Es wird voraussichtlich vier Monate dauern, um eine neun Kilometer lange Mittelspannungsleitung in Wickede-Echthausen zu erneuern. In der Zeit soll die Stromversorgung über Stromaggregate gesichert werden und Photovoltaik-Anlagen in dem Gebiet abgeschaltet werden. Die Betreiber von etwa 100 Photovoltaik-Anlagen sind betroffen. Westnetz prüft eine Entschädigung.
Solation und der Gewerbeimmobilienverwalter Kriton haben für das Bürgerhaus Chemnitz eine gemeinschaftliche Gebäudeversorgung umgesetzt. Die beiden Unternehmen sehen darin eine standardisierte Lösung, die sich ohne Investitionsaufwand für die Eigentümer umsetzen lässt.
Die 6,980 Cent pro Kilowattstunde sind nach Januar und Februar der dritthöchste Wert, der sich mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr bisher erzielen ließ. Beim Marktwert Wind an Land hinterließ das stürmische Wetter Spuren. An 199 Viertelstunden im Oktober war der Strompreis negativ.
Unter dem Titel „DynaNet“ soll ein System für dynamische Netzentgelte zur Entlastung lokaler Netze entstehen. Ein Forschungskonsortium und die Stadtwerke Saarlouis führen hierzu einen Feldversuch durch.
Das neue Gerät des Ulmer Unternehmens verfügt über einen DC-Eingang für drei Kilowatt Photovoltaik-Leistung. Die Heizleistung lässt sich stufenlos zwischen 0 und 1.000 Watt regeln. Der Heizstab kostet 549 Euro brutto und ist für Warmwasserspeicher bis 500 Liter konzipiert.
Aktuell geht es um acht Batteriespeicherprojekte mit einer Leistung von jeweils 2,5 Megawatt und einer Kapazität von 5 Megawattstunden, wovon drei bereits eine Netzanschlusszusage besitzen. Sie sind für den Handel an den Strommärkten ausgelegt.
Unter dem Dach der Hausheld AG arbeiten künftig Hausheld, Solandeo, Green Pocket und Mako365 zusammen, um einen effizienten Ausbau der Infrastruktur mit intelligenten Zählern zu forcieren. Alle technischen Komponenten für den Rollout sind damit in einer Struktur verfügbar.
Nach einem Rekordjahr ist der europäische Markt für Stromabnahmeverträge stark zurückgegangen. Auf dem europäischen Branchentreffen in Amsterdam wurde deutlich, wie die Komplexität der PPA steigt und welche Lösungen für die Zukunft denkbar sind. Der Umgang mit negativen Preisen bei Photovoltaik-PPA ist ein viel diskutiertes Thema, ebenso die Erweiterung zu Hybrid-PPA mit Batteriespeichern.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft hat den Entwurf des brandenburgischen Umweltministeriums für einen Erlass zum Schutz von Feldlerchen bei Planung und Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen untersucht. Fazit: Der Entwurf sollte zurückgezogen oder zumindest stark überarbeitet werden.
Auf ehemaligen Truppenübungsplätzen und Flugplätzen könnte bald Schluss mit Photovoltaik sein. Das Bundesverteidigungsministerium sieht den Bedarf, solche Flächen wieder in die strategische Liegenschaftsreserve zu überführen. Was das im Einzelnen bedeutet, muss sich erst noch zeigen.