudämmen.
Der Überschuss aus dem EEG-Fördersystem wird 2023 nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber etwa 3,6 Milliarden Euro betragen. Auch für das kommende Jahr rechnen sie mit höheren Einnahmen aus der Stromvermarktung als an Auszahlungen für die Betreiber der Photovoltaik- und anderen EEG-Anlagen anfallen werden.
Die Rekordpreise für Energie, insbesondere in Europa, treiben die Nachfrage nach erneuerbaren Energien und Batteriespeichern in die Höhe. Dies verändert die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen und verkürzt die Amortisationszeiten von Projekten in einigen Regionen auf unter ein Jahr. Es wird erwartet, dass der Einsatz von Energiespeichern, vorangetrieben durch die jüngsten politischen Entwicklungen weltweit, bis 2030 ebenfalls stark zunehmen wird.
Nach Angaben des VDMA gibt es erstmal mehr Auftragseingänge aus Europa als aus China für Photovoltaik-Zulieferer. Dennoch bleiben die Umsätze aus Asien weiterhin dominierend.
Die Ausgaben lagen im vergangenen Monat fast 620 Millionen über den Einnahmen. Dies lag unter anderem an den gesunkenen Erlösen bei der Vermarktung des Stroms aus den Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Außerdem gab es im Zuge der Jahresabrechnung mit den Verteilnetzbetreibern große Ausgaben.